Absolventenstimmen

Ferdinand Marx

Die UNIKIMS hat das beste Konzept, Beruf und Studium zu vereinen

 „Die UNIKIMS hat das beste Konzept, den Beruf und parallel dazu das Studium zu vereinen“, begründet Ferdinand Marx, Manager im Project Engineering bei CSL-Behring in Marburg seine Entscheidung für das Studium an der Management School der Universität Kassel.

Nach dem Studium zum Diplom Ingenieur für Pharmatechnik an einer Fachhochschule und einer längeren Tätigkeit in der Industrie wollte es Marx noch einmal wissen. Mental wollte er an Grenzen gehen und sich mit dem Masterstudiengang Industrielles Produktionsmanagement an einer Universität auch wissenschaftlich breiter aufstellen. Wichtig war ihm die Wahl einer Hochschule, die neben dem wissenschaftlichen Anspruch den engen Industrie- und Anwendungsbezug bietet. Zugleich wollte Marx den unmittelbaren Austausch mit Professoren, Hochschulmitarbeitern und Kommilitonen. „Ich wollte kein Studium an einer Fernuni, denn ich liebe das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten in den Präsenzphasen, um zu diskutieren, Anstöße zu empfangen und zu geben“, sagt der Ingenieur, der danach verlangt, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und gegebenenfalls zu überwinden.

Die Atmosphäre an der UNIKIMS und in Kassel sei inspirierend. Es sei auch schön, eine für ihn neue Stadt zu entdecken und zu erleben. Im Beruf, habe ihm das Studium noch weit vor dem Abschluss geholfen: „Meine jetzige Position hätte ich vermutlich nicht bekommen, ohne mit dem Studium begonnen zu haben.“ 


Mohammed Abdel Rahim

Das Studium änderte schon rasch meinen beruflichen Alltag

Mohammed Abdel Rahim hat durch das Studium eine neue Führungsaufgabe im Management seines Unternehmens und wohl bald einen Doktortitel und eine Hochschule, die ihm den Aufstieg durch Leistung ermöglicht hat: Die Universität Kassel/UNIKIMS. Dort hat Abdel Rahim seinen Mastertitel im Fach Industrielles Produktionsmanagement erworben. „Es ist für mich die beste Hochschule. Nach einer harten, faktenbasierten Bewertung entschied ich mich für Kassel vor der RWTH Aachen und der TU Chemnitz.“

Zunächst hatte der Sohn libanesischer Eltern, die in den 1980er Jahren vor dem Krieg nach Deutschland geflohen waren,  den Beruf des Fahrzeugbauers bei der Spier Fahrzeugwerk in Bergheim im Kreis Höxter gelernt und anschließend noch das Fachabitur erfolgreich abgeschlossen. Aber das füllte den ehrgeizigen jungen Mann nicht aus. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo wurde er Wirtschaftsingenieur und arbeitete anschließend in Dubai und Abu Dhabi als Unternehmensberater. Zurück in Deutschland war er Assistent der Geschäftsführung und dann Produktionsleiter bei Müller Umwelttechnik. Doch damit gab sich Abdel Rahim nicht zufrieden. „Mit dem Abschluss an einer Fachhochschule sah ich mich wissenschaftlich nicht gut aufgestellt. Ich strebte einen Masterabschluss an einer Universität und anschließend die Promotion, wenn nicht sogar die Habilitation an.“

Abdel Rahim wählte aus den deutschen Hochschulen jene in Aachen, Chemnitz und Kassel aus und bewertete deren Angebote nach den Kriterien „1. Module und Inhalte“, „2. Studierbarkeit“ – also die Organisation des Studiums und die Orientierung der Hochschule an den Studierenden als Kunden - sowie  „3. Informationsveranstaltung - der fachliche und menschliche Auftritt der Dozenten“. In der Bewertung des Erfolgsmenschen Abdel Rahim lag Kassel ganz vorn vor Aachen und Chemnitz.

Schon nach dem zweiten Semester wusste der Student: „Das kann ich schaffen, und ich strebe die Promotion an.“ Um das Studium allerdings in der Regelstudienzeit zu absolvieren, investierte Abdel Rahim im Durchschnitt 20 Stunden in der Woche neben Arbeit und Familie in das Studium. Der Erfolg, sagt Abdel Rahim, habe eine „Rahmenbedingung. Die Freundin oder Ehefrau, die Mutter und das Elternhaus müssen hinter dem Studenten stehen, aber auch das eigene Unternehmen muss ihn tragen.“ Abdel Rahim geht es nicht um finanzielle Unterstützung, sondern um die ideelle.

Das Studium änderte schon rasch seinen beruflichen Alltag: „Man verändert sein Bewusstsein, und man kommuniziert es. Daraufhin steigert das System, die Arbeitswelt, die Erwartungen an mich und ich erhalte mehr ganzheitliche und Prozess-Aufgaben.“ Und natürlich merkt der Chef auch, dass da einer ganz nach oben will. „Abteilungsleiter, Promovend und Vater zweier Kinder zu sein, das ist alles eine Frage des Zeitmanagements. Das geht nicht mit 8 Stunden Schlaf“, sagt der Absolvent des Masterstudiengangs.

Seine Dissertation widmet er dem Thema: „Methodik zur Unterstützung der Grobplanung für kleine und mittlere Unternehmen“.


Martin Patalong

Das große Netzwerk bietet viele Vorteile

„Es war ein super Empfang. Die persönliche Betreuung ist spitze und der Einstieg ins Studium war sehr gut vorbereitet“, berichtet Martin Patalong über den Beginn seines Masterstudiums.

Patalong, der bei der K+S Entsorgung GmbH im Vertrieb arbeitet, entschied sich für den universitären Masterstudiengang Industrielles Produktionsmanagement, der ihn in fünf Semestern zum Ziel führen kann. Denn nach einem Dualen Studium an der Hessischen Berufsakademie in Kassel mit dem Abschluss als Bachelor of Business Administration bemerkte der kaufmännisch geschulte Absolvent im Berufsalltag bald, dass ihm technische Fähigkeiten fehlten. Er war Zentraleinkäufer für Verpackungen, und „Verpackungen sind schwierig. Es geht nicht nur um eine Tüte, in die wir unsere Ware stecken, sondern um den sicheren Transport von chemischen Produkten rund um die ganze Welt.“ Heute, an seinem neuen Platz im Entsorgungsgeschäft, interessiert sich Patalong vor allem für das Stoffstrommanagement.

Der 24-jährige räumt ein: „Ja, es ist anstrengend ein berufsbegleitendes Studium auf universitärem Niveau zu absolvieren, vor allem während der Klausurvorbereitungsphasen und wenn bei 30 Grad im Sommer alle anderen grillen, und ich in einer Präsenzphase am Wochenende in der Uni sitze.“ Aber das Studium lohne sich für ihn: „Ich verstehe die Zusammenhänge im Unternehmen durch die vermittelten Inhalte besser und kann Sachverhalte besser einordnen und bewerten - die Theorie spiegelt sich in der Praxis wider.“

Grandios ist für Patalong das große Netzwerk, in das er mit dem Studium durch seine Kommilitonen aufgenommen wurde: „Wir sind eine sehr heterogene Gruppe und erhalten über unsere Mitstudenten Einblick in andere Unternehmen wie Volkswagen, Mercedes, Continental und Dr. Oetker.“

Patalong weiß aber auch, „das funktioniert nur, wenn man den Support an der Arbeit hat“. Sein Vorgesetzter sei überzeugt von ihm und von seinen Plänen. Patalong sagt von seinen Kollegen und seinem Vorgesetzten: „Sie geben mir die Unterstützung, wenn ich sie brauche.“ Auch die Freundin hat Verständnis dafür, dass Martin Patalong nun häufig sehr beschäftigt ist. Sie hat sich ihrerseits für einen klassischen Masterstudiengang an der Kasseler Universität entschieden und dafür ihre zuvor volle Stelle bei einem internationalen Energiehandelshaus in Kassel reduziert.