Studienziele

Der Master Bildungsmanagement vermittelt fundierte Kenntnisse zur Sicherung und Entwicklung der Qualität schulischer Arbeit bezogen auf die Arbeit von Führungskräften in Bildungsinstitutionen.

Zugleich haben die Studierenden Gelegenheit, diejenigen Schlüsselqualifikationen zu erwerben, die für Leitungsaufgaben in Bildungseinrichtungen hilfreich sein können. 

Neben der Vermittlung von Fachkompetenzen (Sach- und Methodenkompetenz) durch die Förderung von analytischem und vernetztem Denken sowie von Lösungs- und Handlungskompetenz wird auch die Weiterentwicklung und Festigung von Sozialkompetenzen angestrebt.

Die theoretische Auseinandersetzung mit Leitungsaufgaben, aber auch die Auseinandersetzung in der Gruppe der Studierenden führen zu einer sukzessiven, zunächst noch mentalen Verantwortungsübernahme und bereiten den Rollenwechsel vor. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, das vermittelte Wissen auf bekannte und neue Probleme anzuwenden, was auch bedeutet, sich auch nach dem Studienabschluss selbstständig neues Wissen anzueignen und erlernte Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen sie methodisch-analytische Fähigkeiten erlangen, die ihnen die Anwendung von spezifischen Methoden und Instrumenten im Kontext der beruflichen Praxis erlaubt.

Letztlich soll hiermit die Fähigkeit erworben werden, praxisbezogene Problemstellungen theoretisch zu reflektieren, einzuordnen und zu lösen. Hierzu ist vorgesehen, dass

  • bei der Vermittlung von grundlagenbezogenem und fachspezifischem Wissen eine berufsfeldrelevante Schwerpunktsetzung erfolgt,
  • exemplarische Problemlösungen anhand von Fallstudien, Rollenspielen, Gruppenarbeiten und Hausarbeiten erarbeitet werden,
  • bei der Erstellung der Hausarbeiten und der Masterarbeit eine Orientierung an Problemen der Praxis gegeben ist, die auf der Basis von Theorieangeboten analysiert werden.

Im Einzelnen werden folgende Qualifikationsziele mit dem Studiengang verfolgt:

Der Studiengang befähigt dazu, auf der Grundlage von Kenntnissen zu den Handlungsfeldern von Schule und deren Zusammenwirken die Qualität von Schule zielgerichtet auf den Ebenen von Unterricht, Personal und Organisation (weiter) zu entwickeln.

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen mit Abschluss der Module über folgende Kompetenzen:

  • die Möglichkeiten und Grenzen der Steuerbarkeit von Schule als Organisation in einem System einschätzen und die Schule unter Einbezug externer Partner weiterentwickeln (Modul 1)
  • die Qualität von Schule zielgerichtet und systematisch sichern und u.a. datenbasiert (weiter) entwickeln (Modul 2)
  • Schule und das schulische Personal professionell führen und managen (Modul 3)
  • Schule als lernende Organisation begreifen, die Mitarbeiter*innen entsprechend fördern und in die Führung der Organisation einbinden (Modul 4)
  • Schule mit einem Fokus auf das Lernen und das Wohl der Lernenden führen und Grundlagen zeitgemäßen Unterrichtens reflektieren, umsetzen und strukturell verankern (Modul 5)
  • Beziehungen zu und Interaktionen mit allen Beteiligten an Schule in ihrer Bedeutung für das Lernen einschätzen, Leitlinien pädagogischer Ethik reflektieren und anwenden sowie adressatengerechte Kommunikation und Beratung informiert umsetzen (Modul 6)
  • Eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden bearbeiten und in die entsprechende wissenschaftliche Diskussion einordnen (Modul 7)

Auf der sozialen Ebene sollen die Teilnehmenden bestehende Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten, Teamkompetenzen sowie Überzeugungs- und Anleitungsfähigkeiten, die im Rahmen der Managementfunktion erforderlich sind, weiter ausbauen.

Darüber hinaus sollen die Studierenden die Möglichkeit zum Aufbau eines persönlichen Netzwerks erhalten.

Zielgruppe

Der Studiengang richtet sich vor allem an jene, die im Arbeitsfeld Bildungsmanagement tätig werden wollen oder dort bereits tätig sind.

  • Menschen, die im pädagogischen Bereich tätig sind und sich für Führungsaufgaben interessieren.
  • Lehrkräfte, die eine Leitungsposition anstreben bzw. innehaben
  • Personen Studienabschluss (Grund-, Haupt-, Realschule oder Sozialpädagogik), die einen Aufstieg in den höheren Dienst anstreben
  • Mitarbeiter*innen bei Bildungsträgern mit einem ersten Hochschulabschluss

Zulassungsvoraussetzung sind in der Regel ein Nachweis von 240 Credits sowie einer mindestens einjährigen Berufserfahrung im Bildungsbereich.
Bei Bewerber*innen mit weniger als 240c, aber mindestens 180c können Berufserfahrung (max. 30 Credits) und wissenschaftliche Qualifikationen (max. 30 Credits) angerechnet werden.
Als nicht-konsekutiver Studiengang steht er auch Interessierten ohne pädagogischen Hochschulabschluss offen.