Master Coaching, Organisationsberatung und Supervision (COS)

Der berufsbegleitende Masterstudiengang setzt den Maßstab in der Ausbildung von Berater:innen. Die Universität Kassel hat ihn in der großen Tradition der Supervision und ihres wissenschaftlich fundierten Coachings speziell für Menschen entwickelt, die an einer Karriere als Coach:in, Supervisor:in und Organisationsberater:in interessiert sind oder diese Qualifikationen in ihren Unternehmen einsetzen wollen. Prof. Dr. Heidi Möller und ihr Team entwickeln den berufsbegleitenden Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung, Supervision (COS) ständig weiter.

Mit dem erfolgreichen Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung, Supervision (COS) setzt die Universität Kassel neue Maßstäbe in der Qualität der akademischen Ausbildung von Berater:innen. Das akademische Leitungsteam des Masterstudiengangs COS prägt nicht nur den Studiengang, sondern vermittelt auch als Lehrende ganz spezifische Kompetenzen. Lehrende aus ganz Deutschland, die als Dozenten in Hochschulen und Unternehmen, aber auch im Masterstudiengang COS ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen, sichern die Qualität unserer akademischen Ausbildung.

Master Coaching, Organisation und Supervision verschränkt Theorie und Praxis

Im berufsbegleitenden Masterstudiengang COS verschränken die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der ersten Liga des Coachings die wissenschaftliche Ausbildung mit praxisorientierter Anwendung. Wir liefern nicht nur Wissenschaft, sondern die praxisorientierte Anwendung der akademischen Ausbildung an der Universität und fokussieren die Entwicklung der eigenen Person. Eine vielschichtige Lernumgebung ermöglicht es, Konzepte der Beratung und organisationale Strukturen intensiv zu bearbeiten. Konzentrierte Präsenzphasen lassen sich dabei ideal in das Berufs- und Familienleben integrieren.

Master of Arts als Coach:in und Berater:in

Nach sechs Semestern haben die Studierenden im Masterstudium Coaching sieben Module, davon sechs mit benoteten Prüfungsleistungen besucht, eine Orientierungsveranstaltung, 23 Lehrveranstaltungen in sieben Modulen absolviert, ein begleitendes Praxismodul abgeschlossen, eine Masterthesis verfasst, 120 Credits erworben und ihr Studium mit einem mündlichen Kolloquium abgeschlossen. Die Absolvent:innen erhalten den akademischen Grad eines Masters of Arts der zur Promotion berechtigt.

Wir leben im Masterstudiengang COS Diversität

Es ist unser Erfolgskonzept, dass wir voneinander lernen, denn unsere Studierenden stammen aus unterschiedlichen Generationen, Professionen und Branchen. Sie bringen Berufserfahrung mit. Bei uns lernen Studierende aus dem Management von Studierenden aus der Hospizarbeit und umgekehrt. So kommen die Studierenden aus den unterschiedlichsten Professionen, sind Maschinenbauer, Controllerinnen, Bauingenieure, Betriebswirtinnen, Ärzte, Theologinnen, IT-Berater und -entwicklerinnen, Pädagogen, Medienberaterinnen, Personalentwickler und Sozialarbeiterinnen, um nur einige Beispiele zu nennen. Vielfach sind die Bewerber:innen bereits als Supervisor:innen oder Coaches tätig und wollen sich mit dem Masterstudium Coaching im Unternehmen für eine andere oder bessere Position, aber auch für die Selbstständigkeit qualifizieren.

Als Coach:in mit dem Konflikt wachsen statt unterzugehen

Coaching ist mehr, als kluge Fragen zu stellen. Wir befähigen unsere Studierenden zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person, mit Teamdynamik und mit Organisationslogiken. Die Studierenden erfahren, wie wichtig es ist, in der Gruppe Konflikte auszutragen, und unsere konfliktaufsuchende Art sorgt dafür, dass unsere Studierenden im Konflikt nicht untergehen, sondern sich weiterentwickeln. Wer sich für den berufsbegleitenden Masterstudiengang COS entscheidet, der mutet sich etwas zu, denn sie und er investierten Lebenszeit, Anstrengung, Herzblut und Geld in die eigene Zukunft.

Die Studierenden profitieren von unserer ausgewiesenen Erfahrung und unseren Forschungsergebnissen in den Beratungswissenschaften. Die professionellen Standards und die methodische Absicherung vieler Beratungsleistungen lassen deutlich zu wünschen übrig - trotz der steigenden Komplexität von Organisationen, multiplen Entscheidungsanforderungen, der Tempoverschärfung sowie dem technologischen Fortschritt, der Entgrenzung der Arbeitswelt und schließlich der Globalisierung. Mit dem Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung, Supervision begegnen wir diesem Auseinanderdriften von Nachfrage und Angebotsqualität mit wissenschaftlich fundierter Qualität.

Im Studiengang werden die Studierenden bis zu ihrem Abschluss zum einen für die praktische Ausübung von Beratung in den Formaten Supervision (Einzel-, Team- und Gruppensupervision), Coaching (Einzel- und Teamcoaching) und Organisationsberatung ausgebildet. Zum anderen befähigt das Studium zur wissenschaftlichen Bearbeitung sozial- und gesellschaftswissenschaftlicher Themenstellungen mit besonderer Berücksichtigung beratungsrelevanter Forschungsfelder. Die Ausbildungskriterien in der praktischen Ausübung von Beratung richten sich nach den Anforderungen der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching), während die wissenschaftlichen Ausbildungskriterien den Anforderungen jenen der zur Promotion berechtigenden Masterstudiengänge entsprechen.

Die Studierenden im Masterstudiengang COS können kompetent digital beraten

Die Organisator:innen und Lehrenden des Masterstudiengangs verbinden Präsenzveranstaltungen und digitale Formate zum Vorteil der Studierenden. Ein Fünftel des Studiums findet online statt, und die Studierenden begrüßen das. Die Studierenden bauen hierdurch zusätzliche Kompetenzen in der digitalen Beratung auf und aus. Denn digitale Beratungsformate haben sich etabliert, und unsere Studierenden können kompetent digital beraten.

Wir haben im laufenden Betrieb eine Lehrveranstaltung 'Remote-Beratung' mit zwei Experten entwickelt, die es den Studierenden erlaubt, Kompetenz in digitaler, mediengestützter Beratung aufzubauen. Ohnehin haben wir seit Jahren einen beispielhaft gut funktionierenden E-Campus auf- und ausgebaut, der in hohem Maße das selbstorganisierte Lernen unterstützt. Wir stellen den Studierenden Lehrmaterial in einer zeitgemäßen Lernumgebung mit vielfältigen Kollaborationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Masterstudium COS bereitet Berater:innen auf die agile Arbeitswelt vor

Der berufsbegleitende Masterstudiengang COS bereitet seine Studierenden auf die Beratung in der modernen agilen Arbeitswelt vor. In einem von Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägten Umfeld, für welches das englische Akronym VUCA (volatitlity, uncertainty, complexity, ambiguity) steht, ist Agilität das moderne Organisationsprinzip in Prozessen. Schnell und iterativ, im engen Kontakt mit dem Kunden und mit der Chance, Fehlentwicklung durch das „fail early“ rasch zu erkennen und zu beenden, werden Entwicklungsprozesse heute in Organisationen mit flachen Hierarchien zum Erfolg geführt. In schnell handelnden, dezentral aufgestellten Organisationen werden dem Einzelnen mehr Kompetenz zugewiesen, um rascher die Ziele zu erreichen. Das ist das Gegenmodell zu den langen Wegen des strategischen Managements in stark hierarchisierten Strukturen, in denen Entscheidungen von oben nach unten kaskadenartig ausgerollt werden. Der Wandel in der Arbeitskultur – hin zum New Work - erfordert auch eine Umstellung in der Beratungskultur. Im Masterstudium befähigen wir die Studierenden, ihre Kunden in der Rolle als Berater:innen neben den traditionellen Ansätzen für die Agilität als modernes Organisationsprinzip zu befähigen.

COS setzt Tradition der Supervisorenausbildung in Kassel fort

Der Masterstudiengang COS setzt die über 40-jährige Tradition der Supervisionsausbildung an der Universität Kassel fort und hat das Studium mit seinen psychodynamisch-systemischen Schwerpunkt für Absolvent:innen aller Studienrichtungen geöffnet. Die Stärken des Studiengangs – die Offenheit gegenüber den verschiedenen Denkschulen und Theorien, die in der Soziologie, Psychologie oder Philosophie wurzeln, sowie das partizipative Lernen innerhalb des Studiengangs – führen die Studierenden zum Erfolg. Die Universität Kassel hat dank der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Supervision in einem Studiengang als erste eine Tradition auf diesem Gebiet initiiert. Die Universität Kassel hat ferner in den Beratungswissenschaften das Feld der Coachingforschung entwickelt und ausgebaut.

COS-Studierende lernen, mit Beratung Geld zu verdienen

Die Studierenden lernen in dem Praxismodul, für ihre Beratung Geld zu verlangen. Das ist nicht trivial, aber unverzichtbar, denn Beratung ist ein wertschöpfender Akt und auch Lernprozesse kosten Geld. Der Abschluss im Masterstudiengang Coaching befähigt ganz konkret zum Erfolg im Beruf. Aus einem Jahrgang von Absolventen hat sich zum Beispiel eine Beratergenossenschaft herausgegründet, und die Absolventin Christiane Münderlein wurde für Ihre Abschlussarbeit „Doppelspitzen – Notlösung, Heilsbringer oder innovatives Führungsmodell?“ im Masterstudiengang COS 2021 mit dem Cora-Baltussen-Preis der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. ausgezeichnet.

Masterstudium COS stärkt berufliche Souveränität

Christiane Münderlein brachte reichlich Berufserfahrung mit ins Masterstudium Coaching . Der Masterstudiengang COS war ihre vierte Ausbildung:„Der Masterstudiengang COS hat meine berufliche Souveränität als Führungskraft weiter gestärkt. Auf Corona waren wir 2020 alle nicht vorbereitet, und als Vorständin des Evangelischen Kita-Verbands in Bayern mit 15.000 Fachkräften im ganzen Land hat uns, die Kinder und die Eltern, die Pandemie durchaus getroffen und herausgefordert. Indem ich dank des Masterstudiums an der UNIKIMS weiß, wie ich auf andere Menschen wirke, und weil ich aus dem Studium weiß, was mit Menschen passiert in einer Krise, hat mir die berufsbegleitende wissenschaftliche Qualifikation unglaublich geholfen, sicher und souverän durch diese herausfordernde Zeit zu gehen. Ich hatte aufgrund meines Wissens und Könnens die Möglichkeit, mich selbst zu reflektieren. Mir war klar, dass die anderen, die verunsichert waren und Vorwürfe erhoben, diese nicht gegen mich persönlich gerichtet hatten, sondern dass sie den Umständen der Zeit geschuldet waren.“

Die Zusammensetzung der Gruppe von Studierenden in Kassel war für Münderlein „erfreulich heterogen“. Menschen im Alter von 30 bis 60 Jahre aus der Wirtschaft, aus sozialen Organisationen, aus dem Gesundheitswesen und der Verwaltung studierten in Kassel. Für Münderlein war es gut, „anderen Menschen mal wieder in einer Lerngruppe zu begegnen, als Gleiche unter Gleichen, und nicht als Führungskraft. Gefordert war der Wechsel von der Führungskraft und Lobbyistin, die auf ihrem Gebiet alles weiß, hinein in die forschende Rolle der Studierenden, die zunächst nichts weiß. Es war gut, sich mit den neuen wissenschaftlichen Theorien zu befassen, mit den neuesten Führungstheorien und der Organisationsentwicklung eingebettet in den aktuellen wissenschaftlichen Rahmen sehr fundiert auseinandersetzen zu können.“

Dank Masterstudium COS Erfolg in einem Weltkonzern

Philipp Ziegler-Rehak, Führungskraft im Volkswagenkonzern, wechselte noch während des COS-Studiums und vor seinem Abschluss innerhalb des Volkswagenwerks Kassel in die ,Standortoptimierung‘. Er sagt: „Im Masterstudium habe ich mich intensiv mit den drei Interventionsebenen Individuum-Team-Organisation befasst, kann mich nun sicher in psychodynamischen und systemischen Ansätzen bewegen, um als Berater zu wissen, was das Team und die Organisation an Unterstützung benötigen. Ich erhielt im Studium ein gutes theoretisches Fundament, einen vollen Methodenkoffer und wurde in Selbsterfahrungsmodulen sehr stark in der Wahrnehmung dessen geschult, wie ich auf andere wirke. Zu erfahren, wie ich auf andere wirke und meine blinden Flecke gespiegelt zu bekommen, das war hart, aber sehr lehrreich. Es braucht Stärke und Kraft, das auszuhalten, aber solange es ausgehalten werden kann, ist die Lernerfahrung enorm. Und sie ist Voraussetzung dafür, um Organisationen zu entwickeln, denn sobald ich als Berater eintrete in eine Situation, verändere ich diese. Ich muss also wissen, wie ich wirke, und was ich bei den anderen Individuen und in der Gruppe auslöse.“

Master COS für die Beratung in der modernen Arbeitswelt

Die moderne Arbeitswelt erfordert heute diagnosegestützte unterschiedliche Beratungsformate, die mit jeweils unterschiedlichen Beratungsverfahren auf die Vielfalt der sich stellenden Beratungsherausforderungen antworten. Einige Grundlagen sind neben dieser Differenzierung allerdings für alle Formate gleichermaßen tragend, sodass im Masterstudiengang alle relevanten Formate zusammenfassend gelehrt und beforscht werden können. Eine gute Ausbildung muss ein stimmiges Theorie-Praxis-Konzept vorweisen, das eine Verbindung von den zugrundeliegenden Annahmen hin zum konkreten beraterischen Handeln schafft und an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angekoppelt werde. Diesen Anspruch erfüllt der Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung, Supervision (COS).

Steigen Sie also mit uns in Ihre Zukunft ein!

Wir freuen uns auf Sie! 

Ihre Prof. Dr. Heidi Möller
Leiterin des Studiengangs

Weitere Stimmen zum Studiengang

„Das Studium hat in jedem Fall meine Professionalität als Beraterin gestärkt. Meine Wahrnehmung ist differenzierter, insbesondere der systemische sowie der gruppendynamische Blick auf Situationen, Teams und auf Organisationen hat sich geschärft. Außerdem habe ich an Selbststeuerungskompetenz als Beraterin gewonnen. Das gleichzeitige Wahrnehmen, sich selbst beobachten, agieren und intervenieren in der konkreten Beratungssituation habe ich trainiert. Nebenbei habe ich an Theorie-, Konzept- und Methodenkenntnis gewonnen.“

Dipl.-Ing. Karin Leven, M.A.Personal- und Organisationsentwicklung, Outdoortraining, Coaching. Beraterhaus im Kastanienhof, Kastanienallee 40, 38104 Braunschweig

„In meiner täglichen Arbeit als Organisationsberater und Konfliktlöser profitieren meine Kunden und ich immer wieder vom gruppendynamischen und konstruktivistischen Ansatz des Studiums.“

Volker Walpuski, M. A. Organisationsberater, Coach, Mediator (BM®) und Supervisor (DGSv), Lehrbeauftragter der HS Hannover, Kötnerholzweg 7, 30451 Hannover

„Als 'konditionierter Steuerrechtler und BWL'er' hat mir der Studiengang veranschaulicht, dass die Welt − meine Berufswelt − komplexer ist als gelernt. Die Breite dessen was in und zwischen Menschen ist, wie Gruppen und Organisationen funktionieren und wiederum mich beeinflussen, konnte ich erfahren, erlernen und nützt mir als Mensch und Berufstätiger. Begonnen um psychologisches Knowhow zu erlangen bin ich 'geendet' mit der praktisch-(vor-)gelebten Umsetzung von all dem was unter 'Reflexion' passt; und ganz sicher ist meine bewusstere Auseinandersetzung mit Wissen und seiner Relevanz im Alltag nicht mit Studienende abgeschlossen. Das war bei meinen vorherigen Studien anders. Selbstredend, dass mir das auch in den Seminaren der Führungskräftefortbildung der Bundesfinanzverwaltung zugute kommt. Lernen durch (Selbst)Reflexion vor einem breiten theoretischen Hintergrund im Teamteaching von akademischen Praktikern habe ich als bislang beste Art erlebt, selbstwirksamer zu werden.“

Frank Zielasko, hauptamtlich Lehrender am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung, Münster.

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