Unsere Studierenden haben uns zu einer der führenden Universitäten für ein berufsbegleitendes Masterstudium gemacht. Denn mit anwendungsbezogenen Curricula, konzentrierten Präsenzphasen, Online-Seminaren und einer serviceorientierten Organisation des Studiums ermöglichen wir ihnen die persönliche Entwicklung in Vereinbarkeit mit Familie und Beruf.


Berufsbegleitend studieren 

Lebenslanges Lernen ist eine notwendige Voraussetzung, um beruflich voranzukommen und erfolgreich zu bleiben. Denn veränderte Anforderungen, neue Wettbewerber und kürzere Innovationszyklen stellen Unternehmen  vor immer neue Aufgaben. Entsprechend viel erwarten die Unternehmen von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Eine jede und ein jeder muss sich dem Wandel stellen. Das erfordert Willen, Wissen und Kompetenz.

An der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, studieren jährlich über 900 Nachwuchs- und Führungskräfte aus Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in kleinen Gruppen und absolvieren die berufsbegleitendenden Master- und MBA-Studiengänge der Universität Kassel.

Forschungsstarke und anwendungsorientierte Professorinnen und Professoren entwickeln die Studiengänge und halten die Lehrveranstaltungen, sie werden unterstützt durch herausragende Praktiker in leitenden Positionen mit umfangreicher Lehrerfahrung.

Wie gelingt das Masterstudium neben dem Beruf?

Studierende berichten aus ihrer Erfahrung mit dem berufsbegleitenden, universitären Masterstudium

Das Studium an der UNIKIMS ist offenkundig attraktiv, und die Studierenden absolvieren die berufsbegleitenden und universitären Masterstudiengänge mit Erfolg. Und wir wissen auch warum, denn wir fragen unsere Studierenden: „Wie gelingt ein erfolgreiches Masterstudium?“

Wir lassen nicht nur in jedem Semester die Studierenden das Lehrangebot in einer Evaluation bewerten, sondern wir interviewen unsere Absolventinnen und Absolventen, lassen sie ihre Gründe für die Wahl des Studiums erläutern. Wir fragen nach den Erfahrungen im und mit dem Studium. Schließlich sprechen wir mit den Studierenden darüber, wie sie sich im berufsbegleitenden Masterstudium organisieren, damit es ein Erfolg wird.

„Wir entscheiden uns für ein universitäres Studium mit universitären Anforderungen“

Zu allererst, sagen die Absolventeninnen und Absolventen in den Interviews, trifft unser universitäres Angebot das Weiterbildungsinteresse der Berufstätigen. Ein weiterer, häufig genannter Grund, der aus Sicht der Studierenden für die UNIKIMS spricht, ist die Tatsache, dass die Masterstudiengänge von der Universität Kassel angeboten werden: „Wir entscheiden uns für ein universitäres Studium. Das ist etwas anderes als der Abschluss an einer Berufsakademie oder einer früheren Fachhochschule“, lautet eine Antwort, die die Studierenden sehr häufig geben. Sie spüren das Leistungsniveau freilich auch an den universitären Anforderungen, wenn sie zum Beispiel ihre Themen - mit allen Risiken der Fehleinschätzung der damit verbundenen Herausforderung - frei wählen müssen und keinem verschulten Lehrpfad folgen. „Die Hochschule in Kassel ist eine Universität und nicht ,nur’ eine Fachhochschule. Das merkt man auch an den Dozenten und Professoren. Und das Studium in Kassel berechtigt zur Promotion“, lautet die typische Antwort eines Absolventen.

„Wenige und konzentrierte Präsenzphasen sparen Zeit und Aufwand“

Ebenso spricht für die UNIKIMS ihr Konzept, das Präsenzstudium auf wenige Präsenzphasen zu verdichten. Unsere Studierenden wollen und können nicht für Blockseminare wochenweise ihren Arbeitsplatz verlassen. Wir kommen ihnen mit unserer Organisation entgegen. Die Präsenzphasen werden ergänzt um Lehr- und Lernangebote auf dem Online-Campus sowie das Selbststudium. Das schätzen die Studierenden. Das Studienangebot erscheint Henning Wortmann, Ingenieur und Master of Science Industrielles Produktionsmanagement „ideal, denn wenn Präsenzphasen waren, konnte ich mich von Freitag bis Sonntag voll auf die Vorlesung konzentrieren, und ich hatte keine Probleme, das Studium an der UNIKIMS mit den zahlreichen Dienstreisen zu verbinden, denn ich war doch ein Drittel des Jahres im Ausland.“
„Lieber am Wochenende qualifizieren, als jeden Abend bis 22 Uhr lernen“

Die Maschinenbauingenieurin Andrea Schröder von der Üstra, der Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG, verglich zwei ähnliche Studiengänge, bevor sie sich für den Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität in Kassel entschied. Es gab ein Angebot, das ihr ähnlich dem in Kassel erschien, jedoch wurde der Studiengang in Braunschweig in Vollzeit angeboten, so dass Andrea Schröder nur nachmittags die Vorlesungen hätte besuchen können. Der Kasseler Studiengang aber kam mit seiner Kombination aus Selbststudium, Online-Campus und Präsenzphasen an Wochenenden dem Wunsch der berufstätigen Ingenieurin entgegen. Aus dem eigenen, vorhergehenden Bachelor-Studium wusste Andrea Schröder, dass die Bündelung in den Präsenzphasen am Wochenende die bessere Variante für sie war, „denn alle Abende von 18 bis 22 Uhr mit Lernen zuzubringen nach einem Arbeitstag, das ist auch schwer durchzuhalten“.

Das Studienangebot der UNIKIMS war für Florian Pfeifer, Absolvent Studiengang Master of Public Administration, „unschlagbar für Berufstätige wegen der Online-Vorlesungen durch Dozenten, die universitäres Niveau haben“.
 
„Wer neben dem Beruf studiert, der weiß, was er will“

Selbstverständlich ist ein berufsbegleitendes Studium eine Herausforderung. Wer sich dafür interessiert, der weiß, was er will. Es sind Studierende, die schon einen ersten akademischen Abschluss haben und im Berufsleben feststellen, dass sie sich nicht hinreichend qualifiziert fühlen. Ingenieure wollen zum Beispiel ihr betriebswirtschaftliches Wissen ausbauen, um mit dem Controller im eigenen Haus oder mit dem Betriebswirt auf der Kundenseite in deren Sprache diskutieren und die eigenen technischen Lösungen besser vertreten zu können. Studierende wollen mit dem Masterabschluss die Tür zur weiteren Karriere öffnen. Wer sich bei uns für ein Studium interessiert, will gezielt berufsbegleitend studieren, um seine Karriere im Beruf nicht zu unterbrechen, denn er möchte seine beruflichen Aufgaben weiter erfolgreich erfüllen, und er will oder kann nicht auf Gehalt verzichten.

Das Gespräch mit dem Partner und dem Arbeitgeber ist die Basis des Erfolgs im Studium

Wichtig ist nach aller Erfahrung das Gespräch mit dem Arbeitgeber. Manche Arbeitgeber unterstützen das berufsbegleitende Studium offensiv mit einer Kostenbeteiligung und bei der konkreten Arbeitszeitplanung. Sie haben eine unternehmensinterne Karriereberatung und geben Empfehlungen für bestimmte Studiengänge. Christian Klimsa, Absolvent des MBA in General Management und Project Manager im Global Process Engineering der B. Braun Melsungen AG, berichtet von seinem Arbeitgeber. Klimsa hat sein berufsbegleitendes Studium mit dem Direktor und dem Abteilungsleiter abgestimmt: „Die finden das eine Super-Idee für mich. Im Meeting mit dem Talentmanagement von B. Braun wurde mir auch ein anderer Studiengang als Alternative vorgeschlagen, aber ich entschied mich für den, der mir persönlich mehr Qualität versprach.“

Andere Arbeitgeber sind defensiver und lehnen das berufsbegleitende Studium vielleicht sogar ab, weil sie den Verlust eines gut qualifizierten Mitarbeiters fürchten: Wir haben in den vielen Jahren, in denen wir uns als UNIKIMS zum Marktführer für berufsbegleitende, universitäre Masterstudiengänge in Deutschland entwickelt haben, die Erfahrung gemacht, dass der Wille zur berufsbegleitenden Qualifizierung auf diesem hohen Niveau meist von den Beschäftigten selbst, also von den Studierenden ausgeht.

Die Kollegen als Partner und Mentoren im berufsbegleitenden Studium

Die Interviews mit den Studierenden legen Zeugnis davon ab, dass ein großer Teil der Studierenden nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von Kollegen oder einem Mentor im Unternehmen voller Hilfsbereitschaft unterstützt wird.

Die Kollegen können nur helfen wenn sich der Studierende auch gegenüber dem Arbeitgeber und den Kollegen erklärt. Es gibt einzelne Studierende, die wollen den anderen nicht zu früh verraten, dass sie nebenher studieren. Wenn aber keiner weiß, dass ein Mitarbeiter oder Kollege doppelt durch Studium und Beruf belastet ist, kann auch keiner Rücksicht nehmen.

Christian Sander, im berufsbegleitenden Studium Hauptamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters in der niedersächsischen Samtgemeinde Uchte und mit dem Master of Public Administration nunmehr Finanzdezernent der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo, machte es sich selber nicht ganz einfach, indem er sein berufsbegleitendes Studium nicht an die große Glocke hängte. Erst später, als er sich bewiesen hatte, dass es gut für ihn lief an der UNIKIMS, sprach er offener über seine berufsbegleitende Qualifizierung. Dann sagten alle: „Ach, so ist das!“ Aber solange es die Kollegen in der Verwaltung und die Kameraden bei der Feuerwehr nicht wussten, hatten sie auch keinen Anlass, auf Sander wegen seiner doppelten Belastung durch Beruf und Studium Rücksicht zu nehmen.

Familie und Kinder sind kein Hindernis: Im Gegenteil!

Ebenso wichtig wie die Abstimmung am Arbeitsplatz ist die Einbeziehung des Partners, der Familie und der Freunde. „Man braucht einen, der es mit Dir durchzieht“, lautet eine immer wieder gehörte Erkenntnis in den Gesprächen mit Studierenden. Vor allem, wenn Kinder in der Familie leben, ist die Abstimmung nötig. Die Familie ist aber keinesfalls ein Hindernis auf dem Weg zum berufsbegleitenden Masterabschluss, im Gegenteil: Wohl kein Arbeitgeber verlangt einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter so viel ab, wie die eigene Familie. Verantwortung als Eltern in der Familie zu übernehmen, steigert das Organisations- und Leistungsvermögen in aller Regel ungemein, lautet unsere Erfahrung.

Das Projekt „Hochzeit und Familie“

Einige Studierende verschieben „das Projekt Hochzeit und Familie“ allerdings auf die Zeit nach dem Studium, und die meisten bringen Urlaub und Überstunden in die Arbeit für den Masterabschluss ein. Und wieder andere werden während des Studiums schwanger, bringen ihre Kinder zur Welt und schließen – vielleicht nach einer Pause – ihr Masterstudium ab.

Kein Patentrezept: Die Zeitplanung ist eine Frage der Persönlichkeit

Ob mit oder ohne eigene Familie mit Kindern: Für die Planung des Zeitbudgets gibt es kein Patentrezept. Vielleicht kann man zwischen den „Langfrist-Planern“ und den „Projektmanagern“ unterscheiden. Die einen legen ihre beruflichen und privaten Zeitpläne mit dem Studienplan vorausschauend auf Jahre übereinander und planen jeden Tag feste Arbeitszeiten für das Studium ein. Die anderen haben im Beruf die Erfahrung gemacht, wie es ist, ständig ein paar Projekttöpfe auf dem Feuer zu haben. Kommt ein weiterer hinzu, finden sie auch für den noch einen Platz, auf dem – wenn auch in letzter Sekunde - nichts anbrennt.

Henning Wortmann schlief einfach weniger, wenn es in Beruf und Studium eng wurde: „Eine gute Quelle, zusätzliche Zeit rauszuschlagen, ist die Reduktion von Schlaf. Wenn es sein muss, reichen für eine gewisse Zeit drei bis fünf Stunden am Tag.“

Dritte wiederum portionieren sich die Anforderung, damit sie immer überschaubar bleibt. Andrea Schröder hat schon ihr Bachelor-Studium in Maschinenbau berufsbegleitend absolviert. Sie bringt Erfahrung in der Selbstorganisation mit: „Ich habe mir von Beginn an Grenzen gesetzt. Ich will alles genau wissen und richtigmachen. Im Bachelor-Studium habe ich deshalb irgendwann nur noch gelernt, hatte keine Zeit für Freunde mehr oder Sport. Dieses Mal habe ich mir Grenzen gesetzt. Ich habe Studium und Arbeit, Freizeit und Freunde ausbalanciert. Das ging besser, und das Master-Studium lief nicht schlechter.“

Das berufsbegleitende Studium ist letztlich keine Frage des Geldes

Über das Thema „Geld“ machen sich zwar manche Studierende Gedanken, aber letztlich ist es kein Hindernis. Zunächst, berichtet die Organisationsberaterin Marianne Dittrich, habe sie wegen der Studiengebühren zwar gehadert. Aber dann habe sie sich klargemacht, wieviel eine ihrer Freundinnen, eine Tänzerin, in sich investiert, um in ihrem Beruf gut zu sein. Jede Stunde, die sie ihren Körper trainiere, koste mindestens 45 Euro. Da hat sich Marianne Dittrich gefragt: „Und was investiere ich in mich?“ Diese Frage habe ihr Denken verändert: „Die beste Investition ist die Investition in mich selbst und in meine Entwicklung.“

„Es ist die Neugier, die Dich ins Ziel zieht!“

Belohnt werden alle Studierenden durch die Begegnung mit anderen Studierenden aus dem Beruf. Den „Gruppenmix“ unter den Studierenden lobt René Trinder, Absolvent im MBA General Management, als ideal und belebend: Ingenieure aus der Forschung und Entwicklung, Juristen, ein Nanotechnologe und Führungskräfte studierten mit ihm gemeinsam. „Der Austausch untereinander war sehr gut, und es war interessant zu erleben, wie unterschiedlich ein Biologe und ein Betriebswirt ein Problem angehen“, sagt der Manager: „Für mich war es sehr bereichernd, eine weitere Perspektive und Denke einzunehmen“.

Unsere Studierenden erfahren viel darüber, wie Menschen mit einem anderen beruflichen Hintergrund in ihrem Unternehmen mit seiner spezifischen Kultur an die Probleme herangehen, um sie zu lösen: Das schildern alle Studierenden als sehr befruchtend. Mit dem berufsbegleitenden Studium an der UNIKIMS bilden sich ständig neue Netzwerke, die später im Beruf wertvoll sind. Der Rat eines Absolventen lautet: Man müsse der Inhalte wegen studieren wollen, nicht wegen des Titels, „denn es ist die Neugier, die einen ins Ziel zieht“. 

Wie studiert es sich auf dem E-Campus?

Die Studierenden lernen gemeinsam in virtuellen Seminarräumen, drücken einen Button für das Melden oder eine „Chat-Taste“ für den stillen Schwatz während des Seminars und finden alle relevanten Daten jederzeit online

Studenten studieren auf dem Campus. Und wer berufsbegleitend studiert, lernt und trifft sich mit Dozenten und Kommilitonen auf dem E-Campus – digital statt analog. Aber was ist das eigentlich: Der E-Campus? André Schaub, der bei der UNIKIMS - der Spezialistin der Universität Kassel für die universitäre, berufsbegleitende Weiterbildung - für die digitale Infrastruktur zuständig ist, beschreibt den E-Campus als ein „maßgeschneidertes Informationssystem, das die Lehrinhalte, die Kontakte zu Kommilitonen und Dozenten, den Verlauf des Studiums für den einzelnen Studierenden und weitere Daten individuell abbildet“. Schaub spricht von einem „lebenden System“, dessen Grundstein vor 20 Jahren gelegt wurde, und das er seither weiterentwickelt hat: „Wir organisieren den E-Campus so, dass die Studierenden im Idealfall nichts von uns spüren. Wir beseitigen möglichst alle technische Barrieren, damit sich unsere Kunden, die Studierenden und Lehrenden, ganz auf das Studium und die Vermittlung der Inhalte konzentrieren können.“ Die UNIKIMS hat einen eigenen E-Campus, der sich komplett von dem der grundständig Studierenden an der Universität Kassel unterscheidet. Der Weg zum E-Campus der UNIKIMS führt allerdings ausschließlich über die Einschreibung und ein Login. „Nur mal so unverbindlich reinzuschauen, ist nicht möglich“, sagt Schaub: „Aber einige Screenshots, die wir weiter unten in diesem Text zeigen, vermitteln doch eine gute Vorstellung von der Nutzeroberfläche des E-Campus.“

Keine Angst vor Einsamkeit: Online- und Präsenzphasen ergänzen sich

Doch bevor Schaub den E-Campus erläutert, möchte Dr. Jochen Dittmar, Geschäftsführer der UNIKIMS, dem Aufkeimen eines möglichen Missverständnisses sogleich vorbeugen: Wer an der UNIKIMS berufsbegleitend studiert, nutzt dafür häufig und gerne den E-Campus. Aber der E-Campus steht nicht für soziale Isolation oder Einsamkeit. Er erleichtert die Kommunikation.  Vor allem aber gibt es - je nach Studiengang in unterschiedlicher Zahl - Präsenzphasen, während derer die Studierenden zusammenkommen, um im direkten Kontakt mit den Dozenten zu lernen, sich kennenzulernen und auszutauschen, Freundschaften zu schließen und Netzwerke zu knüpfen. „Die Präsenzphasen sind für die Studierenden ganz wesentlich“, sagt Dr. Dittmar: „Es kommt auf die Kombination zwischen Präsenz und Online-Präsenz an sowie auf Phasen des reinen Selbststudiums anhand von Lehrunterlagen. Nur ,Online’ ist von den Studierenden nicht gewünscht, und nur Präsenz lässt sich mit Familie und Beruf nicht vereinbaren. Für unseren weltweit nachgefragten Masterstudiengang in Wind Energy Systems haben wir auf Wunsch der Studierenden eine Präsenzphase in Kassel in unsere Prüfungsordnung eingebaut, denn die Studierenden möchten trotz weiter Wege ihre Kommilitonen und Dozenten einmal persönlich kennenlernen und gemeinsam mit ihnen arbeiten“, berichtet Dr. Dittmar und leitet über zum E-Campus.

Der E-Campus ist klar und übersichtlich aufgebaut

Die Oberfläche des E-Campus auf dem Bildschirm ist übersichtlich und klar. Die Form folgt der Funktion. Im Studiengang Master of Public Administration (MPA) zum Beispiel, der stark online-basiert ist, liegen auf dem Bildschirm zehn „Kacheln“, also farblich abgegrenzte Rechtecke mit Aufschriften und Icons, die verraten, welche weiteren Informationen oder Zugänge hinter den Kacheln zu diesen Themen liegen:

Studium, Wahlmodul, online Sitzungsräume, Wissenswertes, Ihre Studiengruppe, MPA-Dozenten, Forum, Einstellungen, Masterarbeit und Qualitätsmanagement. Je nach Studiengang, kann der E-Campus etwas anders aussehen. Wenn es zum Beispiel keine Wahlmodule gibt, gibt es auch keine Kachel dafür.

Online-Sitzungsräume wie an der Uni – aber eben digital statt analog

Eine der Kacheln führt in die Online-Sitzungsräume. Hinter ihr liegen die virtuellen Seminarräume, in denen sich die Studierenden zu festen Zeiten am Abend einfinden, - ganz so wie an der Uni, wo sie in einem bestimmten Seminarraum studieren. Der Dozent blendet seine Powerpoint-Präsentation ein und beginnt. Als Tafelersatz dient das White-Bord, dass er selbst beschreibt oder den virtuellen Stift an einen Studierenden weitergibt. Überhaupt funktioniert ein virtuelles Seminar wie ein analoges. Wer den Raum betritt, steht auf einer Teilnehmerliste, ist aber nicht per Webcam live zu sehen, sondern nur per Icon, indes seine Stimme zu hören ist. Zum „Melden“ drückt der Studierende einen Button, dann wird ihm das Wort erteilt. Es gibt aber auch eine Chat-Funktion für das heimliche „Schwätzen“ im Unterricht: Ein Studierender kann zum Beispiel den anderen fragen: „Hast Du die Aufgabe gelöst? Kannst Du mir das zeigen und mir helfen?“ Dann können sich beide später nochmals online treffen im Gruppenraum, der für den Dozenten verschlossen ist, um den Fall untereinander zu klären. Alle Online-Sitzungen werden aufgezeichnet, und jeder Studierende kann das Seminar oder die Vorlesung nochmals verfolgen.  Selbstverständlich können sich die Gruppen auch weitere Räume anlegen und dort Arbeitsmaterial hinterlegen, wenn sie zum Beispiel an bestimmten Projekten arbeiten.

Das eigene Studium im Griff: Alle relevanten Daten individualisiert im Überblick

Hinter der Kachel „Studium“ findet der Nutzer, individualisiert für seine Person, die Übersicht über sein Studium. Er sieht den zeitlichen Ablauf nach Studienmodulen, seine Veranstaltungen und Prüfungen, die Präsenztermine, die Workshops und die Online-Sitzungen, das Lehrmaterial und Zusatzmaterial. Die Ordnung der Informationen kann der Nutzer selbst bestimmen. Statt nach Modulen kann er die Informationen nach Terminen ordnen: Welche Prüfungen, welche Online-Sitzungen und welche Präsenz-Termine kommen als nächste?

Aktuelle News meldet der E-Campus sofort per Mail

Selbstverständlich kann der Studierende die Termine in seinen persönlichen elektronischen Kalender übertragen, und er kann in die Details der Lehrveranstaltungen gehen. Der Studierende sieht das nötige Lehrmaterial, erhält einen Überblick über seine Leistungsnachweise, findet die Information darüber, ob seine jüngste Klausur schon vom Dozenten mit welcher Bewertung korrigiert worden ist, sowie Daten zur Evaluation, denn die Studierenden sind immer wieder aufgerufen, die Leistungen der Dozenten zu bewerten, indes wichtige News per Mail auf sich aufmerksam machen: „Neues Lehrmaterial eingetroffen“, heißt es dann zum Beispiel. „Alles ist online, überall und jederzeit verfügbar“, sagt Schaub, „und alle Informationen werden sofort aktualisiert, wenn sich der Status ändert.“

Antworten auf viele Fragen: „Wie läuft eine Prüfung ab?“

Unter Rubrik „Wissenswertes“ findet der Studierende die Prüfungsordnung, Hinweise auf technische Hilfen oder Informationen zum Studiengang. Auch auf die Fragen „Was ist formal bei einer Hausarbeit oder der Masterarbeit zu beachten?“ oder „Wie läuft eine mündliche Prüfung ab?“ findet sich hier eine Antwort. Zudem steht selbstverständlich noch der Studiengangmanager zur Verfügung, um Fragen persönlich zu beantworten.

Drei Schritte zum E-Campus: Einloggen, persönliche Einführung und eine Test-Sitzung

Schaub schätzt, dass es im besten Fall etwa 20 Minuten dauere, bis sich ein Studierender zu Beginn des Studiums nach der Einschreibung eingerichtet habe im E-Campus. Zu Semesterbeginn folgt eine technische Einführung im persönlichen Kontakt und etwa eine Woche später eine Test-Sitzung im Online-Raum. Schaub schätzt die Zeit für die Erläuterung im persönlichen Gespräch während des Startworkshops sowie für die Testsitzung auf jeweils 30 bis 60 Minuten. „Wenn es die Studierenden begriffen haben, dann kommen so gut wie keine Fragen mehr, außer bei konkreten Problemen, wenn etwa in einem Hotel der Zugang ins Internet schlecht ist“, sagt Schaub. Die Sicherheit im Umgang mit dem E-Campus nehme im Lauf des Studiums noch zu. 

„Der E-Campus funktioniert so perfekt wie vor 40 Jahren Buch und Tafel“

Die Technik werde immer vollkommener, sagt Schaub: „Heute funktionieren die Instrumente in der digitalen Welt eines E-Campus so selbstverständlich und perfekt, wie die Instrumente der analogen Welt, die Bücher aus bedrucktem Papier und die mit Kreide beschriebenen Tafeln, vor 30 oder 40 Jahren funktioniert haben.“ Begriffe wie E-Learning oder Blended Learning haben sich für Schaub erübrigt. Denn einst waren die digitalen Instrumente neu und wurden als solche benannt. Längst seien sie zu selbstverständlichen Instrumenten im Kanon der Lernmittel geworden. Sie haben sich in die hergebrachte analoge Welt des Lehrens und Lernens nach und nach so weit integriert, dass wir die Lernoberfläche von heute vor allem als eine digitale wahrnehmen.

IT-Manager André Schaub: „Wir sind nutzerorientiert“

„Unsere Kunden setzen mit ihren Erwartungen den Maßstab für unsere Fortentwicklung des E-Campus der UNIKIMS. Wir sind nutzerorientiert. Wir programmieren Lösungen, die auf die Studierenden und Lehrenden zugeschnitten sind. Und wir haben uns in die verschiedenen Rollen unserer Nutzer reingedacht. Ich musste lernen, wie knapp die Zeit einer Mutter ist, die neben dem Beruf studiert und deshalb die kostbaren Minuten am Computer effizient nutzen muss, während sich die Großmutter um das Enkelkind kümmert. Dadurch haben wir unseren Vorsprung als Spezialist für berufsbegleitende Weiterbildung an einer Universität sogar noch ausgebaut. Früher war ich ,der Herr Schaub’, den man anrufen muss, wenn etwas am E-Campus komisch ist. Und ich kannte die Namen fast aller Studenten, denn jeder hatte mich mal angerufen. Heute wünschte ich mir, es würde mal wieder jemand anrufen“, sagt der IT-Manager Schaub.

Unser E-Campus am Beispiel des Studiengangs MPA

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