Absolventenstimmen

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Christian Klimsa


Klimsa reist als Project Manager um die Welt und studiert berufsbegleitend an der UNIKIMS

Christian Klimsa, als Project Manager im Global Process Engineering der B. Braun Melsungen AG weltweit für den Bau von deren Fabriken zuständig, setzt sich Ziele, - ob als Kind im Sport, oder als Schulabsolvent bei der Wahl des Ausbildungswegs. 2008 nach dem Abitur wusste Klimsa, dass er entweder Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau studieren wollte. Für ersteres wäre das Karlsruher Institute of Technology sein favorisierter Studienort gewesen. Dann entschied er sich aber für den Diplomstudiengang in Maschinenbau in Kassel, weil die dortige Universität das Studium im Praxisverbund (StiP) mit einer betrieblichen Ausbildung verband. Klimsa legte Wert auf beides. Er wollte berufspraktische Erfahrung mit einem universitären Studium verbinden. Folglich lehnte er das Ausbildungsangebot eines Automobilherstellers  ab, das er erhalten hatte, weil dieses Unternehmen in der Dualen Ausbildung lediglich mit einer nicht-universitären Hochschule kooperierte. Von den Kooperationspartnern des Kasseler Studiums im Praxisverbund, entschied sich Klimsa für den Gesundheitskonzern B. Braun , weil er B.Braun für das zukunftsfähigste Unternehmen hielt, in dem er zudem mehr Chancen erwartete, seine Karriere selbst gestalten zu können, „und tatsächlich hatte ich bei B.Braun die Möglichkeit, meinen Weg selbst zu gestalten“.

Seit dem Abitur verbindet Klimsa Studium und Arbeit im Konzern

Nach zweieinhalb Jahren hatte Klimsa die Ausbildung zum Industriemechaniker parallel zum Studium absolviert und nach insgesamt vier Jahren das Diplom I als ersten Abschluss im Maschinenbaustudium erreicht. 2012 begann Klimsa im Global Process Engineering des Unternehmens und fragte sich, wie er seine akademische Ausbildung fortsetzen sollte. Er entschied sich für das Diplom II in Maschinenbau, das zugleich dem Master of Science entspricht. In Absprache mit seinem Abteilungsleiter reduzierte Klimsa die Arbeitszeit für ein Jahr, um die Vorlesungen im Masterstudiengang in Maschinenbau zu besuchen. Dann schrieb er parallel zur beruflichen Arbeit, die er wieder in Vollzeit leistete, seine Master- beziehungsweise Diplomarbeit in Maschinenbau und stieg mit dem zweiten Studienabschluss zum Projektmanager auf.

„Ich wollte neben meiner technischen Karriere mehr Verantwortung übernehmen“

Ein Jahr arbeitete Klimsa ohne parallel zu studieren, um sich auf sein nächstes Studium vorzubereiten, in das er nicht ohne weitere Berufserfahrung gehen wollte. Nun strebte Klimsa den MBA in General Management an, „denn ich wollte neben meiner technischen Karriere mehr Verantwortung übernehmen. Dafür ist es wichtig, unter anderem in BWL den Horizont zu erweitern. Das schärft nicht nur das berufliche, sondern auch das persönliche Profil. Denn im Kontakt mit den Kommilitonen aus den anderen Fachrichtungen und Unternehmen lerne ich, ihre Sprache zu sprechen und andere Organisationen zu verstehen.“

„Die UNIKIMS ist als Management School herausgestochen“

Bei der Wahl des berufsbegleitenden Studiums ist für Klimsa die UNIKIMS, die Management School der Universität Kassel, „herausgestochen“. Denn die Module des Studiums seien sinnvoll und übersichtlich strukturiert: „Und in der Qualität, in der Auswahl der Professoren und im Studium der Referenzen, war die Nähe zur Universität herauszulesen. Der Studiengang zeigt viele Qualitätsmerkmale, die ich so nicht erwartet hätte. Er ist neu aufgesetzt und seine Professoren lehren unter anderem auch in St. Gallen oder haben bereits einen eigenen Studiengang aufgebaut. Das zeigt, was man erwarten kann. Da muss man genau hinschauen, auch bei den klassischen Rankings. Die Qualität eines Studiengangs erschließt sich in der tieferen Analyse, nicht nur beim oberflächlichen Betrachten einer Rangfolge.“

Die Nähe des Studienorts Kassel für die Präsenzphasen zum Headquarter des Gesundheitskonzerns B.Braun in Melsungen war für Klimsa nicht entscheidend: „Ich reise ohnehin das halbe Jahr um die Welt zu unseren Fabriken, war vorige Woche in Argentinien und kam gestern aus Südkorea zurück. Entfernungen machen mir kein Problem, aber dann ist es angenehm, wenn die Universität nah am Arbeitsplatz ist.“

„Ich konnte das Wissen sofort anwenden“

Das Wissen, das Klimsa im Studium erwarb, „konnte ich sofort anwenden – vom Change Management  über Corporate Finance bis zum Marketing. Man lernt unheimlich gut wissenschaftliches Arbeiten und methodisches Vorgehen, und es ist mir wichtig, die anderen in meinen Projekten zu verstehen. Wenn jemand mit Abkürzungen arbeitet, dann verstehe ich die auch. Ich kann mit den Kollegen im Controlling oder im Finance natürlich nicht auf Augenhöhe mithalten. Die haben  schließlich vier Jahre studiert und ich habe nur ausgewählte  Module absolviert. Aber ich kann mitreden. Das ist nicht üblich für einen Maschinenbauingenieur.“

„Ich bin persönlich gewachsen und spüre Anerkennung“

Klimsa kann die Qualifikation zum MBA in General Management an der UNIKIMS „auf jeden Fall“ empfehlen: „Aber es ist vor allem ein Studiengang für Leute mit Berufserfahrung. Das Abschlusszeugnis allein ist ein Papier. Es sind die Bildung eines Netzwerks und  der Austausch mit den Kommilitonen aus anderen Disziplinen und Branchen mit Berufserfahrung im Verlauf eines universitären Studiums, das den Wert dieses Studiengangs ausmacht. Davon lebt dieser Studiengang. Ein Highlight war für mich die zweiwöchige Studienreise nach Japan mit Prof. Bebenroth von der Kobe University. Ich bin durch all das persönlich gewachsen, und im Beruf spüre ich die Akzeptanz und die Anerkennung durch meine erworbenen Fähigkeiten.“

 


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Alexander Mittwoch


Mein Studium an der UNIKIMS wird sich lohnen

Alexander Mittwoch begann unmittelbar nach dem Abitur ein Duales Studium in seiner Heimat bei Frankfurt. Er lernte bei der Dachser-Logistik-Gruppe den Beruf des Speditionskaufmanns und studierte parallel an der Berufsakademie Rhein-Main in Rödermark BWL. Drei Jahre später schloss er mit dem Bachelor of Arts ab. „Ich wollte auf jeden Fall einen Masterabschluss, und ich wollte konsekutiv weitermachen und nicht den Ausstieg aus dem Beruf, um später wieder einzusteigen. Ich war im Beruf drin, wollte weiter Geld verdienen und mich in meiner Karriere entwickeln. Das war mit einem normalen Vollzeitstudium nicht zu vereinbaren.“

Mit dem Abschluss des BA-Studiums trat Mittwoch innerhalb des Unternehmens eine Stelle in der Hauptniederlassung in Kempten an, wo er mit seinen Kollegen im Key Account Management der Food Logistics im Innendienst tätig war. Schon bevor er die Stelle antrat schaute er: „Was gibt es für Angebote in Kempten?“ 

Das Studium an der UNIKIMS berechtigt zur Promotion

Dort bot die Hochschule ebenfalls einen MBA-Studiengang an. Das Studienangebot war teils zweisprachig in Englisch, was Mittwoch reizte. Aber was ihn schreckte, war der fixe Plan mit langen Phasen von Blockunterricht, die über drei Jahre den größten Teil des Jahresurlaubs gekostet hätten. „Da hat mich die UNIKIMS mit ihren Präsenzphasen an den Wochenenden überzeugt. Die Wochenendlösung ist wesentlich interessanter. Auf die knapp fünf Stunden Fahrzeit mit dem Zug  habe ich mich im Vorhinein eingestellt und konnte diese Zeit auch produktiv nutzen. Zudem ist die Hochschule in Kassel eine Universität und in Kempten ,nur’ eine Fachhochschule. Das merkt man auch an den Dozenten und Professoren. Und das Studium in Kassel berechtigt zur Promotion. Es klingt einfach besser, wenn man sagt, dass man von einer Uni kommt.“

„Im Assessmentcenter und in der Auswahl für die neue Stelle hat der Master was gebracht“

Die Frage, ob das Studium mit dem MBA-Abschluss für ihn im Beruf gelohnt hat, beantwortet Mittwoch mit klaren „Nein“, denn sein bisheriger Beruf habe wenig mit BWL zu tun. Das könnte sich im neuen Beruf ändern. Denn Mittwoch wechselt mit dem Studienabschluss zu einer Unternehmensberatung, mit dem Fokus auf Supply-Chain-Management. „Im Assessmentcenter und in den Auswahlgesprächen hat der Master etwas gebracht. Aber eben auch meine Berufserfahrung. Viele Bewerber kamen mit dem Master direkt von der Uni. Ich hatte parallel zum Master sechs Jahre Berufserfahrung vorzuweisen.“ Mittwoch hat Selbstvertrauen. Die neue Stelle hätte er auch ohne Master bekommen, ist er sich sicher. Und mit 25 Jahren, die er jetzt alt sei, befinde er sich noch nicht auf den Managementebenen, wo man Titel brauche. In zwei oder drei Jahren sei das anders. Darum sagt Mittwoch: „Mein Studium wird sich lohnen. Allein die gesammelten Erfahrungen mit der Doppelbelastung von Studium und Beruf sowie der deshalb geforderten Selbstorganisation haben mich persönlich weiterentwickelt.“


René Trinder

Head of Sales Management Basic Care, B. Braun Melsungen AG

„Das Wissen vom Präsenzwochenende floss am Montag in den Beruf ein“

Das Masterstudium im General Management an der UNIKIMS war für René Trinder „absolut klasse“. Die Inhalte des berufsbegleitenden Studiums, „die ich am Wochenende erlernt hatte, konnte ich gleich am nächsten Montag in den Beruf übertragen“, sagt der Head of Sales Management Basic Care im Weltunternehmen B. Braun Melsungen AG. In dem Gesundheitskonzern arbeitet Trinder im „Global Marketing and Sales“. Zusammen mit den weltweiten Landesorganisationen versorgt er Gesundheitseinrichtungen zum Beispiel mit Infusionsleitungen, Kanülen, Spritzen, Infusionslösungen und anderen Medical Produkten.

„Ich wollte mehr wissen und gestalten“

Trinder setzt sich Ziele. 2007 nach dem Abitur begann er die Ausbildung zum Industriekaufmann bei B. Braun sowie parallel ein Abendstudium an der Berufsakademie Kassel, das ihn zum Abschluss des Bachelors in Betriebswirtschaftslehre führte. Nach Lehre und Studium 2010 übernahm Trinder für B. Braun einen Außendienstbezirk in Nordrhein-Westfalen. Ich wollte aber mehr wissen und gestalten, wollte im Marketing arbeiten und in der Produktkonzeptionierung. Ich wollte wissen: Wie entsteht ein Produkt? Was passiert bevor das Produkt verkauft wird?“, beschreibt Trinder seine Neugier, die ihn zu einem weiteren Wendepunkt in seiner Karriere führte.  

Als Unternehmer im Unternehmen will Trinder den vollen Überblick

Denn 2013 ging er zurück in die Konzern-Zentrale nach Melsungen und wurde Junior Produktmanager für Infusionspumpen im „Global Sales and Marketing“. Noch im selben Jahr entschied er sich für die Aufnahme des berufsbegleitenden MBA-Studiums an der UNIKIMS. Trinder hatte gespürt, dass ihm das Wissen des Bachelors nicht genügte. „Ich wollte meinen Blick in Betriebswirtschaftslehre interdisziplinärer aufstellen“, sagt er im Rückblick, zumal er nach seinem Selbstverständnis als Produktmanager im Bereich „Global Marketing & Sales“ „ein Unternehmer im Unternehmen“ ist. Da Trinder darüber hinaus perspektivisch den Wunsch hegte, in absehbarer Zeit die Verantwortung über ein Team als Führungskraft zu übernehmen, war ihm klar, dass ein Masterabschluss sein Qualifikationsprofil nachhaltig erweitern dürfte.

Die Absolventenstimmen zur UNIKIMS überzeugen die Leser

Auf die UNIKIMS als die richtige Hochschule für seinen Bedarf gelangte Trinder über zwei Wege. Zum einen hatte die Personalabteilung von B. Braun schon gute Erfahrungen mit einem früheren Studienprogramm gesammelt, aus dem der MBA-Studiengang in General Management hervorgegangen war. Zum anderen, und das war wichtiger, stieß Trinder im Internet auf die Website der UNIKIMS und las dort die Absolventenstimmen. Er nahm über XING zu einem der dort zitierten Absolventen Kontakt auf und fühlte sich in seinem ersten Eindruck, den er von der UNIKIMS im Internet gewonnen hatte, bestätigt. Eine andere Hochschule, die ein Studium zum MBA in Health Care anbot, schied  wegen großer räumlicher Distanz und damit schlechterer Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Freizeit aus. Inhaltlich hat das Studium Trinders Erwartungen erfüllt. Alles sei bestens „durchgetaktet“ und Markus Oppermann als Betreuer der Studierenden immer erreichbar. Nur zwei Mal seien Veranstaltungstermine wegen Erkrankungen in drei Jahren verschoben worden. Einzig die Unterlagen zur Vorbereitung auf die Präsenzwochenenden hätten im Internet bisweilen früher hochgeladen sein sollen und nicht erst eine Woche vor dem Termin. Aber Trinder weiß, dass er viel erwartet, um stets bestens präpariert zu sein.

„Der Gruppenmix unter den Studenten ist ideal und belebend“

Den „Gruppenmix“ unter den Studierenden lobt er als ideal und belebend: Ingenieure aus der Forschung und Entwicklung, Juristen, ein Nanotechnologe und Führungskräfte studierten gemeinsam. „Der Austausch untereinander war sehr gut, und es war interessant zu erleben, wie unterschiedlich ein Biologe und ein Betriebswirt ein Problem angehen“, sagt der Manager: „Für mich war es sehr bereichernd, eine weitere Perspektive und Denke einzunehmen“.

Vom Prototyping zum Investorenpitch an einem Wochenende

Das „Highlight“ des Studiums war für Trinder die Ideenwerkstatt am Ende der wissenschaftlichen Qualifikation. Am Freitagnachmittag generierten die Studierenden Ideen, am Samstagvormittag folgte das Prototyping, am Nachmittag suchten die Entwickler das Gespräch mit potentiellen Kunden in der Kasseler Innenstadt und am Sonntag schloss die Werkstatt mit einem Investorenpitch ab, mit dem Geldgeber von dem Konzept überzeugt werden sollten. „In der Werkstatt wurde das gesamte Studium auf genau jenen Inhalt runtergedampft, auf den es ankommt“, sagt Trinder.

Mit dem Studium beginnt ein lebenslanger Lernprozess

Rückblickend sieht er das Masterstudium als den Beginn eines lebenslangen Lernprozesses: „Im Beruf rufe ich mir immer wieder Wissen und Situationen aus dem Studium ab. Ich greife zu meinen Notizen sowie Studienunterlagen und lese darin.“ Auch privat sei das Studium an der UNIKIMS die „absolut richtige Entscheidung“ gewesen. Die Termine der Präsenzphasen standen im voraus fest, so dass Trinder die Zeit für Beruf, Studium und das Privatleben mit seiner Ehefrau präzise abstimmen konnte. Keine und keines kam zu kurz.


Jan Schröder

Finanzen und Controlling, Hübner-Gruppe

„Die Methodik aus dem Studium bringt Erfolg im Beruf“

„Vor allem die Methodik aus dem Studium hat mich im beruflichen Alltag weitergebracht“, sagt Jan Schröder, Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs in General Management an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel. Zur Bewältigung der täglich vielfältigen Herausforderungen in einem internationalen Konzern, der die Berührung mit ganz unterschiedlichen Kulturen mit sich bringt, hat Schröder aus dem universitären Studium an seinen Arbeitsplatz in der Abteilung Finanzen und Controlling die Erkenntnis mitgenommen: „Man scheitert früh, wenn man versucht, bei einem Problem alles auf einmal zu klären. Man muss das komplexe Ganze in Teilbereiche zerlegen und deren Bearbeitung konsequent verfolgen.“ Auch die an der Hochschule erlernte systematische Präsentation, die Konzentration auf das Wesentliche in kurzer Zeit, um sich und andere „entscheidungsfähig zu machen“, hat schon am nächsten Tag im Büro Wirkung gezeigt, als es galt, das obere Management zu überzeugen. „Ja“, räumt Schröder ein, „ich hätte solch ein Studium gleich nach dem Abitur beginnen können, aber ich würde meinen Weg der Verbindung von Praxis und Theorie immer wieder gehen“.

Das Zeugnis der staatlichen Universität: Ein eindeutiger Qualitätsunterschied

Nach dem Abitur 2008 war Schröder klar, „dass ich nicht Vollzeit studieren wollte“. Bei der Hübner-Gruppe in Kassel begann er eine Ausbildung als Industriekaufmann mit der Aussicht auf ein Duales Studium ab dem 2. Lehrjahr an der Hessischen Berufsakademie in Kassel. Ein Jahr nach dem Abschluss der beruflichen Ausbildung schloss Schröder auch das Studium an der Akademie mit dem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre ab.  „Ich dachte mir, jetzt hast Du etwas erreicht, aber nach einem weiteren Jahr hatte ich das Gefühl, ich könnte noch was machen“, erinnert sich der junge Mann. Er sah sich um, ließ sich Informationsmaterial verschiedener Hochschulen zukommen und überlegte gründlich. Für ihn kamen zum Beispiel der AKAD-Hochschulverbund, in dem ein Freund im Studium gute Erfahrungen gesammelt hatte, und die Fernuni Hamburg in Frage. Aber beide Hochschulen mit ihren Lernorten lagen weit entfernt. Das war bei der UNIKIMS mit ihrer zentralen Lage mitten in Deutschland anders. Aber noch etwas sprach für die UNIKIMS: „Dort erteilt die Universität Kassel das Zeugnis. Das ist ein eindeutiger Qualitätsunterschied zu einer rein privaten Hochschule trotz all ihrer Akkreditierungen.“ Letzte Sicherheit bei der Auswahl der Hochschule für ein berufsbegleitendes Masterstudium brachte das Gespräch mit drei ehemaligen Kommilitonen von der Berufsakademie. Auch sie wählten den Masterstudiengang in General Management an der UNIKIMS.

„An der UNIKIMS hat sich unser Betreuer immer gekümmert“

„Wir waren 2013 der erste Jahrgang des damals neuen Studiengangs“, erinnert sich Schröder, „und beim ersten Mal läuft nicht alles rund. Wir sind eben alle nur Menschen. Aber unser Betreuer an der UNIKIMS, Markus Oppermann, hat sich zu jeder Zeit um uns gekümmert, hatte immer ein offenes Ohr.“ Überzeugend waren für Schröder die „gute Mischung aus Theorie und Praxis“ und die Tatsache, dass die Professoren selbst die Veranstaltungen hielten und nicht an ihre Mitarbeiter delegierten. Ein Gewinn war für Schröder das tiefere Eindringen ins wissenschaftliche Arbeiten: „Beim Bachelor gab es nur Klausuren, nun schrieben wir Hausarbeiten. Man musste sich und seine Arbeit selber strukturieren.“

Trotz des Masterstudiums genug Zeit für den Fußball

Das berufsbegleitende Studium erfordere Einschränkungen, ein gutes Zeit-Management und das Bewusstsein, dass berufliche Arbeit und Studium für drei Jahre vereint werden müssen. „Aber, wenn man Spaß daran hat und Interesse an den Themen, dann würde ich es jedem empfehlen“, sagt Schröder. Damals, während des Bachelor-Studiums, gab Schröder sein geliebtes Fußballspiel bis zum Studienabschluss auf. Während des fordernden Masterstudiums aber blieb er aktiver Spieler. Zudem wurde er mit einem „Super-Zusammenhalt und -Austausch in der Truppe“ an der UNIKIMS belohnt. Im Beruf und in seinem Unternehmen fühle er sich nun „sehr gut vorbereitet, mir eine größere Qualifikation zu erarbeiten“. Schröder sagt: „Ich bin jetzt gut aufgestellt.“


Dirk Bartling

Director / Prokurist Finance & IT der Senior Flexonics GmbH in Kassel

„Durch das Programm konnte ich mich entscheidend weiterentwickeln, was dazu geführt hat, dass ich in der Zwischenzeit schon drei Jahre die Position des CFO und Prokuristen in unserem Unternehmen innehabe. Die Kursunterlagen dienen immer noch als Unterstützung und Nachschlagewerk.“


Dipl.-Ing. Daniel Schmidt

Merck KGaA / Division Merck Serono

„Für meine aktuelle Position war die Doppelqualifikation aus Ingenieurwissenschaften und Management-Kompetenzen explizit gefragt. Als Projektmanager bin ich mit nahezu allen Bereichen unseres Unternehmens und denen des Kunden in Kontakt: Einkauf und Accounting, Entwicklung und Produktion, Supply Chain, Business Development sowie Sales und Marketing. Das im General-Management-Programm vermittelte Wissen hilft mir, auf Augenhöhe mit diesen verschiedensten Disziplinen kommunizieren zu können, die Bedürfnisse aller Beteiligten möglichst optimal zu bedienen sowie zwischen ihnen zu vermitteln und neben dem operativen Tagesgeschäft auch die Strategie und die Kosten nicht aus den Augen zu verlieren.“


Sarah Schmahlfeldt ist 24 Jahre alt und kommt aus Jever. Sie studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der FH in Wilhelmshaven und schrieb ihre Bachelorarbeit bei der Daimler AG in Bremen über das Anlauf- und Änderungsmanagement beim Produktionsstart der neuen C-Klasse, den sie mit begleitete. Vom Arbeitgeber und insbesondere von den Kollegen „beim Daimler“ war sie begeistert, vor allem „weil ich in dieser Männerwelt absolut ebenbürtig behandelt wurde“. Seit September 2014 arbeitet Sarah Schmahlfeldt bei der deutschen Niederlassung der CSC in Wilhemshaven, einem weltweit tätigen IT-Berater, im Projektmanagement. Die Aufgabe ist herausfordernd und macht der jungen Frau Freude. Darum weiß Sarah Schmahlfeldt: „Ich möchte mich weiterentwickeln, will eine höhere Position mit Personalverantwortung.“ Nach dem eher wirtschaftswissenschaftlich geprägten Bachelor-Studiengang möchte sie nun mehr Managementkompetenz erwerben.

Vorteil UNIKIMS: Universitätsabschluss

Auf der Suche nach der richtigen Hochschule, um sich berufsbegleitend zu qualifizieren, zog sie zehn Masterstudiengänge in die engere Wahl, von denen am Ende die UNIKIMS herausstach, denn „sie ist erstens die einzige, die einen Universitätsabschluss bietet und an der zweitens auf so perfekte Weise die Kombination von Studium, Berufsleben und Familie gelingt“. Schon der erste Eindruck am einführenden Präsenzseminar war „sehr positiv“. Die Dozenten seien sehr offen und freundlich, informierten die Studierenden umfassend über den Studiengang. Das sei anders, als sie es von der FH kenne, sagt Sarah Schmahlfeldt.

Absolventen und Vorgesetzte empfehlen die UNIKIMS

Nick Karthein, Bachelor auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie, entschied sich unter drei Masterstudiengängen, die er näher betrachtet hatte, für den der UNIKIMS auf Empfehlung seiner Chefin: „Die UNIKIMS war mein Favorit, weil meine Vorgesetzte hier studiert hatte und die Nähe der Hochschule zu den Studenten lobte. Die Dozenten haben immer ein offenes Ohr, ermöglichen mit jedem Einzelnen individuelle Absprachen, wenn es nötig ist.“ Karthein, der bei Peek & Cloppenburg in Düsseldorf im Bereich Marketing und Controlling arbeitet, möchte seine Fähigkeiten im Management ausbauen. Er freut sich über die „gut gemischte Gruppe“ der Studierenden an der UNIKIMS: „Es kommen nicht alle aus der gleichen Branche und Hierarchieebene. Und eine Studentin ist zum Beispiel 51 Jahre alt. Sie bringt doch ganz andere Erfahrungen ein als ich mit meinen 24 Jahren.“ Ob das Studium viel Zeit in Anspruch nehmen werde? „Es ist eine Herausforderung, der ich mich gewachsen fühle.“

„Anspruchsvolles Studium, aber machbar“ 

Für Ina Hund, die im April 2014 in den ersten, schon laufenden MBA-Studiengang in General Management einstieg, ist das Studium auch von der zeitlichen Belastung her „sicherlich anspruchsvoll, aber mit Selbstmanagement machbar“. Es bleibe Zeit für Familie, Partner und Freunde. Die junge Frau von 25 Jahren studierte zunächst Sportmanagement in Salzgitter, eine Kombination von Sport mit einem Studium von  Betriebswirtschaft und Marketing. Mit diesem Abschluss wurde sie Trainee bei der B. Braun Melsungen AG, einem international führenden Gesundheitskonzern mit Sitz in Melsungen bei Kassel. „Mir war klar, dass ich mich weiterbilden werde und dass der Bachelor nicht das Ende ist. Der MBA an der UNIKIMS bot sich an, weil er den Universitätsabschluss mit dem Arbeitsleben verbindet.“ Für die UNIKIMS, sagt Ina Hund, sprechen die langjährige, positive Erfahrung ihres Arbeitgebers in der Kooperation mit der Hochschule, die Referenzen von Unternehmen, die die UNIKIMS selbst benennt, die Empfehlungen von Kollegen und die ideale Lage und Erreichbarkeit von Kassel.

„Im Studium sind wir sehr nah an der Wirtschaft“

Im Studienalltag „sind wir sehr nah an der Wirtschaft“, beschreibt Ina Hund ihre Erfahrungen an der UNIKIMS. Statt Klausuren schrieben die Studenten Hausarbeiten. Denn die Anwendung des Erlernten, auch in Fallstudien und Gruppenarbeiten, stehe im Vordergrund. „Wir profitieren vom Wissen und der Erfahrung des anderen, vor allem weil wir aus der Gesundheits-, Automobil- und zum Beispiel der Solarbranche kommen, weil wir unser Wissen aus dem Controlling, aus dem Ingenieurwesen oder den Finanzen mitbringen, und weil wir alle zuvor an anderen Hochschulen mit ihrer jeweiligen Lehr- und Lernkultur waren“, sagt Ina Hund.

„Ich hatte als Ingenieur keine Ahnung von Marketing“

Paul Czembor, Projektmanager für Heizungseffizienz in der Essener Unternehmenszentrale des international tätigen Heizkostenverteilers Ista, hat vom Studium an der UNIKIMS im Berufsalltag „schon sehr profitiert“. Er gehört zum ersten Jahrgang des MBA in General Management, der vor einem Jahr begann. Der Diplom-Ingenieur für Energie- und Versorgungstechnik, der eigentlich aus München kommt, und nun an der UNIKIMS zum zweiten Mal studiert, vertritt sein Unternehmen in Due-Dilligence-Prüfungen beim Erwerb anderer Unternehmen, und kann dabei auf sein neues Wissen in Wirtschaftswissenschaften bauen, um Entscheidungsvorlagen für die Geschäftsführung zu formulieren. „Das Studium hat meinen Horizont erweitert. Ich hatte als Ingenieur keine Kenntnisse von Marketing und stand vor dem Finanzierungsdilemma eines neuen, innovativen Produktes. Aber wenn der Kunde es nicht kauft, ist es kein tolles Produkt. Ich kenne nun mehr Stellschrauben, sodass mein Vorgesetzter nicht so viele Möglichkeiten hat, meinen Plan, hinter dem ich als Ingenieur stehe, einzuschränken.“

„Im Innovationsmanagement sehe ich meine Zukunft“

Paul Czembor hat das Erlernen des Innovationsmanagements bisher „am meisten gebracht. Hier sehe ich meine Zukunft“. Nach einem Jahr des berufsbegleitenden Studiums weiß Paul Czembor aber auch, dass der Aufwand an Zeit, Arbeit und Kosten nicht zu unterschätzen ist: „Man muss schon wissen, was auf einen zukommt. Geschenkt wird hier nichts.“ Paul Czembor hatte sich 2013 wegen der „Professionalität“ für den MBA-Studiengang General Management an der UNIKIMS entschieden. Zunächst zog er mehr als 300 MBA-Programme in ganz Deutschland in Betracht. Mit etwa 50 befasste er sich näher, um daraus den Kasseler MBA-Studiengang zu wählen. Entscheidend war für ihn zunächst, dass es ein universitäres Angebot ist. Es kam als „Spezifikum der praktische Bezug“ hinzu. Ein Jahr später lautet das Fazit: „Wenn ich es reflektiere, stehe ich bewusst hinter meiner Entscheidung. Es gibt keine Gewissheit, dass ich im Beruf durchstarten werde, aber es gibt die richtigen Voraussetzungen dafür. Ich bin definitiv zufrieden, wünschte mir aber noch mehr ‚netzwerken‘ unter uns Studenten.“