Absolventenstimmen

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„Der MBA an der UNIKIMS war die absolut richtige Entscheidung“

Konstantin Prinz nach dem berufsbegleitenden Studium: „Ich schaue von oben auf die Dinge“

„Wenn ich den Strich drunter ziehe unter mein MBA-Studium in Marketing an der UNIKIMS dann war es die absolut richtige Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich würde es jedem weiterempfehlen. Es fühlt sich unfassbar gut an, diesen Abschluss zu erreichen“, sagt Konstantin Prinz, der mit 25 Jahren im Sommer 2018 die Prüfung zum Master of Business Administration abgeschlossen hat. Das finale Colloquium fand via Skype während einer Geschäftsreise zwischen zwei Terminen statt. „Wer digital-affin ist, wird sich dort wohlfühlen“, sagt Konstantin Prinz. Mit Kommilitonen hat er sich meist online oder per Telefon ausgetauscht. Auch die Präsentationen entstanden im Dialog und wurden online präsentiert.

Willen und Konsequenz führen zum Erfolg

Konstantin Prinz absolvierte zunächst nach dem Abitur von 2012 bis 2015 ein Duales Studium bei einer Tochtergesellschaft des Volkswagenkonzerns, das er mit einem Bachelor of Arts in BWL abschloss. Der Schwerpunkt lag für ihn, seinem damaligen Berufswunsch entsprechend, auf Logistik. Im Studium und in der beruflichen Praxis merkte Konstantin Prinz aber: „Logistik ist es doch nicht. Ich möchte meinen Schwerpunkt auf Marketing legen.“ Zunächst blieb Konstantin Prinz bei Volkswagen und wechselte ins Werk Kassel. Dort war er in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes involviert, indes seine Aufgabe immer vertriebslastiger“ wurde. Er fragte sich: „Was will ich unbedingt?“ Auf seiner Antwortliste standen zwei Ziele ganz oben. Das war zum einen ein relativ praxisorientierter Masterabschluss, den anzustreben er als Sohn einer Familie, in der beide Eltern selbständig waren, und nach einem praxisorientierten Dualen Studium für nur konsequent hielt. Zum anderen wollte sich Konstantin Prinz in Marketing qualifizieren. Damit aber sah er sich unter Handlungsdruck: Wenn er Marketing studieren wollte, müsse er konsequenterweise die Stelle wechseln, damit seine berufliche und akademische Vita zueinander passten. Diesen Schritt vollzog Konstantin Prinz während des Studiums.

Zunächst wählte er aber – strukturiert – den richtigen Studiengang aus. Auf seiner Liste standen mehrere Hochschulen. In die Endrunde schafften es ein Studiengang in Chemnitz und jener der UNIKIMS. In Chemnitz hätte er sich als Student um vieles selbst kümmern müssen. Das Angebot war nicht so perfekt serviceorientiert auf Berufstätige zugeschnitten. Außerdem lag die UNIKIMS logistisch besser mit einem Studienangebot an einem zentralen Ort in Deutschland. Schließlich hatte die UNIKIMS nach den Kriterien des Interessenten das schlüssigere Konzept. „Ich hatte meine Entscheidung für den MBA in Marketing an der UNIKIMS in der Hoffnung getroffen, dass es gut werden wird, und es ist gut geworden“, sagt Konstantin Prinz. Die Gruppe im Jahrgang war klein. Das ermöglichte einen intensiven Austausch mit den Kommilitonen, den Dozenten und Professoren. Alle kannten einander mit Namen, „und mit einzelnen Professoren habe ich über das Studium hinaus noch Kontakt.“

Für Konstantin Prinz, der während des Studiums als Marketingmanager zu einem finnischen Hersteller von Schleifmitteln und Schleifmaschinen gewechselt ist, hat das Studium seine „Denkweise“ verändert. Er gehe heute ganz anders an Fragestellungen heran. Früher habe er sich gefragt: „Mache ich das richtig?“ Heute frage er sich: „Ist das, was wir tun, noch das Richtige?“ Er schaue mehr von oben auf die Dinge, setze alles „im Großen und Ganzen“ zusammen.

„Man muss für die Sache brennen, denn die Motivationskurve verläuft abfallend“

Um sich die Fähigkeit zu diesem Perspektivwechsel zu erarbeiten, habe er aber auch einiges mitbringen müssen, denn mit der Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium liege „ein Riesenblock an Aufgaben“ vor einem: „Man muss es managen.“ Es sei gut, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter in seinem Willen, sich zu qualifizieren, unterstütze. Aus Sicht seines früheren Arbeitgebers sei das berufsbegleitende Studium jedoch ein Privatvergnügen gewesen. Sodann sei es wichtig, sich Freiräume zu schaffen für den Beruf, für das Studium und für die notwendige Erholung in der Zwischenzeit. „Ich habe immer alle Aufgaben ganz schnell erledigt, damit ich wieder Zeit hatte zum Durchschnaufen“, berichtet Konstantin Prinz. „Vor allem aber“, sagt er: „Man muss für die Sache brennen. Man muss es selbst wollen. Mir war klar: Ich kann mir nichts Tolleres vorstellen, als von jetzt an für zweieinhalb Jahre berufsbegleitend zu studieren. Das ist wichtig, denn „die Motivationskurve verläuft abfallend, ob man es möchte oder nicht“. Man muss mit viel Kraft rangehen, damit der Elan noch für die krönende Masterthesis am Ende reicht. Wer das Maximum, das Optimum rausholen will, der geht ein großes Investment ein.“

Im Durchschnitt wöchentlich ein Tag für das Studium

Konstantin Prinz schätzt den Arbeitsaufwand auf durchschnittlich einen Tag in der Woche ein. Er habe über die zweieinhalb Jahre jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr für das Studium geblockt. Auf die Frage, ob sich das Studium für ihn schon im Beruf ausgewirkt habe, zögert Konstantin Prinz mit der Antwort: „Als ich zu meinem neuen Arbeitgeber ging, habe ich nicht mit ihm darüber gesprochen, ob mir das Studium kurzfristig etwas bringt. Aber ich denke, es war am langen Ende schon ausschlaggebend und ein Pluspunkt, der für mich gesprochen hat. Es ist gewiss nicht so, dass ich heute mit dem Studium fertig werde, und morgen habe ich eine neue Stelle. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich auszahlt, ist groß.“


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„Mein Blick ist kritischer, mein Denken analytischer geworden“

Kirsten Nolte hat berufsbegleitend den MBA in Marketing absolviert

Für Kirsten Nolte hat sich mit dem berufsbegleitenden Masterstudium in Marketing an der UNIKIMS nicht nur ein lang gehegter Traum erfüllt. Sie hat auch für das Berufsleben und das Leben gelernt. „Das Studium hat meine Herangehensweise an Themen verändert. Mein Blick ist kritischer geworden, mein Denken analytischer und ich nutze gezielter Fachwissen. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und Mut, nehme mich der Aufgaben an, die sich mir stellen“, sagt die Projektmanagerin, die die Briefkunden der Post AG im Marketing betreut.

Fachangestellte, Diplom Verwaltungswirtin und schließlich MBA in Marketing

Kirsten Nolte wurde 1966 geboren und absolvierte nach der Realschule eine Lehre als Verwaltungsfachangestellte in einer norddeutschen Gemeinde, wechselte zum Arbeitsamt und dann zur Kassenärztlichen Vereinigung. Doch die Arbeit erschien ihr stupide. Inspiriert durch ihren elf Monate älteren Bruder, der nach einer Ausbildung zum Vermessungstechniker in Berlin Geodäsie studierte, fasste Kirsten Nolte den Willen, die Abiturprüfung abzulegen, um dann zu studieren. „Irgendetwas mit Wirtschaft und Verwaltung“, erinnert sie sich: „Oder BWL wie alle anderen?“ Über „Umwege“ kam Kirsten Nolte zur Bundespost, die damals noch ein Staatsbetrieb war. Von 1990 bis 1993 qualifizierte sich Kirsten Nolte berufsbegleitend in einer Dualen Ausbildung zur Diplom Verwaltungswirtin. Unter den Fächern war eines, das hieß Marketing, und es war Kirsten Noltes „Lieblingsfach“. Unterdessen wandelte sich die Post zum DAX-Konzern, für den und dessen Kunden Marketing immer wichtiger wurde. Kirsten Noltes Wunsch, dieses Fach einmal zu studieren, wurde immer stärker: „Je älter ich auf meiner Position wurde, desto jünger wurde mein Gegenüber auf der Kundenseite“, denn Marketingleiter seien meist Ende 30 bis Anfang 40 Jahre alt. „Schade, dass ich das nicht studiert habe“, dachte sich Kirsten Nolte in solchen Augenblicken.

Die Herausforderung gesucht und einen Traum erfüllt

Doch dann erfuhr Kirsten Nolte, dass die Post mit der UNIKIMS im berufsbegleitenden MBA in Marketing kooperierte. Kirsten Nolte verband ihren Willen mit der sich auftuenden Chance, bewarb sich betriebsintern für eine Entsendung zum Studium und konnte im August 2016 mit dem Masterstudium an der UNIKIMS beginnen. „Ich habe die Herausforderung gesucht. Damit hat sich der Traum meines Lebens erfüllt“, sagt die Projektmanagerin: „Ich hatte Respekt vor dem Universitätsstudium, denn aufgrund meines Alters gehöre ich nicht zur Norm. So kurz vor der Rente tust Du Dir das an, fragten meine Freunde. Denn wer an der UNIKIMS studiert ist Mitte 20 bis Mitte 30 Jahre alt. Aber das Studium war noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte.  Es lehren dort renommierte Professoren mit einem tollen fachlichen Mix aus dem In- und Ausland. Alles ist super organisiert.

„Ich komme direkt von der Uni und bringe 30 Jahre Berufserfahrung mit“

Die Inhalte des Studiums konnte Kirsten Nolte vom ersten Modul an im Beruf anwenden, und sie fühlt sich für kommende Herausforderungen – etwa durch die Digitalisierung - bestens gerüstet. Ihrem Gegenüber im Berufsleben fühlt sie sich nun gewachsen, „und ich erfülle eine Bedingung, die ich zuvor nie erfüllen konnte: Ich komme direkt von der Uni und bringe 30 Jahre Berufserfahrung mit“. Denn sie gehöre zu den Baby-Boomern, sagt Kirsten Nolte: „Von uns gab es immer zu viele. Kein Arbeitgeber hat um uns geworben, sondern immer nur die Erwartungen an uns hochgeschraubt. Wir mussten uns durchsetzen im Kampf um gute Stellen gegen Millionen von Mitbewerbern.“

Kirsten Nolte ist ihrem Arbeitgeber „sehr dankbar“

Das prägt den Leistungswillen dieser Generation bis heute. „Ich will nicht mit 55plus in Rente gehen, sondern beruflich aktiv bleiben, mich entwickeln und verändern. Arbeit ist für mich der Sinn des Lebens“, sagt Kirsten Nolte. Sie weiß nicht, ob sie mit dem Studienabschluss im Unternehmen aufsteigt, „aber ich hoffe, dass sich meine Karrierechancen verbessern. Ich bin meinem Arbeitgeber dankbar, denn er hat mir das Studium ermöglicht und bezahlt.“

Das Studium erfordert zehn bis fünfzehn Stunden in der Woche

Die Zeit des Studiums war bei aller Freude, die es Kirsten Nolte bereitete, auch eine Herausforderung und Belastung für die Familie: „Auf Urlaubsfotos sieht man mich meist mit Laptop, denn ich bin eine Saisonarbeiterin. Ich arbeite nicht jeden Tag eine bestimmte Zeit, sondern ich gehe auch mal am Wochenende und im Urlaub richtig ran. Im Durchschnitt waren es 10 bis 15 Stunden in der Woche, die das Studium beansprucht hat. Auch da habe ich eine Lernkurve hinter mir. Ich habe dazugelernt, was Disziplin und Struktur betrifft, - aber auch, einmal abzuschalten und auf die Zeichen zu achten, wenn ich zum Beispiel viel häufiger als sonst im Winter eine Erkältung hatte. Ich habe sehr gut gelernt, mich zu erholen. Das wollte ich gar nicht studieren, aber ich habe es gelernt.“

„Die Japanreise bleibt unvergesslich“

Zum Studium gehörte für Kirsten Nolte ein weiteres „ganz tolles Erlebnis“: Eine Japanreise mit Professor Dr. Ralf Bebenroth, der aus Deutschland stammt, in Kassel studierte, seit Jahren in Japan lebt und an der Universität Kobe lehrt. „Professor Bebenroth ist eine Koryphäe in Japan“, berichtet Kirsten Nolte. Ihm sei die einzigartige Reise zu verdanken, die die Studierenden der UNIKIMS in Unternehmen führte, aber auch nach Hiroshima und zu heiligen Schreinen. „Wir lernten, wie Lean Thinking und die Verbesserungsprogramme entstanden waren, und wir erkannten, wie wir sie durch unser westliches Denken verwässerten. Alles war minuziös geplant. Ich war die einzige aus dem Marketingstudiengang, und die anderen waren bis Mitte 30. Anfangs haben sie mir noch den Koffer getragen“, erzählt Kirsten Nolte. Die Reise war körperlich anstrengend mit Fußwegen von 13 Kilometern am Tag: „Die Hose saß etwas lockerer am Ende. Doch wir erhielten so viele Denkanstöße. Die Reise bleibt unvergesslich für das ganze Leben. Toll, dass ich das alles machen durfte!“

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