Absolventenstimmen


MBA in General Management

„Ein Studiengang für Leute mit Berufserfahrung“
Christian Klimsa, Absolvent im MBA General Management

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Klimsa reist als Project Manager um die Welt und studiert berufsbegleitend an der UNIKIMS

Christian Klimsa, als Project Manager im Global Process Engineering der B. Braun Melsungen AG weltweit für den Bau von deren Fabriken zuständig, setzt sich Ziele, - ob als Kind im Sport, oder als Schulabsolvent bei der Wahl des Ausbildungswegs. 2008 nach dem Abitur wusste Klimsa, dass er entweder Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau studieren wollte. Für ersteres wäre das Karlsruher Institute of Technology sein favorisierter Studienort gewesen. Dann entschied er sich aber für den Diplomstudiengang in Maschinenbau in Kassel, weil die dortige Universität das Studium im Praxisverbund (StiP) mit einer betrieblichen Ausbildung verband. Klimsa legte Wert auf beides. Er wollte berufspraktische Erfahrung mit einem universitären Studium verbinden. Folglich lehnte er das Ausbildungsangebot eines Automobilherstellers  ab, das er erhalten hatte, weil dieses Unternehmen in der Dualen Ausbildung lediglich mit einer nicht-universitären Hochschule kooperierte. Von den Kooperationspartnern des Kasseler Studiums im Praxisverbund, entschied sich Klimsa für den Gesundheitskonzern B. Braun , weil er B.Braun für das zukunftsfähigste Unternehmen hielt, in dem er zudem mehr Chancen erwartete, seine Karriere selbst gestalten zu können, „und tatsächlich hatte ich bei B.Braun die Möglichkeit, meinen Weg selbst zu gestalten“.

Seit dem Abitur verbindet Klimsa Studium und Arbeit im Konzern

Nach zweieinhalb Jahren hatte Klimsa die Ausbildung zum Industriemechaniker parallel zum Studium absolviert und nach insgesamt vier Jahren das Diplom I als ersten Abschluss im Maschinenbaustudium erreicht. 2012 begann Klimsa im Global Process Engineering des Unternehmens und fragte sich, wie er seine akademische Ausbildung fortsetzen sollte. Er entschied sich für das Diplom II in Maschinenbau, das zugleich dem Master of Science entspricht. In Absprache mit seinem Abteilungsleiter reduzierte Klimsa die Arbeitszeit für ein Jahr, um die Vorlesungen im Masterstudiengang in Maschinenbau zu besuchen. Dann schrieb er parallel zur beruflichen Arbeit, die er wieder in Vollzeit leistete, seine Master- beziehungsweise Diplomarbeit in Maschinenbau und stieg mit dem zweiten Studienabschluss zum Projektmanager auf.

„Ich wollte neben meiner technischen Karriere mehr Verantwortung übernehmen“

Ein Jahr arbeitete Klimsa ohne parallel zu studieren, um sich auf sein nächstes Studium vorzubereiten, in das er nicht ohne weitere Berufserfahrung gehen wollte. Nun strebte Klimsa den MBA in General Management an, „denn ich wollte neben meiner technischen Karriere mehr Verantwortung übernehmen. Dafür ist es wichtig, unter anderem in BWL den Horizont zu erweitern. Das schärft nicht nur das berufliche, sondern auch das persönliche Profil. Denn im Kontakt mit den Kommilitonen aus den anderen Fachrichtungen und Unternehmen lerne ich, ihre Sprache zu sprechen und andere Organisationen zu verstehen.“

„Die UNIKIMS ist als Management School herausgestochen“

Bei der Wahl des berufsbegleitenden Studiums ist für Klimsa die UNIKIMS, die Management School der Universität Kassel, „herausgestochen“. Denn die Module des Studiums seien sinnvoll und übersichtlich strukturiert: „Und in der Qualität, in der Auswahl der Professoren und im Studium der Referenzen, war die Nähe zur Universität herauszulesen. Der Studiengang zeigt viele Qualitätsmerkmale, die ich so nicht erwartet hätte. Er ist neu aufgesetzt und seine Professoren lehren unter anderem auch in St. Gallen oder haben bereits einen eigenen Studiengang aufgebaut. Das zeigt, was man erwarten kann. Da muss man genau hinschauen, auch bei den klassischen Rankings. Die Qualität eines Studiengangs erschließt sich in der tieferen Analyse, nicht nur beim oberflächlichen Betrachten einer Rangfolge.“

Die Nähe des Studienorts Kassel für die Präsenzphasen zum Headquarter des Gesundheitskonzerns B.Braun in Melsungen war für Klimsa nicht entscheidend: „Ich reise ohnehin das halbe Jahr um die Welt zu unseren Fabriken, war vorige Woche in Argentinien und kam gestern aus Südkorea zurück. Entfernungen machen mir kein Problem, aber dann ist es angenehm, wenn die Universität nah am Arbeitsplatz ist.“

„Ich konnte das Wissen sofort anwenden“

Das Wissen, das Klimsa im Studium erwarb, „konnte ich sofort anwenden – vom Change Management  über Corporate Finance bis zum Marketing. Man lernt unheimlich gut wissenschaftliches Arbeiten und methodisches Vorgehen, und es ist mir wichtig, die anderen in meinen Projekten zu verstehen. Wenn jemand mit Abkürzungen arbeitet, dann verstehe ich die auch. Ich kann mit den Kollegen im Controlling oder im Finance natürlich nicht auf Augenhöhe mithalten. Die haben  schließlich vier Jahre studiert und ich habe nur ausgewählte  Module absolviert. Aber ich kann mitreden. Das ist nicht üblich für einen Maschinenbauingenieur.“

„Ich bin persönlich gewachsen und spüre Anerkennung“

Klimsa kann die Qualifikation zum MBA in General Management an der UNIKIMS „auf jeden Fall“ empfehlen: „Aber es ist vor allem ein Studiengang für Leute mit Berufserfahrung. Das Abschlusszeugnis allein ist ein Papier. Es sind die Bildung eines Netzwerks und  der Austausch mit den Kommilitonen aus anderen Disziplinen und Branchen mit Berufserfahrung im Verlauf eines universitären Studiums, das den Wert dieses Studiengangs ausmacht. Davon lebt dieser Studiengang. Ein Highlight war für mich die zweiwöchige Studienreise nach Japan mit Prof. Bebenroth von der Kobe University. Ich bin durch all das persönlich gewachsen, und im Beruf spüre ich die Akzeptanz und die Anerkennung durch meine erworbenen Fähigkeiten.“

„Universitäres Niveau, Serviceorientierung und Qualitätsversprechen erfüllt“
Matthias Bohn, Absolvent im MBA General Management

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„Die UNIKIMS ist sehr gut aufgestellt“

Matthias Bohn hat rückblickend die richtige Entscheidung getroffen: „Die UNIKIMS, die Management School der Universität Kassel, ist sehr gut aufgestellt, und der Ruf der Universität ist es mittlerweile auch.“ Im Frühjahr 2017 schloss Bohn sein berufsbegleitendes Masterstudium in General Management an der UNIKIMS ab.

Nach dem Abitur im Jahr 2010 hatte sich Bohn zunächst für ein Duales Studium entschieden. Parallel zur Ausbildung bei einem großen US-Logistikunternehmen am Rhein-Main-Flughafen studierte er BWL an der Berufsakademie (BA) Rhein-Main in Rödermark. Er schloss das Studium mit dem Bachelor of Arts ab und absolvierte an der IHK die Prüfung zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen. „Weil mir das Studium Spaß gemacht hatte, hatte ich mich schon an der BA mit einer kleinen Gruppe von Kommilitonen mit den Möglichkeiten eines Masterstudiums beschäftigt. Und ich wollte nicht Vollzeit studieren, um keine Zeit in der Berufspraxis und meinen Karrierestatus zu verlieren“, sagt Bohn.

Die Lehrstuhlinhaber halten die Vorlesungen selbst

Die Absolventen der BA in Rödermark verglichen mehrere Angebote zur berufsbegleitenden Weiterbildung der FOM sowie von Hochschulen in Köln, Würzburg, Frankfurt und Darmstadt. Über einen Dozenten hatten sie aber auch von der UNIKIMS erfahren und wandten sich dorthin. Die Serviceorientierung der UNIKIMS war unübertroffen. Der Geschäftsführer der Institution, Dr. Jochen Dittmar, führte die Interessenten über den Campus. Das überzeugte die Interessenten ebenso wie die Tatsache, dass sich die UNIKIMS zur größten berufsbegleitenden universitären Weiterbildungsinstitution in Deutschland entwickelt hatte. „Das ist doch eine andere Hausnummer als die anderen Angebote“, sagt Bohn: „Und die UNIKIMS hat das Qualitätsversprechen gehalten, das Dr. Dittmar gegeben hat. Die Vorlesungen wurden von den Lehrstuhlinhabern selbst gehalten, und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.“

Ablauf der Präsenzphasen ist „bestens organisiert“

Das Studium, erinnert sich Bohn, „war prima organisiert durch den Studiengangmanager Markus Oppermann. Er zeigte uns die E-Learning-Plattform und die virtuellen Learning-Rooms, in denen wir uns mit den Kommilitonen verabreden konnten. Der Ablauf auch der Präsenzphasen im Abstand von fünf Wochen war bestens organisiert: Am Schloss Schönfeld, am Essen und Trinken, da gab es gar nichts zu meckern.“

Auch inhaltlich habe sich die Erwartung an die Qualität erfüllt: „Hier hat sich der Unterschied zu anderen Hochschulen ganz weit aufgetan. Das Material war schon lange vor den Veranstaltungen zugänglich. Es gab viel Gruppenarbeit und viel Diskussionen. Es waren nie monotone Veranstaltungen, sondern sie lebten von den Fallbeispielen und der Diskussion unter der Moderation des Professors. Mir wurde ein Methodenkasten vermittelt, dessen Instrumente ich gezielt auf Probleme anwenden kann. Das hat meinen Horizont erweitert.“ 

Masterabschluss und Karriere

Im Nachhinein ist Bohn mit dem Studium an der UNIKIMS „komplett zufrieden und, ja, ich kann es durchaus empfehlen“. Auch die Gruppenstärke von vierzehn bis achtzehn Studierenden sei überzeugend. Nach dem Masterabschluss stieg Bohn im Unternehmen auf. Er arbeitet jetzt bei Kühne + Nagel (AG & Co.) KG am Flughafen Frankfurt am Main und ist dort „Supervisor Overland Transportation“.

„Der Uni-Abschluss und die kurzen Präsenzphasen überzeugen“
Alexander Mittwoch, Absolvent im MBA General Management

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Mein Studium an der UNIKIMS wird sich lohnen

Alexander Mittwoch begann unmittelbar nach dem Abitur ein Duales Studium in seiner Heimat bei Frankfurt. Er lernte bei der Dachser-Logistik-Gruppe den Beruf des Speditionskaufmanns und studierte parallel an der Berufsakademie Rhein-Main in Rödermark BWL. Drei Jahre später schloss er mit dem Bachelor of Arts ab. „Ich wollte auf jeden Fall einen Masterabschluss, und ich wollte konsekutiv weitermachen und nicht den Ausstieg aus dem Beruf, um später wieder einzusteigen. Ich war im Beruf drin, wollte weiter Geld verdienen und mich in meiner Karriere entwickeln. Das war mit einem normalen Vollzeitstudium nicht zu vereinbaren.“

Mit dem Abschluss des BA-Studiums trat Mittwoch innerhalb des Unternehmens eine Stelle in der Hauptniederlassung in Kempten an, wo er mit seinen Kollegen im Key Account Management der Food Logistics im Innendienst tätig war. Schon bevor er die Stelle antrat schaute er: „Was gibt es für Angebote in Kempten?“ 

Das Studium an der UNIKIMS berechtigt zur Promotion

Dort bot die Hochschule ebenfalls einen MBA-Studiengang an. Das Studienangebot war teils zweisprachig in Englisch, was Mittwoch reizte. Aber was ihn schreckte, war der fixe Plan mit langen Phasen von Blockunterricht, die über drei Jahre den größten Teil des Jahresurlaubs gekostet hätten. „Da hat mich die UNIKIMS mit ihren Präsenzphasen an den Wochenenden überzeugt. Die Wochenendlösung ist wesentlich interessanter. Auf die knapp fünf Stunden Fahrzeit mit dem Zug  habe ich mich im Vorhinein eingestellt und konnte diese Zeit auch produktiv nutzen. Zudem ist die Hochschule in Kassel eine Universität und in Kempten ,nur’ eine Fachhochschule. Das merkt man auch an den Dozenten und Professoren. Und das Studium in Kassel berechtigt zur Promotion. Es klingt einfach besser, wenn man sagt, dass man von einer Uni kommt.“

„Im Assessmentcenter und in der Auswahl für die neue Stelle hat der Master was gebracht“

Die Frage, ob das Studium mit dem MBA-Abschluss für ihn im Beruf gelohnt hat, beantwortet Mittwoch mit klaren „Nein“, denn sein bisheriger Beruf habe wenig mit BWL zu tun. Das könnte sich im neuen Beruf ändern. Denn Mittwoch wechselt mit dem Studienabschluss zu einer Unternehmensberatung, mit dem Fokus auf Supply-Chain-Management. „Im Assessmentcenter und in den Auswahlgesprächen hat der Master etwas gebracht. Aber eben auch meine Berufserfahrung. Viele Bewerber kamen mit dem Master direkt von der Uni. Ich hatte parallel zum Master sechs Jahre Berufserfahrung vorzuweisen.“ Mittwoch hat Selbstvertrauen. Die neue Stelle hätte er auch ohne Master bekommen, ist er sich sicher. Und mit 25 Jahren, die er jetzt alt sei, befinde er sich noch nicht auf den Managementebenen, wo man Titel brauche. In zwei oder drei Jahren sei das anders. Darum sagt Mittwoch: „Mein Studium wird sich lohnen. Allein die gesammelten Erfahrungen mit der Doppelbelastung von Studium und Beruf sowie der deshalb geforderten Selbstorganisation haben mich persönlich weiterentwickelt.“

„Das Wissen vom Präsenzwochenende floss am Montag in den Beruf ein“
René Trinder, Absolvent im MBA General Management

Das Masterstudium im General Management an der UNIKIMS war für René Trinder „absolut klasse“. Die Inhalte des berufsbegleitenden Studiums, „die ich am Wochenende erlernt hatte, konnte ich gleich am nächsten Montag in den Beruf übertragen“, sagt der Head of Sales Management Basic Care im Weltunternehmen B. Braun Melsungen AG. In dem Gesundheitskonzern arbeitet Trinder im „Global Marketing and Sales“. Zusammen mit den weltweiten Landesorganisationen versorgt er Gesundheitseinrichtungen zum Beispiel mit Infusionsleitungen, Kanülen, Spritzen, Infusionslösungen und anderen Medical Produkten.

„Ich wollte mehr wissen und gestalten“

Trinder setzt sich Ziele. 2007 nach dem Abitur begann er die Ausbildung zum Industriekaufmann bei B. Braun sowie parallel ein Abendstudium an der Berufsakademie Kassel, das ihn zum Abschluss des Bachelors in Betriebswirtschaftslehre führte. Nach Lehre und Studium 2010 übernahm Trinder für B. Braun einen Außendienstbezirk in Nordrhein-Westfalen. Ich wollte aber mehr wissen und gestalten, wollte im Marketing arbeiten und in der Produktkonzeptionierung. Ich wollte wissen: Wie entsteht ein Produkt? Was passiert bevor das Produkt verkauft wird?“, beschreibt Trinder seine Neugier, die ihn zu einem weiteren Wendepunkt in seiner Karriere führte.  

Als Unternehmer im Unternehmen will Trinder den vollen Überblick

Denn 2013 ging er zurück in die Konzern-Zentrale nach Melsungen und wurde Junior Produktmanager für Infusionspumpen im „Global Sales and Marketing“. Noch im selben Jahr entschied er sich für die Aufnahme des berufsbegleitenden MBA-Studiums an der UNIKIMS. Trinder hatte gespürt, dass ihm das Wissen des Bachelors nicht genügte. „Ich wollte meinen Blick in Betriebswirtschaftslehre interdisziplinärer aufstellen“, sagt er im Rückblick, zumal er nach seinem Selbstverständnis als Produktmanager im Bereich „Global Marketing & Sales“ „ein Unternehmer im Unternehmen“ ist. Da Trinder darüber hinaus perspektivisch den Wunsch hegte, in absehbarer Zeit die Verantwortung über ein Team als Führungskraft zu übernehmen, war ihm klar, dass ein Masterabschluss sein Qualifikationsprofil nachhaltig erweitern dürfte.

Die Absolventenstimmen zur UNIKIMS überzeugen die Leser

Auf die UNIKIMS als die richtige Hochschule für seinen Bedarf gelangte Trinder über zwei Wege. Zum einen hatte die Personalabteilung von B. Braun schon gute Erfahrungen mit einem früheren Studienprogramm gesammelt, aus dem der MBA-Studiengang in General Management hervorgegangen war. Zum anderen, und das war wichtiger, stieß Trinder im Internet auf die Website der UNIKIMS und las dort die Absolventenstimmen. Er nahm über XING zu einem der dort zitierten Absolventen Kontakt auf und fühlte sich in seinem ersten Eindruck, den er von der UNIKIMS im Internet gewonnen hatte, bestätigt. Eine andere Hochschule, die ein Studium zum MBA in Health Care anbot, schied  wegen großer räumlicher Distanz und damit schlechterer Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Freizeit aus. Inhaltlich hat das Studium Trinders Erwartungen erfüllt. Alles sei bestens „durchgetaktet“ und Markus Oppermann als Betreuer der Studierenden immer erreichbar. Nur zwei Mal seien Veranstaltungstermine wegen Erkrankungen in drei Jahren verschoben worden. Einzig die Unterlagen zur Vorbereitung auf die Präsenzwochenenden hätten im Internet bisweilen früher hochgeladen sein sollen und nicht erst eine Woche vor dem Termin. Aber Trinder weiß, dass er viel erwartet, um stets bestens präpariert zu sein.

„Der Gruppenmix unter den Studenten ist ideal und belebend“

Den „Gruppenmix“ unter den Studierenden lobt er als ideal und belebend: Ingenieure aus der Forschung und Entwicklung, Juristen, ein Nanotechnologe und Führungskräfte studierten gemeinsam. „Der Austausch untereinander war sehr gut, und es war interessant zu erleben, wie unterschiedlich ein Biologe und ein Betriebswirt ein Problem angehen“, sagt der Manager: „Für mich war es sehr bereichernd, eine weitere Perspektive und Denke einzunehmen“.

Vom Prototyping zum Investorenpitch an einem Wochenende

Das „Highlight“ des Studiums war für Trinder die Ideenwerkstatt am Ende der wissenschaftlichen Qualifikation. Am Freitagnachmittag generierten die Studierenden Ideen, am Samstagvormittag folgte das Prototyping, am Nachmittag suchten die Entwickler das Gespräch mit potentiellen Kunden in der Kasseler Innenstadt und am Sonntag schloss die Werkstatt mit einem Investorenpitch ab, mit dem Geldgeber von dem Konzept überzeugt werden sollten. „In der Werkstatt wurde das gesamte Studium auf genau jenen Inhalt runtergedampft, auf den es ankommt“, sagt Trinder.

Mit dem Studium beginnt ein lebenslanger Lernprozess

Rückblickend sieht er das Masterstudium als den Beginn eines lebenslangen Lernprozesses: „Im Beruf rufe ich mir immer wieder Wissen und Situationen aus dem Studium ab. Ich greife zu meinen Notizen sowie Studienunterlagen und lese darin.“ Auch privat sei das Studium an der UNIKIMS die „absolut richtige Entscheidung“ gewesen. Die Termine der Präsenzphasen standen im voraus fest, so dass Trinder die Zeit für Beruf, Studium und das Privatleben mit seiner Ehefrau präzise abstimmen konnte. Keine und keines kam zu kurz.

„Die Methodik aus dem Studium bringt Erfolg im Beruf“
Jan Schröder, Absolvent im MBA General Management

„Vor allem die Methodik aus dem Studium hat mich im beruflichen Alltag weitergebracht“, sagt Jan Schröder, Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs in General Management an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel. Zur Bewältigung der täglich vielfältigen Herausforderungen in einem internationalen Konzern, der die Berührung mit ganz unterschiedlichen Kulturen mit sich bringt, hat Schröder aus dem universitären Studium an seinen Arbeitsplatz in der Abteilung Finanzen und Controlling die Erkenntnis mitgenommen: „Man scheitert früh, wenn man versucht, bei einem Problem alles auf einmal zu klären. Man muss das komplexe Ganze in Teilbereiche zerlegen und deren Bearbeitung konsequent verfolgen.“ Auch die an der Hochschule erlernte systematische Präsentation, die Konzentration auf das Wesentliche in kurzer Zeit, um sich und andere „entscheidungsfähig zu machen“, hat schon am nächsten Tag im Büro Wirkung gezeigt, als es galt, das obere Management zu überzeugen. „Ja“, räumt Schröder ein, „ich hätte solch ein Studium gleich nach dem Abitur beginnen können, aber ich würde meinen Weg der Verbindung von Praxis und Theorie immer wieder gehen“.

Das Zeugnis der staatlichen Universität: Ein eindeutiger Qualitätsunterschied

Nach dem Abitur 2008 war Schröder klar, „dass ich nicht Vollzeit studieren wollte“. Bei der Hübner-Gruppe in Kassel begann er eine Ausbildung als Industriekaufmann mit der Aussicht auf ein Duales Studium ab dem 2. Lehrjahr an der Hessischen Berufsakademie in Kassel. Ein Jahr nach dem Abschluss der beruflichen Ausbildung schloss Schröder auch das Studium an der Akademie mit dem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre ab.  „Ich dachte mir, jetzt hast Du etwas erreicht, aber nach einem weiteren Jahr hatte ich das Gefühl, ich könnte noch was machen“, erinnert sich der junge Mann. Er sah sich um, ließ sich Informationsmaterial verschiedener Hochschulen zukommen und überlegte gründlich. Für ihn kamen zum Beispiel der AKAD-Hochschulverbund, in dem ein Freund im Studium gute Erfahrungen gesammelt hatte, und die Fernuni Hamburg in Frage. Aber beide Hochschulen mit ihren Lernorten lagen weit entfernt. Das war bei der UNIKIMS mit ihrer zentralen Lage mitten in Deutschland anders. Aber noch etwas sprach für die UNIKIMS: „Dort erteilt die Universität Kassel das Zeugnis. Das ist ein eindeutiger Qualitätsunterschied zu einer rein privaten Hochschule trotz all ihrer Akkreditierungen.“ Letzte Sicherheit bei der Auswahl der Hochschule für ein berufsbegleitendes Masterstudium brachte das Gespräch mit drei ehemaligen Kommilitonen von der Berufsakademie. Auch sie wählten den Masterstudiengang in General Management an der UNIKIMS.

„An der UNIKIMS hat sich unser Betreuer immer gekümmert“

„Wir waren 2013 der erste Jahrgang des damals neuen Studiengangs“, erinnert sich Schröder, „und beim ersten Mal läuft nicht alles rund. Wir sind eben alle nur Menschen. Aber unser Betreuer an der UNIKIMS, Markus Oppermann, hat sich zu jeder Zeit um uns gekümmert, hatte immer ein offenes Ohr.“ Überzeugend waren für Schröder die „gute Mischung aus Theorie und Praxis“ und die Tatsache, dass die Professoren selbst die Veranstaltungen hielten und nicht an ihre Mitarbeiter delegierten. Ein Gewinn war für Schröder das tiefere Eindringen ins wissenschaftliche Arbeiten: „Beim Bachelor gab es nur Klausuren, nun schrieben wir Hausarbeiten. Man musste sich und seine Arbeit selber strukturieren.“

Trotz des Masterstudiums genug Zeit für den Fußball

Das berufsbegleitende Studium erfordere Einschränkungen, ein gutes Zeit-Management und das Bewusstsein, dass berufliche Arbeit und Studium für drei Jahre vereint werden müssen. „Aber, wenn man Spaß daran hat und Interesse an den Themen, dann würde ich es jedem empfehlen“, sagt Schröder. Damals, während des Bachelor-Studiums, gab Schröder sein geliebtes Fußballspiel bis zum Studienabschluss auf. Während des fordernden Masterstudiums aber blieb er aktiver Spieler. Zudem wurde er mit einem „Super-Zusammenhalt und -Austausch in der Truppe“ an der UNIKIMS belohnt. Im Beruf und in seinem Unternehmen fühle er sich nun „sehr gut vorbereitet, mir eine größere Qualifikation zu erarbeiten“. Schröder sagt: „Ich bin jetzt gut aufgestellt.“

„Durch das Programm konnte ich mich entscheidend weiterentwickeln“
Dirk Bartling, Director/Prokurist Finance & IT der Senior Flexonics GmbH in Kassel, Absolvent MBA in General Management

„Durch das Programm konnte ich mich entscheidend weiterentwickeln, was dazu geführt hat, dass ich in der Zwischenzeit schon drei Jahre die Position des CFO und Prokuristen in unserem Unternehmen innehabe. Die Kursunterlagen dienen immer noch als Unterstützung und Nachschlagewerk.“

„Dank meines Abschlusses kann ich auf Augenhöhe mit verschiedensten Disziplinen kommunizieren.“
Dipl.-Ing. Daniel Schmidt, Merck KGaA / Division Merck Serono, Absolvent MBA in General Management

„Für meine aktuelle Position war die Doppelqualifikation aus Ingenieurwissenschaften und Management-Kompetenzen explizit gefragt. Als Projektmanager bin ich mit nahezu allen Bereichen unseres Unternehmens und denen des Kunden in Kontakt: Einkauf und Accounting, Entwicklung und Produktion, Supply Chain, Business Development sowie Sales und Marketing. Das im General-Management-Programm vermittelte Wissen hilft mir, auf Augenhöhe mit diesen verschiedensten Disziplinen kommunizieren zu können, die Bedürfnisse aller Beteiligten möglichst optimal zu bedienen sowie zwischen ihnen zu vermitteln und neben dem operativen Tagesgeschäft auch die Strategie und die Kosten nicht aus den Augen zu verlieren.“

„Vorteil UNIKIMS: Universitätsabschluss.“
Sarah Schmahlfeldt, Absolventin MBA in General Management

Sarah Schmahlfeldt ist 24 Jahre alt und kommt aus Jever. Sie studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der FH in Wilhelmshaven und schrieb ihre Bachelorarbeit bei der Daimler AG in Bremen über das Anlauf- und Änderungsmanagement beim Produktionsstart der neuen C-Klasse, den sie mit begleitete. Vom Arbeitgeber und insbesondere von den Kollegen „beim Daimler“ war sie begeistert, vor allem „weil ich in dieser Männerwelt absolut ebenbürtig behandelt wurde“. Seit September 2014 arbeitet Sarah Schmahlfeldt bei der deutschen Niederlassung der CSC in Wilhemshaven, einem weltweit tätigen IT-Berater, im Projektmanagement. Die Aufgabe ist herausfordernd und macht der jungen Frau Freude. Darum weiß Sarah Schmahlfeldt: „Ich möchte mich weiterentwickeln, will eine höhere Position mit Personalverantwortung.“ Nach dem eher wirtschaftswissenschaftlich geprägten Bachelor-Studiengang möchte sie nun mehr Managementkompetenz erwerben.

Auf der Suche nach der richtigen Hochschule, um sich berufsbegleitend zu qualifizieren, zog sie zehn Masterstudiengänge in die engere Wahl, von denen am Ende die UNIKIMS herausstach, denn „sie ist erstens die einzige, die einen Universitätsabschluss bietet und an der zweitens auf so perfekte Weise die Kombination von Studium, Berufsleben und Familie gelingt“. Schon der erste Eindruck am einführenden Präsenzseminar war „sehr positiv“. Die Dozenten seien sehr offen und freundlich, informierten die Studierenden umfassend über den Studiengang. Das sei anders, als sie es von der FH kenne, sagt Sarah Schmahlfeldt.

„Die Dozenten haben immer ein offenes Ohr.“
Nick Karthein, Absolvent MBA in General Management

Nick Karthein, Bachelor auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie, entschied sich unter drei Masterstudiengängen, die er näher betrachtet hatte, für den der UNIKIMS auf Empfehlung seiner Chefin: „Die UNIKIMS war mein Favorit, weil meine Vorgesetzte hier studiert hatte und die Nähe der Hochschule zu den Studenten lobte. Die Dozenten haben immer ein offenes Ohr, ermöglichen mit jedem Einzelnen individuelle Absprachen, wenn es nötig ist.“ Karthein, der bei Peek & Cloppenburg in Düsseldorf im Bereich Marketing und Controlling arbeitet, möchte seine Fähigkeiten im Management ausbauen. Er freut sich über die „gut gemischte Gruppe“ der Studierenden an der UNIKIMS: „Es kommen nicht alle aus der gleichen Branche und Hierarchieebene. Und eine Studentin ist zum Beispiel 51 Jahre alt. Sie bringt doch ganz andere Erfahrungen ein als ich mit meinen 24 Jahren.“ Ob das Studium viel Zeit in Anspruch nehmen werde? „Es ist eine Herausforderung, der ich mich gewachsen fühle.“

„Anspruchsvolles Studium, aber machbar“
Ina Hund, Absolventin MBA in General Management

Für Ina Hund, die im April 2014 in den ersten, schon laufenden MBA-Studiengang in General Management einstieg, ist das Studium auch von der zeitlichen Belastung her „sicherlich anspruchsvoll, aber mit Selbstmanagement machbar“. Es bleibe Zeit für Familie, Partner und Freunde. Die junge Frau von 25 Jahren studierte zunächst Sportmanagement in Salzgitter, eine Kombination von Sport mit einem Studium von Betriebswirtschaft und Marketing. Mit diesem Abschluss wurde sie Trainee bei der B. Braun Melsungen AG, einem international führenden Gesundheitskonzern mit Sitz in Melsungen bei Kassel. „Mir war klar, dass ich mich weiterbilden werde und dass der Bachelor nicht das Ende ist. Der MBA an der UNIKIMS bot sich an, weil er den Universitätsabschluss mit dem Arbeitsleben verbindet.“ Für die UNIKIMS, sagt Ina Hund, sprechen die langjährige, positive Erfahrung ihres Arbeitgebers in der Kooperation mit der Hochschule, die Referenzen von Unternehmen, die die UNIKIMS selbst benennt, die Empfehlungen von Kollegen und die ideale Lage und Erreichbarkeit von Kassel.

Im Studienalltag „sind wir sehr nah an der Wirtschaft“, beschreibt Ina Hund ihre Erfahrungen an der UNIKIMS. Statt Klausuren schrieben die Studenten Hausarbeiten. Denn die Anwendung des Erlernten, auch in Fallstudien und Gruppenarbeiten, stehe im Vordergrund. „Wir profitieren vom Wissen und der Erfahrung des anderen, vor allem weil wir aus der Gesundheits-, Automobil- und zum Beispiel der Solarbranche kommen, weil wir unser Wissen aus dem Controlling, aus dem Ingenieurwesen oder den Finanzen mitbringen, und weil wir alle zuvor an anderen Hochschulen mit ihrer jeweiligen Lehr- und Lernkultur waren“, sagt Ina Hund.

„Ich hatte als Ingenieur keine Ahnung von Marketing.“
Paul Czembor, Absolvent MBA in General Management

Paul Czembor, Projektmanager für Heizungseffizienz in der Essener Unternehmenszentrale des international tätigen Heizkostenverteilers Ista, hat vom Studium an der UNIKIMS im Berufsalltag „schon sehr profitiert“. Er gehört zum ersten Jahrgang des MBA in General Management, der vor einem Jahr begann. Der Diplom-Ingenieur für Energie- und Versorgungstechnik, der eigentlich aus München kommt, und nun an der UNIKIMS zum zweiten Mal studiert, vertritt sein Unternehmen in Due-Dilligence-Prüfungen beim Erwerb anderer Unternehmen, und kann dabei auf sein neues Wissen in Wirtschaftswissenschaften bauen, um Entscheidungsvorlagen für die Geschäftsführung zu formulieren. „Das Studium hat meinen Horizont erweitert. Ich hatte als Ingenieur keine Kenntnisse von Marketing und stand vor dem Finanzierungsdilemma eines neuen, innovativen Produktes. Aber wenn der Kunde es nicht kauft, ist es kein tolles Produkt. Ich kenne nun mehr Stellschrauben, sodass mein Vorgesetzter nicht so viele Möglichkeiten hat, meinen Plan, hinter dem ich als Ingenieur stehe, einzuschränken.“

Paul Czembor hat das Erlernen des Innovationsmanagements bisher „am meisten gebracht. Hier sehe ich meine Zukunft“. Nach einem Jahr des berufsbegleitenden Studiums weiß Paul Czembor aber auch, dass der Aufwand an Zeit, Arbeit und Kosten nicht zu unterschätzen ist: „Man muss schon wissen, was auf einen zukommt. Geschenkt wird hier nichts.“ Paul Czembor hatte sich 2013 wegen der „Professionalität“ für den MBA-Studiengang General Management an der UNIKIMS entschieden. Zunächst zog er mehr als 300 MBA-Programme in ganz Deutschland in Betracht. Mit etwa 50 befasste er sich näher, um daraus den Kasseler MBA-Studiengang zu wählen. Entscheidend war für ihn zunächst, dass es ein universitäres Angebot ist. Es kam als „Spezifikum der praktische Bezug“ hinzu. Ein Jahr später lautet das Fazit: „Wenn ich es reflektiere, stehe ich bewusst hinter meiner Entscheidung. Es gibt keine Gewissheit, dass ich im Beruf durchstarten werde, aber es gibt die richtigen Voraussetzungen dafür. Ich bin definitiv zufrieden, wünschte mir aber noch mehr ‚netzwerken‘ unter uns Studenten.“

MBA in Marketing

„Der MBA an der UNIKIMS war die absolut richtige Entscheidung“
Konstantin Prinz nach dem berufsbegleitenden Studium: „Ich schaue von oben auf die Dinge“

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„Wenn ich den Strich drunter ziehe unter mein MBA-Studium in Marketing an der UNIKIMS dann war es die absolut richtige Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich würde es jedem weiterempfehlen. Es fühlt sich unfassbar gut an, diesen Abschluss zu erreichen“, sagt Konstantin Prinz, der mit 25 Jahren im Sommer 2018 die Prüfung zum Master of Business Administration abgeschlossen hat. Das finale Colloquium fand via Skype während einer Geschäftsreise zwischen zwei Terminen statt. „Wer digital-affin ist, wird sich dort wohlfühlen“, sagt Konstantin Prinz. Mit Kommilitonen hat er sich meist online oder per Telefon ausgetauscht. Auch die Präsentationen entstanden im Dialog und wurden online präsentiert.

Willen und Konsequenz führen zum Erfolg

Konstantin Prinz absolvierte zunächst nach dem Abitur von 2012 bis 2015 ein Duales Studium bei einer Tochtergesellschaft des Volkswagenkonzerns, das er mit einem Bachelor of Arts in BWL abschloss. Der Schwerpunkt lag für ihn, seinem damaligen Berufswunsch entsprechend, auf Logistik. Im Studium und in der beruflichen Praxis merkte Konstantin Prinz aber: „Logistik ist es doch nicht. Ich möchte meinen Schwerpunkt auf Marketing legen.“ Zunächst blieb Konstantin Prinz bei Volkswagen und wechselte ins Werk Kassel. Dort war er in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes involviert, indes seine Aufgabe immer vertriebslastiger“ wurde. Er fragte sich: „Was will ich unbedingt?“ Auf seiner Antwortliste standen zwei Ziele ganz oben. Das war zum einen ein relativ praxisorientierter Masterabschluss, den anzustreben er als Sohn einer Familie, in der beide Eltern selbständig waren, und nach einem praxisorientierten Dualen Studium für nur konsequent hielt. Zum anderen wollte sich Konstantin Prinz in Marketing qualifizieren. Damit aber sah er sich unter Handlungsdruck: Wenn er Marketing studieren wollte, müsse er konsequenterweise die Stelle wechseln, damit seine berufliche und akademische Vita zueinander passten. Diesen Schritt vollzog Konstantin Prinz während des Studiums.

Zunächst wählte er aber – strukturiert – den richtigen Studiengang aus. Auf seiner Liste standen mehrere Hochschulen. In die Endrunde schafften es ein Studiengang in Chemnitz und jener der UNIKIMS. In Chemnitz hätte er sich als Student um vieles selbst kümmern müssen. Das Angebot war nicht so perfekt serviceorientiert auf Berufstätige zugeschnitten. Außerdem lag die UNIKIMS logistisch besser mit einem Studienangebot an einem zentralen Ort in Deutschland. Schließlich hatte die UNIKIMS nach den Kriterien des Interessenten das schlüssigere Konzept. „Ich hatte meine Entscheidung für den MBA in Marketing an der UNIKIMS in der Hoffnung getroffen, dass es gut werden wird, und es ist gut geworden“, sagt Konstantin Prinz. Die Gruppe im Jahrgang war klein. Das ermöglichte einen intensiven Austausch mit den Kommilitonen, den Dozenten und Professoren. Alle kannten einander mit Namen, „und mit einzelnen Professoren habe ich über das Studium hinaus noch Kontakt.“

Für Konstantin Prinz, der während des Studiums als Marketingmanager zu einem finnischen Hersteller von Schleifmitteln und Schleifmaschinen gewechselt ist, hat das Studium seine „Denkweise“ verändert. Er gehe heute ganz anders an Fragestellungen heran. Früher habe er sich gefragt: „Mache ich das richtig?“ Heute frage er sich: „Ist das, was wir tun, noch das Richtige?“ Er schaue mehr von oben auf die Dinge, setze alles „im Großen und Ganzen“ zusammen.

„Man muss für die Sache brennen, denn die Motivationskurve verläuft abfallend“

Um sich die Fähigkeit zu diesem Perspektivwechsel zu erarbeiten, habe er aber auch einiges mitbringen müssen, denn mit der Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium liege „ein Riesenblock an Aufgaben“ vor einem: „Man muss es managen.“ Es sei gut, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter in seinem Willen, sich zu qualifizieren, unterstütze. Aus Sicht seines früheren Arbeitgebers sei das berufsbegleitende Studium jedoch ein Privatvergnügen gewesen. Sodann sei es wichtig, sich Freiräume zu schaffen für den Beruf, für das Studium und für die notwendige Erholung in der Zwischenzeit. „Ich habe immer alle Aufgaben ganz schnell erledigt, damit ich wieder Zeit hatte zum Durchschnaufen“, berichtet Konstantin Prinz. „Vor allem aber“, sagt er: „Man muss für die Sache brennen. Man muss es selbst wollen. Mir war klar: Ich kann mir nichts Tolleres vorstellen, als von jetzt an für zweieinhalb Jahre berufsbegleitend zu studieren. Das ist wichtig, denn „die Motivationskurve verläuft abfallend, ob man es möchte oder nicht“. Man muss mit viel Kraft rangehen, damit der Elan noch für die krönende Masterthesis am Ende reicht. Wer das Maximum, das Optimum rausholen will, der geht ein großes Investment ein.“

Im Durchschnitt wöchentlich ein Tag für das Studium

Konstantin Prinz schätzt den Arbeitsaufwand auf durchschnittlich einen Tag in der Woche ein. Er habe über die zweieinhalb Jahre jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr für das Studium geblockt. Auf die Frage, ob sich das Studium für ihn schon im Beruf ausgewirkt habe, zögert Konstantin Prinz mit der Antwort: „Als ich zu meinem neuen Arbeitgeber ging, habe ich nicht mit ihm darüber gesprochen, ob mir das Studium kurzfristig etwas bringt. Aber ich denke, es war am langen Ende schon ausschlaggebend und ein Pluspunkt, der für mich gesprochen hat. Es ist gewiss nicht so, dass ich heute mit dem Studium fertig werde, und morgen habe ich eine neue Stelle. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich auszahlt, ist groß.“

„Mein Blick ist kritischer, mein Denken analytischer geworden“
Kirsten Nolte hat berufsbegleitend den MBA in Marketing absolviert.

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Für Kirsten Nolte hat sich mit dem berufsbegleitenden Masterstudium in Marketing an der UNIKIMS nicht nur ein lang gehegter Traum erfüllt. Sie hat auch für das Berufsleben und das Leben gelernt. „Das Studium hat meine Herangehensweise an Themen verändert. Mein Blick ist kritischer geworden, mein Denken analytischer und ich nutze gezielter Fachwissen. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und Mut, nehme mich der Aufgaben an, die sich mir stellen“, sagt die Projektmanagerin, die die Briefkunden der Post AG im Marketing betreut.

Fachangestellte, Diplom Verwaltungswirtin und schließlich MBA in Marketing

Kirsten Nolte wurde 1966 geboren und absolvierte nach der Realschule eine Lehre als Verwaltungsfachangestellte in einer norddeutschen Gemeinde, wechselte zum Arbeitsamt und dann zur Kassenärztlichen Vereinigung. Doch die Arbeit erschien ihr stupide. Inspiriert durch ihren elf Monate älteren Bruder, der nach einer Ausbildung zum Vermessungstechniker in Berlin Geodäsie studierte, fasste Kirsten Nolte den Willen, die Abiturprüfung abzulegen, um dann zu studieren. „Irgendetwas mit Wirtschaft und Verwaltung“, erinnert sie sich: „Oder BWL wie alle anderen?“ Über „Umwege“ kam Kirsten Nolte zur Bundespost, die damals noch ein Staatsbetrieb war. Von 1990 bis 1993 qualifizierte sich Kirsten Nolte berufsbegleitend in einer Dualen Ausbildung zur Diplom Verwaltungswirtin. Unter den Fächern war eines, das hieß Marketing, und es war Kirsten Noltes „Lieblingsfach“. Unterdessen wandelte sich die Post zum DAX-Konzern, für den und dessen Kunden Marketing immer wichtiger wurde. Kirsten Noltes Wunsch, dieses Fach einmal zu studieren, wurde immer stärker: „Je älter ich auf meiner Position wurde, desto jünger wurde mein Gegenüber auf der Kundenseite“, denn Marketingleiter seien meist Ende 30 bis Anfang 40 Jahre alt. „Schade, dass ich das nicht studiert habe“, dachte sich Kirsten Nolte in solchen Augenblicken.

Die Herausforderung gesucht und einen Traum erfüllt

Doch dann erfuhr Kirsten Nolte, dass die Post mit der UNIKIMS im berufsbegleitenden MBA in Marketing kooperierte. Kirsten Nolte verband ihren Willen mit der sich auftuenden Chance, bewarb sich betriebsintern für eine Entsendung zum Studium und konnte im August 2016 mit dem Masterstudium an der UNIKIMS beginnen. „Ich habe die Herausforderung gesucht. Damit hat sich der Traum meines Lebens erfüllt“, sagt die Projektmanagerin: „Ich hatte Respekt vor dem Universitätsstudium, denn aufgrund meines Alters gehöre ich nicht zur Norm. So kurz vor der Rente tust Du Dir das an, fragten meine Freunde. Denn wer an der UNIKIMS studiert ist Mitte 20 bis Mitte 30 Jahre alt. Aber das Studium war noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte.  Es lehren dort renommierte Professoren mit einem tollen fachlichen Mix aus dem In- und Ausland. Alles ist super organisiert.

„Ich komme direkt von der Uni und bringe 30 Jahre Berufserfahrung mit“

Die Inhalte des Studiums konnte Kirsten Nolte vom ersten Modul an im Beruf anwenden, und sie fühlt sich für kommende Herausforderungen – etwa durch die Digitalisierung - bestens gerüstet. Ihrem Gegenüber im Berufsleben fühlt sie sich nun gewachsen, „und ich erfülle eine Bedingung, die ich zuvor nie erfüllen konnte: Ich komme direkt von der Uni und bringe 30 Jahre Berufserfahrung mit“. Denn sie gehöre zu den Baby-Boomern, sagt Kirsten Nolte: „Von uns gab es immer zu viele. Kein Arbeitgeber hat um uns geworben, sondern immer nur die Erwartungen an uns hochgeschraubt. Wir mussten uns durchsetzen im Kampf um gute Stellen gegen Millionen von Mitbewerbern.“

Kirsten Nolte ist ihrem Arbeitgeber „sehr dankbar“ 

Das prägt den Leistungswillen dieser Generation bis heute. „Ich will nicht mit 55plus in Rente gehen, sondern beruflich aktiv bleiben, mich entwickeln und verändern. Arbeit ist für mich der Sinn des Lebens“, sagt Kirsten Nolte. Sie weiß nicht, ob sie mit dem Studienabschluss im Unternehmen aufsteigt, „aber ich hoffe, dass sich meine Karrierechancen verbessern. Ich bin meinem Arbeitgeber dankbar, denn er hat mir das Studium ermöglicht und bezahlt.“

Das Studium erfordert zehn bis fünfzehn Stunden in der Woche

Die Zeit des Studiums war bei aller Freude, die es Kirsten Nolte bereitete, auch eine Herausforderung und Belastung für die Familie: „Auf Urlaubsfotos sieht man mich meist mit Laptop, denn ich bin eine Saisonarbeiterin. Ich arbeite nicht jeden Tag eine bestimmte Zeit, sondern ich gehe auch mal am Wochenende und im Urlaub richtig ran. Im Durchschnitt waren es 10 bis 15 Stunden in der Woche, die das Studium beansprucht hat. Auch da habe ich eine Lernkurve hinter mir. Ich habe dazugelernt, was Disziplin und Struktur betrifft, - aber auch, einmal abzuschalten und auf die Zeichen zu achten, wenn ich zum Beispiel viel häufiger als sonst im Winter eine Erkältung hatte. Ich habe sehr gut gelernt, mich zu erholen. Das wollte ich gar nicht studieren, aber ich habe es gelernt.“

„Die Japanreise bleibt unvergesslich“ 

Zum Studium gehörte für Kirsten Nolte ein weiteres „ganz tolles Erlebnis“: Eine Japanreise mit Professor Dr. Ralf Bebenroth, der aus Deutschland stammt, in Kassel studierte, seit Jahren in Japan lebt und an der Universität Kobe lehrt. „Professor Bebenroth ist eine Koryphäe in Japan“, berichtet Kirsten Nolte. Ihm sei die einzigartige Reise zu verdanken, die die Studierenden der UNIKIMS in Unternehmen führte, aber auch nach Hiroshima und zu heiligen Schreinen. „Wir lernten, wie Lean Thinking und die Verbesserungsprogramme entstanden waren, und wir erkannten, wie wir sie durch unser westliches Denken verwässerten. Alles war minuziös geplant. Ich war die einzige aus dem Marketingstudiengang, und die anderen waren bis Mitte 30. Anfangs haben sie mir noch den Koffer getragen“, erzählt Kirsten Nolte. Die Reise war körperlich anstrengend mit Fußwegen von 13 Kilometern am Tag: „Die Hose saß etwas lockerer am Ende. Doch wir erhielten so viele Denkanstöße. Die Reise bleibt unvergesslich für das ganze Leben. Toll, dass ich das alles machen durfte!“

Master of Science - Industrielles Produktionsmanagement

„Ich wollte mehr von Produktions- und Fabrikplanung erfahren“
Henning Wortmann, Absolvent Master of Science im Industriellen Produktionsmanagement

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UNIKIMS setzte sich gegen die TU Dortmund und die Leibniz Universität Hannover durch

„Schon nach dem Bachelor-Abschluss in Maschinenbau im Dualen Studium an der DHBW in Stuttgart wusste ich, dass noch irgendetwas kommen wird“, sagt Henning Wortmann: „Ich war 22 Jahre jung und wissbegierig.“ Das war im Herbst 2013, drei Jahre nach Beginn der Karriere im dualen Verbund von betrieblicher Ausbildung und Studium beim Landtechnikhersteller CLAAS.

„Das Bachelor-Master-System kam mir entgegen“

Es kam in der Tat noch „irgendetwas“ für den jungen Mann. Zum einen betraute ihn das Weltunternehmen aus Westfalen mit Projekten innerhalb einer Werkserweiterung im russischen Krasnodar, wo eine komplett neue Mähdrescherproduktion entstand. Für zwei Jahre war Wortmann mittendrin in den Themen Anlagen- und Produktionsplanung sowie Arbeitsvorbereitung. Zum einen befasste er sich mit Anlagentechnologien, Werkzeugen sowie Prozessplanung, lernte in der Produktionshalle im Gespräch mit den Kollegen Russisch und machte die Erfahrung, dass  in großen russischen Städten, wie es Krasnodar eine ist, lange nicht so viel Wodka getrunken wird, wie man denkt. Zum anderen traf er die Entscheidung, sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren: „Das Bachelor-Master-System kam mir entgegen, denn in ihm lässt sich eine auf  einen selbst zugeschnittene  Ausbildung gut abbilden. Ich wusste, dass ich im Produktionsumfeld der Industrie etwas machen wollte, weniger der Handel, sondern mehr der Maschinenbau war  interessant für mich. Aber ich wollte mich auch nicht wochenlang in die Konstruktion eines Getriebes vertiefen, sondern mehr von Produktionsplanung und Fabrikplanung erfahren.“

Ein Studium für Berufstätige, deren Projekte „immer unter Feuer sind“

Wortmann dachte an den Master in Maschinenbau oder im Wirtschaftsingenieurwesen, aber auch an einen MBA in Management. Er wog ab: „Der MBA war doch zu weit weg von meinen Themen. Das Wirtschaftsingenieurwesen war interessant, und Maschinenbau kannte ich. Ich dachte an die Beuth FH in Berlin, die TU Dortmund, die Leibniz-Universität in Hannover und die TU Chemnitz. Im Endeffekt ist es der Masterstudiengang im Industriellen Produktionsmanagement (IPM) an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, geworden. Ich habe den Studiengang im Netz entdeckt, wo er mich sogleich gereizt hat, und schon nach zwei Wochen war eine Infoveranstaltung in Kassel. Dann ist die Entscheidung für die UNIKIMS gefallen, denn in Dortmund und Hannover waren es ganz normale Studiengänge, die terminlich nicht speziell für Berufstätige geeignet waren. Die waren nicht zu vereinbaren mit meinen Anforderungen im Beruf, weil meine Projekte immer unter Feuer waren.“

Die wenigen Präsenzphasen erlauben lange Auslandsaufenthalte

Das Studienangebot der UNIKIMS erschien dem Ingenieur dagegen „ideal, denn wenn Präsenzphasen waren, konnte ich mich von Freitag bis Sonntag  voll auf die Vorlesung konzentrieren, und ich hatte keine Probleme, das Studium an der UNIKIMS mit den zahlreichen Dienstreisen zu verbinden, denn ich war doch ein Drittel des Jahres im Ausland.“

Im Beruf profitierte Wortmann vor allem von der Methodik, die er im Studiengang erlernte, „von der Herangehensweise und der strategischen Planung. Wenn wir die Zusammenhänge auseinandergenommen haben, etwa im Materialfluss, dann war das super im Alltag anzuwenden. Und die  positivste Überraschung war für mich, dass alle, die mit mir in Kassel studierten, schon  mehrere Jahre im Beruf waren und ihre Erfahrung von dort mitbrachten. Damit hatte die Vorlesung eine ganz andere Qualität, denn bei theoretischen Ausführungen hat es nie lange gedauert, bis der erste die Hand hob und sagte: ,Das hat bei uns so nicht geklappt. Wir haben das so gelöst’. Das ist etwas ganz anders, als in einer Gruppe von 20jährigen, die  keinerlei praktische Erfahrungen mitbringen.“

„Mit dem Master IPM kann ich strategischer arbeiten und individueller gestalten“

Das Studium „macht auf jeden Fall Freude“, findet Wortmann: „Denn mit dem Master im Industriellen Produktionsmanagement kann ich konzeptioneller und strategischer arbeiten. Ich kann meine Zeit und meine Aufgaben individueller gestalten und meine Ideen umsetzen.“ Zudem sei das selbstfinanzierte Studium und die damit erworbene Qualifikation in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber um mehr Gehalt oder in der Bewerbung um eine neue Stelle „immer ein Argument“.

Mit dem Master kommt ein neuer Job im selben Konzern

Für Wortmann ging es also voran. 2015 wurde die Fabrik eröffnet und den russischen Kollegen übergeben. Wortmann wechselte zunächst in den Konzern, der sich über die CLAAS-Gruppe spannt, in den Bereich Corporate Production Systems, wo er sich für die folgenden zwei Jahre mit dem Reengineering der Distributionslogistik befassen sollte. Mit dem Abschluss des Master of Science im IPM wechselte er in die Corporate IT, wo er sich künftig mit Prozessberatung und Anwendungsentwicklung beschäftigt. „Ich weiß nicht, wie es ohne Studium gelaufen wäre“, blickt der immer noch junge Mann zurück.

„Die UNIKIMS hat das beste Konzept, Beruf und Studium zu vereinen“
Ferdinand Marx, Absolvent Master of Science im Industriellen Produktionsmanagement

„Die UNIKIMS hat das beste Konzept, den Beruf und parallel dazu das Studium zu vereinen“, begründet Ferdinand Marx, Manager im Project Engineering bei CSL-Behring in Marburg seine Entscheidung für das Studium an der Management School der Universität Kassel.

Nach dem Studium zum Diplom Ingenieur für Pharmatechnik an einer Fachhochschule und einer längeren Tätigkeit in der Industrie wollte es Marx noch einmal wissen. Mental wollte er an Grenzen gehen und sich mit dem Masterstudiengang Industrielles Produktionsmanagement an einer Universität auch wissenschaftlich breiter aufstellen. Wichtig war ihm die Wahl einer Hochschule, die neben dem wissenschaftlichen Anspruch den engen Industrie- und Anwendungsbezug bietet. Zugleich wollte Marx den unmittelbaren Austausch mit Professoren, Hochschulmitarbeitern und Kommilitonen. „Ich wollte kein Studium an einer Fernuni, denn ich liebe das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten in den Präsenzphasen, um zu diskutieren, Anstöße zu empfangen und zu geben“, sagt der Ingenieur, der danach verlangt, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und gegebenenfalls zu überwinden.

Die Atmosphäre an der UNIKIMS und in Kassel sei inspirierend. Es sei auch schön, eine für ihn neue Stadt zu entdecken und zu erleben. Im Beruf, habe ihm das Studium noch weit vor dem Abschluss geholfen: „Meine jetzige Position hätte ich vermutlich nicht bekommen, ohne mit dem Studium begonnen zu haben.“

„Das Studium änderte schon rasch meinen beruflichen Alltag.“
Mohammed Abdel Rahim, Absolvent Master of Science im Industriellen Produktionsmanagement

Mohammed Abdel Rahim hat durch das Studium eine neue Führungsaufgabe im Management seines Unternehmens und wohl bald einen Doktortitel und eine Hochschule, die ihm den Aufstieg durch Leistung ermöglicht hat: Die Universität Kassel/UNIKIMS. Dort hat Abdel Rahim seinen Mastertitel im Fach Industrielles Produktionsmanagement erworben. „Es ist für mich die beste Hochschule. Nach einer harten, faktenbasierten Bewertung entschied ich mich für Kassel vor der RWTH Aachen und der TU Chemnitz.“

Zunächst hatte der Sohn libanesischer Eltern, die in den 1980er Jahren vor dem Krieg nach Deutschland geflohen waren, den Beruf des Fahrzeugbauers bei der Spier Fahrzeugwerk in Bergheim im Kreis Höxter gelernt und anschließend noch das Fachabitur erfolgreich abgeschlossen. Aber das füllte den ehrgeizigen jungen Mann nicht aus. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo wurde er Wirtschaftsingenieur und arbeitete anschließend in Dubai und Abu Dhabi als Unternehmensberater. Zurück in Deutschland war er Assistent der Geschäftsführung und dann Produktionsleiter bei Müller Umwelttechnik. Doch damit gab sich Abdel Rahim nicht zufrieden. „Mit dem Abschluss an einer Fachhochschule sah ich mich wissenschaftlich nicht gut aufgestellt. Ich strebte einen Masterabschluss an einer Universität und anschließend die Promotion, wenn nicht sogar die Habilitation an.“

Abdel Rahim wählte aus den deutschen Hochschulen jene in Aachen, Chemnitz und Kassel aus und bewertete deren Angebote nach den Kriterien „1. Module und Inhalte“, „2. Studierbarkeit“ – also die Organisation des Studiums und die Orientierung der Hochschule an den Studierenden als Kunden - sowie „3. Informationsveranstaltung - der fachliche und menschliche Auftritt der Dozenten“. In der Bewertung des Erfolgsmenschen Abdel Rahim lag Kassel ganz vorn vor Aachen und Chemnitz.

Schon nach dem zweiten Semester wusste der Student: „Das kann ich schaffen, und ich strebe die Promotion an.“ Um das Studium allerdings in der Regelstudienzeit zu absolvieren, investierte Abdel Rahim im Durchschnitt 20 Stunden in der Woche neben Arbeit und Familie in das Studium. Der Erfolg, sagt Abdel Rahim, habe eine „Rahmenbedingung. Die Freundin oder Ehefrau, die Mutter und das Elternhaus müssen hinter dem Studenten stehen, aber auch das eigene Unternehmen muss ihn tragen.“ Abdel Rahim geht es nicht um finanzielle Unterstützung, sondern um die ideelle.

Das Studium änderte schon rasch seinen beruflichen Alltag: „Man verändert sein Bewusstsein, und man kommuniziert es. Daraufhin steigert das System, die Arbeitswelt, die Erwartungen an mich und ich erhalte mehr ganzheitliche und Prozess-Aufgaben.“ Und natürlich merkt der Chef auch, dass da einer ganz nach oben will. „Abteilungsleiter, Promovend und Vater zweier Kinder zu sein, das ist alles eine Frage des Zeitmanagements. Das geht nicht mit 8 Stunden Schlaf“, sagt der Absolvent des Masterstudiengangs.

Seine Dissertation widmet er dem Thema: „Methodik zur Unterstützung der Grobplanung für kleine und mittlere Unternehmen“.

„Das große Netzwerk bietet viele Vorteile.“
Martin Patalong, Absolvent Master of Science im Industriellen Produktionsmanagement

„Es war ein super Empfang. Die persönliche Betreuung ist spitze und der Einstieg ins Studium war sehr gut vorbereitet“, berichtet Martin Patalong über den Beginn seines Masterstudiums.

Patalong, der bei der K+S Entsorgung GmbH im Vertrieb arbeitet, entschied sich für den universitären Masterstudiengang Industrielles Produktionsmanagement, der ihn in fünf Semestern zum Ziel führen kann. Denn nach einem Dualen Studium an der Hessischen Berufsakademie in Kassel mit dem Abschluss als Bachelor of Business Administration bemerkte der kaufmännisch geschulte Absolvent im Berufsalltag bald, dass ihm technische Fähigkeiten fehlten. Er war Zentraleinkäufer für Verpackungen, und „Verpackungen sind schwierig. Es geht nicht nur um eine Tüte, in die wir unsere Ware stecken, sondern um den sicheren Transport von chemischen Produkten rund um die ganze Welt.“ Heute, an seinem neuen Platz im Entsorgungsgeschäft, interessiert sich Patalong vor allem für das Stoffstrommanagement.

Der 24-jährige räumt ein: „Ja, es ist anstrengend ein berufsbegleitendes Studium auf universitärem Niveau zu absolvieren, vor allem während der Klausurvorbereitungsphasen und wenn bei 30 Grad im Sommer alle anderen grillen, und ich in einer Präsenzphase am Wochenende in der Uni sitze.“ Aber das Studium lohne sich für ihn: „Ich verstehe die Zusammenhänge im Unternehmen durch die vermittelten Inhalte besser und kann Sachverhalte besser einordnen und bewerten - die Theorie spiegelt sich in der Praxis wider.“

Grandios ist für Patalong das große Netzwerk, in das er mit dem Studium durch seine Kommilitonen aufgenommen wurde: „Wir sind eine sehr heterogene Gruppe und erhalten über unsere Mitstudenten Einblick in andere Unternehmen wie Volkswagen, Mercedes, Continental und Dr. Oetker.“

Patalong weiß aber auch, „das funktioniert nur, wenn man den Support an der Arbeit hat“. Sein Vorgesetzter sei überzeugt von ihm und von seinen Plänen. Patalong sagt von seinen Kollegen und seinem Vorgesetzten: „Sie geben mir die Unterstützung, wenn ich sie brauche.“ Auch die Freundin hat Verständnis dafür, dass Martin Patalong nun häufig sehr beschäftigt ist. Sie hat sich ihrerseits für einen klassischen Masterstudiengang an der Kasseler Universität entschieden und dafür ihre zuvor volle Stelle bei einem internationalen Energiehandelshaus in Kassel reduziert.

Master Coaching, Organisationsberatung und Supervision

„Mit Hilfe der UNIKIMS habe ich meinen Beruf entdeckt“
Masterstudium führte Marianne Dittrich in die Selbständigkeit als Coach und Supervisorin

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„Mit Hilfe der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, habe ich meinen Beruf entdeckt. Ich habe schon immer viel mit Gruppen gearbeitet – zum Beispiel in der evangelischen Jugendarbeit, und Ich habe schon immer Menschen geholfen, ihre Projekte umzusetzen. Im Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung, in der Beschäftigung mit Coaching, Organisationen und Supervision habe ich entdeckt, dass es genau das ist, was ich kann, was mir Erfüllung bringt, und was ich wirklich will. Nun weiß ich ganz genau, dass das Lernen durch Erfahrung die beste Lehre ist. Es ist etwas anderes, als das Anhäufen von Wissen wie im Psychologiestudium. Letzteres hilft mir allerdings manchmal, als selbständige Beraterin an die Jobs zu kommen.“ Das sagt Marianne Dittrich, die den berufsbegleitenden Masterstudiengang in Organisationberatung, Coaching und Supervision abgeschlossen sowie ein Psychologiestudium absolviert hat.

„Warum verhalten sich Menschen so, wie sie es tun?“

Marianne Dittrich hatte zunächst den Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation erlernt und stieg dann in einer Hausnotrufzentrale in Führungspositionen auf. Sie war Teamleiterin, Ausbilderin und schließlich Abteilungsleiterin einer Zweigstelle in Bremen. Zu ihren Aufgaben gehörte auch das Beschwerdemanagement. Nicht zuletzt dies führte sie zu der Frage: Warum verhalten sich Menschen so, wie sie es tun, selbst wenn die Organisation andere Regeln vorgibt? Ein Mitarbeiter im Hausnotruf alarmierte in einem Fall, in dem er es hätte tun müssen, keinen Krankenwagen, nachdem eine alte Frau, die ein blutverdünnendes Medikament einnahm, einen Sturz gemeldet hatte und innere Blutungen prinzipiell nicht auszuschließen waren. Von Marianne Dittrich zur Rede gestellt antwortete der Mitarbeiter, er kenne die Frau, denn sie telefoniere regelmäßig mit ihm. Er wisse, dass sie wenig Geld habe, und er wollte das Risiko einer möglichen Zuzahlung für den Krankentransport für sie ausschließen. Marianne Dittrich erkannte, dass es zahlreiche psychische und soziale Gründe für Regelverstöße gab, die obendrein nur gut gemeint waren.

„Ich wollte hinter die Kulissen blicken“

Irgendwann, dachte Marianne Dittrich, es sei Zeit für eine berufliche Veränderung. Sie las über den Studiengang MDO/COS: „Und die Beschreibung der Module hat mich ziemlich angesprochen. Für mich ging es zunächst gar nicht darum: Wie kann ich damit Geld verdienen? Sondern ich wollte hinter die Kulissen blicken, den Hintergrund dessen erkennen, was meinen Berufsalltag prägte, um die neu erworbenen Kenntnisse und meine neu entdeckten Fähigkeiten in mein professionelles Handeln einzubauen. Ich hatte mir den Studiengang nur im Internet angesehen, und ich spürte schon: Das lässt mich nicht los!“ Bestechend am Studiengang ist für Marianne Dittrich, dass am Anfang des Lernens die Erfahrung in der Praxis, herbeigeführt zum Beispiel durch eine Übung in der Gruppe, steht, dann die Reflexion dessen folgt, wie die Teilnehmer die Erfahrung erlebt haben, und schließlich der theoretische Input.

Berater müssen nicht alt sein

Im Studiengang angekommen, brauchte es allerdings ein wenig Zeit, bis Marianne Dittrich „Fuß gefasst“ und sie sich in der „Beraterrolle“ eingefunden hatte, denn sie war mit Abstand die jüngste unter den Studierenden: „Durch die ständige Reflektion in der Gruppe habe ich gelernt, dass meine Eindrücke und Empfindungen genauso richtig sind, wie die der anderen auch. Ich habe gelernt, mich mehr zu trauen. Ich habe erfahren: Was ich zu sagen habe, ist genauso wichtig wie das, was der ältere Herr zu ergänzen hat. Denn Berater sind meist viel älter als ich, und nur wegen des höheren Alters traut man ihnen mehr zu. Das Studium gab mir mehr Sicherheit, zu meiner Persönlichkeit zu stehen. Kaum zu glauben: Aber ich war damals zunächst schüchtern.“

„Ich mag es, mich selbst zu organisieren“

Heute weiß Marianne Dittrich: „Alter ist nicht alles. Ich habe aus meinem Kontext auch etwas beizutragen. Die individuellen Erfahrungen machen den einen Berater anschlussfähig in einer bestimmten Szene, zu der ein anderer Berater keinen Zugang fände. Dabei spielt nicht unbedingt das Alter die entschiedende Rolle.“

Seit einem Jahr arbeitet Marianne Dittrich komplett selbständig: „Ich mag es, mich selbst zu organisieren, mir meine Zeit frei einzuteilen. Ich frage mich: Wo bin ich gut? Wen will ich als nächstes ansprechen? Und ich bin niemandem Rechenschaft schuldig. Der Kundenkreis wächst. Ich habe mehrere Standbeine, und die Vielfalt tut mir gut.“

 

„Das berufsbegleitende Studium belebt mein Beratungsgeschäft“
Katja Wolter, Leiterin des Steinbeis-Instituts für Ressourcen-Entwicklung, Absolventin Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

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Katja Wolter stammt von der Ostsee und hat nach dem Abitur 1996 Wirtschaftswissenschaften studiert. Ihr erster Job führte sie nach Frankfurt am Main zu einem internationalen Baustoffkonzern, aber den fand sie „nicht so interessant“. Außerdem zog es sie wieder näher ans Meer. Da lag Berlin als nächste Etappe gen Nordosten auf dem Weg. Bei der ARD-Anstalt Rundfunk Berlin-Brandenburg war sie Referentin in der Verwaltungsdirektion. Aber auch diese Aufgabe befriedigte Katja Wolter nicht zu 100 Prozent. Sie wollte mehr machen – aus sich und ihrem Leben. Abwechslung versprach eine mehrmonatige Reiseauszeit in Südamerika. Anschließend arbeite Katja Wolter im Finanzbereich einer Konzertagentur in Berlin.

DGSV-zertifizierte Studiengänge in Hannover, Bielefeld und Kassel in der engeren Wahl

Schließlich zog es Katja Wolter zurück in die Heimat nach Greifswald, indes sie sich immer dringlicher die Frage stellte, ob ein Zusatzstudium oder die Promotion den Weg zu einer erfüllenden Aufgabe öffnen würde. Auf der Suche nach der Antwort fand sie ihre neue Aufgabe. Sie machte sich selbständig mit einem eigenen Institut – dem Steinbeis-Institut für Ressourcen-Entwicklung – arbeitete als Trainerin und Dozentin und kam in immer engeren Kontakt mit der Universität in Greifswald. „Die Uni fragte mich, ob ich auch Coaching und Personalentwicklung anbieten würde. Das war schon ein starker Impuls. Ich wusste, dass ich den BWL-Teil definitiv kann, aber für den psychologischen Anteil wollte ich mich auf jeden Fall besser qualifizieren. Dann habe ich mich schlau gemacht, wo man in einem vom DGSV zertifizierten Studiengang einen Masterabschluss auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung erreichen kann. Ich schaute mir die Angebote der Unis in Hannover, Bielefeld und Kassel an, und der berufsbegleitende Studiengang der UNIKIMS, der Managementschool der Universität Kassel, in dem es um Organisationsberatung, Supervision und Coaching ging, stach heraus.“

Qualität, Vielfalt, Kooperation mit Klagenfurt und Gruppendynamik

Katja Wolter überzeugte die Möglichkeit eines Masterabschlusses auf universitärem Niveau, und schon beim Studium der Internetseite der UNIKIMS erkannte sie die weiteren Stärken des Studiengangs wie die Vielfalt und Qualifikation der Dozenten, die Kooperation mit der Universität Klagenfurt und die Berücksichtigung der Gruppendynamik. „Der einzige Nachteil war für mich die zentrale Lage Kassels mitten in Deutschland, denn das bedeutete für mich sechs Stunden Anreise zu den Präsenzphasen. Der Studiengang musste schon einen großen Mehrwert bringen, damit sich der zusätzliche Tag für den Hin- und Rückweg lohnt. Ich dachte mir, ich schaue mir das ein Semester an, dann entscheide ich“, berichtet Katja Wolter.

„Die härteste Arbeit ist die Arbeit an sich selbst“

Sie hat sich entschieden: „Das bringt mich weiter. Während es in BWL um eher abstrakte Effizienzbetrachtungen geht, steht hier die Eigenreflektion, die menschliche Perspektive und somit die Dynamiken zwischen den Menschen im Vordergrund. Es geht um Fragen wie jene: Was treibt Menschen an? Das bringt mir was, und ich denke über mich nach.“ Die härteste Arbeit, weiß Katja Wolter nun, ist die Arbeit an sich selbst, denn zum Studium gehöre es, die eigene Persönlichkeit zu entdecken und der Frage nachzugehen: „Was macht mich aus?“

„Meine Aufträge weiteten sich aus, und meine Kenntnisse konnte ich einsetzen“

Parallel zum Studium besuchte Katja Wolter weitere Seminare zu den Themen des Studiengangs an anderen Orten, „und meine Aufträge in der Selbständigkeit begannen sich in diese Richtung auszuweiten. Ich konnte das Wissen aus dem Studium sofort anwenden. In einem meiner Seminare „Projektmanagement für Promovierende“ geht es um Fragen wie die Strukturierung des wissenschaftlichen Projektes, um Probleme in der Forschergruppe, um Karriereberatung und um Coaching. Meine Kenntnisse in Supervision konnte ich unheimlich gut einsetzen“.

„Meine Workshops haben sich verbessert, mein Spektrum hat sich erweitert“

Das Geschäft der selbstständigen Organisationsberaterin hat sich belebt: „Ich habe andere Anfragen erhalten, und ich wurde besser, denn als Teilnehmerin im Studium habe ich die Dozenten – und damit auch mich in meiner beruflichen Rolle als Dozentin – anders zu sehen gelernt. Ich habe gesehen, was nervt, und was gut geht. Meine eigenen Workshops haben sich verbessert, und ich wende andere Lehr- und Lernmethoden an. Mein Themenspektrum hat sich um Coaching und Supervision, Organisations- und Teamentwicklung erweitert.“

„Man lernt spannende Leute kennen, und das Netzwerk wächst“

Das Studium gibt Katja Wolter bessere Qualität – etwa in der Einzelsupervision. Der Studiengang bietet ein Testfeld, um die Fragen unterschiedlich zu stellen. Man erfährt von anderen, was nicht funktioniert hat, warum eine Beratung scheiterte und wie man es besser macht. Katja Wolter spricht von einer „guten Nebenbei-Beratung“ durch die Kommilitonen: „Man lernt spannende Leute kennen. Man arbeitet mit Menschen zusammen, die unterschiedliche Stile pflegen, und das Netzwerk wächst.“

Link zu Katja Wolter:  www.steinbeis-inre.de

„Kein anderes Studium verändert den Blick auf die Wirklichkeit so sehr“
Carsten Rahier, Geschäftsführender Gesellschafter der sera GmbH, erfährt mehr über Menschen in Organisationen

2017 schließt Carsten Rahier, Geschäftsführender Gesellschafter des Umwelttechnologieunternehmens sera GmbH in Immenhausen bei Kassel, sein dreijähriges Masterstudium in Mehrdimensionaler Organisationsberatung (MDO) ab. Es ist sein dritter akademischer Abschluss nach dem des Wirtschaftsingenieurs und des MBA in General Management. Vermutlich hat kein anderes Studium seinen Blick auf die Wirklichkeit so verändert, wie dieses jüngste Studium an der UNIKIMS, der Management-School der Universität Kassel.

„Ich achte bewusster auf die Dinge“

„Ich achte bewusster auf die Dinge, und wie ich mit anderen umgehe“, sagt Rahier: „Ich möchte eine berufliche Atmosphäre des einander vertrauen schaffen, in der wir nicht nur „Vertrauensarbeit“ praktizieren, sondern auch vertrauensvoll miteinander umgehen. Wir arbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb ohne Stechuhr.“ Erfolge, sagt der Unternehmer, gebe es dank des Studiums im „Miteinander“, in der Achtsamkeit aufeinander und in der Bereitschaft zur Veränderung und zum Changemanagement. In der Cafeteria und im Bistro mit den Spielen und dem Tischkicker zum Beispiel gebe es einen „Dorfplatz im Unternehmen“, an dem Kollegen aus den unterschiedlichen Abteilungen zusammenkommen und zusammen Spaß haben. Einen ökonomischen Nachteil habe das keinesfalls. Im Gegenteil, vermutet Rahier, der Treff am Dorfplatz stärke das Miteinander und die Nachhaltigkeit des Unternehmens. Er halte und gewinne Menschen, die „gerne hier arbeiten“, und zum Beispiel so ein Kicker führe Menschen zusammen.

Starke Veränderungen in der sozialen Umwelt und im Unternehmen

„Eigentlich“, sagt Rahier, „bin ich als Unternehmer sehr sozial und werteorientiert eingestellt, und ich wollte schon immer mehr über anthropologische und philosophische Themen wie den Sinn des Lebens in Erfahrung bringen. In den letzten Jahren spürte ich zudem stärkere Veränderungen in mir und in der sozialen Umwelt sowie in meinem Unternehmen“. Rahier suchte, wie er es sagt, „nach Sinn und seiner Spur des Lebens“, beschäftigte sich im Austausch mit Pater Anselm Grün mit Fragen der Wirtschaft und des Führens von Menschen vom Standpunkt christlicher Werte aus, und er erwog sogar ein Studium der Psychologie zu absolvieren. Doch dafür war neben dem Beruf in einem international agierenden Unternehmen keine Zeit. Die Personalleiterin in seinem Unternehmen motivierte er, sich zum Trainer und Coach zu qualifizieren, „aber ich wollte es wissenschaftlicher“.

Überzeugende Fokussierung auf Individuum, Gruppe und Organisation

Durch die Umfrage eines Studenten des MBA-Studiengangs General Management an der UNIKIMS unter Mittelständlern, der auch Rahier befragte, wurde der hessische Unternehmer auf die Management-School der Universität Kassel aufmerksam. Als Rahier dann wenig später im Sommerurlaub nach Studiengängen suchte, die ihm helfen sollten, mehr über Menschen in Organisationen zu erfahren, stieß er auf den Masterstudiengang der UNIKIMS und machte sich mit dem Curriculum und der Prüfungsordnung vertraut. Ihn überzeugte die wissenschaftliche Fundierung und die abgestufte Fokussierung in den drei aufeinanderfolgenden Jahren des Studiums vom Individuum über die Gruppe hin zur Organisation.

„Es ist logisch und hilfreich, mit sich selbst anzufangen“

Es erschien Rahier „hilfreich und logisch, erst mit sich selbst anzufangen“. Er stellte fest: „Die Studenten sind Teil des Ganzen. Als Studierende sind wir zugleich Probanden und Untersuchungsobjekte.“ Rahier berichtet, er sei „an Dinge herangekommen, die in meiner Vergangenheit liegen“. Er erfuhr sich als Einzelnen in der Gruppe, und er war Teil des Versuchs, wie sich Menschen, die sich nicht kennen und unter denen es noch keine Strukturen gibt, selbst zu organisieren beginnen. Es sei rückblickend „sehr gut gewesen“, dies alles am eigenen Leib und der eigenen Seele zu erfahren, wie andere Menschen, wie Gruppen und wie Organisationen auf den Einzelnen einwirken, und was sie in ihm bewirken. „Es war sehr gut, aber es war auch sehr anstrengend“, berichtet Rahier: „Wir erfuhren vieles an uns selbst, lernten nach und anhand der eigenen Erfahrung viel Theorie, absolvierten Einzel- und Gruppenarbeit. Wir lernten Methoden, indem wir Teil der Anwendung waren. Es herrschte große Vertraulichkeit, und die meisten haben sich weit geöffnet. Es war eine große, dichte Arbeitsintensität.“

Einsicht in die Wirkung der eigenen Person auf andere

Im Studium gewann der Unternehmer Einsichten über sein eigenes Verhalten und seine Wirkung auf andere. „Auf Dinge, die ich zuvor unreflektiert tat, erfuhr ich nun Reaktionen und nahm diese zur Kenntnis“, sagt Rahier. Profitiert habe er auch sehr vom Austausch mit den anderen Studenten, die im Beruf Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Betriebswirte und Theologen seien. Er sei der einzige Ingenieur mit einer Managementausbildung in der Studiengruppe. Im Austausch mit den anderen habe er „eine spannende Erfahrung“ gesammelt: „Man sieht auf die gleiche Sache und nimmt etwas Anderes wahr.“

„Nicht jeder gute Spieler ist auch ein guter Trainer“

Die Reflexion und der Austausch seien eine Bereicherung auch für den Alltag im Unternehmen. Dort gelte es, Wissen zu teilen und zu mehren, statt im leistungsorientierten Kampf Barrieren zu verteidigen. Im Mittelstand, sagt Rahier, werden Menschen für Führungsaufgaben vielfach nicht vorbereitet und dann auch noch allein gelassen. Kollegen, die in Personalverantwortung kommen, seien meist fachlich sehr versiert und erfahren, aber „nicht jeder gute Spieler ist auch ein guter Trainer“, so Rahier. Viele versuchten Führung mit „Trial and Error, was dann im besten Fall auch irgendwann nach längeren Vergemeinschaftungsprozessen funktioniert, oftmals aber nur suboptimal oder auch gar nicht“. Häufig seien die Führungsverantwortlichen mit ihren Entscheidungen auch sehr einsam. Rahier möchte nach seinen wissenschaftlich begleiteten Erfahrungen als Individuum in Gruppen und Organisationen Modelle entwickeln, um jungen Führungskräften mehr Unterstützung zu gewähren. Darüber hinaus möchte er anderen Menschen und Organisationen beratend helfen, dass das Miteinander und das gemeinsame Wirken besser gelingt.

   

„Ich muss Organisation erfahren, um sie zu verstehen“
Sabine Soldner, Organisationsberaterin des Senior Managements und des Vorstandes der SMA Solartechnology AG, Absolventin Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

„Wer mit Organisationen arbeiten will, der braucht ein solches Studium. Ich empfehle das berufsbegleitende Masterstudium an der UNIKIMS. Definitiv“, sagt Sabine Soldner. „Begeistert hat mich der Aufbau“, von der Person über die Gruppe schließlich die Organisation zuerst zu erfahren und dann zu verstehen. Mit dem Studium, sagt Sabine Soldner, habe sie nicht ihr Wissen und Können um eine weitere Dimension ergänzt, sondern sie sei in einen neuen Beruf hineingewachsen. Während der drei Jahre des Studiums entwickelte sich Sabine Soldner von der Personalreferentin, die Führungskräfte in einem stark expandierenden internationalen Konzern beraten hat, zur Organisationsberaterin des Senior Managements und des Vorstandes. Der Konzern, die SMA Solartechnology AG, bewältigte in dieser Zeit eine tiefe, Existenz bedrohende Krise, in die er wegen grundlegender Veränderungen auf seinem Weltmarkt der Erneuerbaren Energien geraten war, mit einem fundamentalen Umbau seiner Organisation. Der Konzern ist heute flexibler als zuvor, hat die Ertragswende geschafft und seine Exportquote auf mehr als 90 Prozent gesteigert.

Von der Beschäftigung mit Menschen zur Beschäftigung mit Systemen

Sabine Soldner war zunächst Sozial-Pädagogin im Dienst des Diakonischen Werks Kassel, arbeitete etwa zehn Jahre mit Kindern, Familien und Paaren sei es auf dem Abenteuerspielplatz oder in der Erziehungsberatung. Mit den Jahren stellte sie fest, dass ihr therapeutisches Wissen über Menschen und insbesondere über Kinder fehlte. Über fünf Jahre bildete sie sich parallel zum Beruf zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin weiter. Das bedeutete berufsbegleitend Theorie und Praxis der Psychotherapie zu erlernen und zu erwerben, Selbsterfahrung zu sammeln und selbst unter Supervision analytisch zu arbeiten. Nun beschäftigte sich Sabine Soldner zwar umso kompetenter mit dem einzelnen Menschen, nahm aber zugleich die Gruppen und Systeme in den Blick, in denen die Individuen leben und agieren. Sie empfand ein leises Gefühl in sich, dass die Beschäftigung mit Systemen ein spannendes nächstes Ziel sein konnte.

Als Therapeutin in den großen Konzern statt in die eigene Praxis

Eigentlich wollte sie sich damals, am Anfang dieses Jahrzehnts, mit einer Praxis als Therapeutin niederlassen. Doch ihr früherer Chef aus der kirchlichen Einrichtung war als Leiter der Abteilung Human Ressources zu einem stark wachsenden Unternehmen aus der Solarbranche gewechselt und bot Sabine Soldner die Mitarbeit an. Die Pädagogin und Therapeutin folgte ihrer Neugier. Einmal in dem Konzern angekommen, in dem das enorme Wachstum von einem unglaublichen Enthusiasmus der Mitarbeiter getragen wurde, während sich die Bedingungen am Weltmarkt schon zu wandeln begonnen hatten, „war ich mit meinem Blick auf den Menschen gut beraten, auch auf die Systeme zu schauen und die Defizite des schnellen Wachstums zu erkennen“. Denn, wenn etwas schnell wachse, „dann geht das irgendwie“, weil engagierte Mitarbeiter die strukturellen Mängel durch ihren Einsatz ausglichen, aber es gehe zu viel Energie in den nicht ans Wachstum angepassten Strukturen verloren.

„In Kassel ist vieles besser als an anderen Universitäten“

Sabine Soldner sah die Veränderungen auf sich und ihren Arbeitgeber zukommen und fasste den Entschluss, sich mit Organisationsentwicklung zu befassen, „denn ich versuchte zu verstehen, was an meinem Arbeitsplatz vor sich geht“. Im Internet suchte Sabine Soldner nach einer passenden Ausbildung und stieß auf den Masterstudiengang in MBO an der UNIKIMS. Mit der Kasseler Universität hatte sie im Erststudium „sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Sabine Soldner: „Vieles war besser als an anderen Universitäten und Fachhochschulen.“ Am Masterstudiengang in MDO reizte sie sogleich der Aufbau, der von der Person über die Gruppe zur Organisation führt, und sie hatte das Gefühl, mit ihrem Erfahrungswissen und aus der beruflichen Situation heraus sogleich ans neue, berufsbegleitende Studium anschließen zu können, denn im Unternehmen stieß sie mit ihrem Wissen, das auf Individuen ausgerichtet war, an Grenzen. Das war 2012.

Lernen durch Erfahrung in drei Dimensionen: Mensch, Gruppe und Organisation

Entscheidend für den Erfolg dieses Studiums ist für Sabine Soldner, dass zunächst die Erfahrung der eigenen Person, die Erfahrung von Gruppe und schließlich von Organisation den Weg zum Wissen eröffnet. Unvergessen ist Sabine Soldner die Zeit im „Organisationslabor“ in Klagenfurt gegen Ende des Studiums, wo bis zu hundert Menschen versuchen, ohne Vorgaben oder eine vorhandene Organisation sich selbst zu organisieren. Dort hat Sabine Soldner als Teil der Gruppe erlebt, „wie sich Menschen organisieren, wenn sie es müssen, und wenn sie keine andere Wahl haben. Wenn eine Organisation fehlt, dann wird man organisiert, in dem man Organisation gestaltet.“ Dort hat Sabine Soldner durch Erfahrung gelernt, „sich manchmal herauszunehmen als Individuum, damit Organisation überhaupt gelingen kann. Der Mensch verschwindet in der Gruppe, die Gruppe wiederum in der Organisation. Mensch und Gruppe werden unwichtig in der Organisation. Die Organisation ist das Monster, das alle frisst, und die dennoch nicht ohne Menschen und Gruppe existieren kann. Dies einmal selbst am eigenen Leib und mit der eigenen Psyche zu erfahren, das ist die Voraussetzung für das Verstehen.“

Von den Dilemmata des Einzelnen in Gruppen und Organisationen

Sabine Soldner weiß nun auch mehr und mehr aus eigener Erfahrung um die Dilemmata, in denen Einzelne, aber auch Gruppen sich aufbäumen, sich wehren und sich vielleicht am Ende verzweifelnd der Organisation und ihren Zwängen fügen. Sie nennt ein Beispiel. In einem Unternehmen kommen die Gruppenleiter zu einem Gespräch zusammen. Ein jeder nimmt sich vor, dass er die Interessen seiner Gruppe einbringen will. Im Gespräch erkennen die Gruppenleiter, dass die anderen ebenso handeln. Einer von ihnen merkt, dass er nicht alles, was seine Mitarbeiter von ihm erwarten, durchsetzen kann, ist aber am Ende des Gesprächs stolz, unter den gegebenen Umständen so viel erreicht zu haben. Er fühlt sich als Gewinner, als er seiner Gruppe die Ergebnisse erläutert. Den Mitgliedern seiner Gruppe aber fehlt die Erfahrung aus der Gruppenleitersitzung. Sie sehen ihren Chef als Verlierer. Weil er für seine Leute gestritten und den Konflikt mit den anderen Chefs eingegangen ist, ist er nun womöglich auf allen Ebenen isoliert. „In der Organisation geht es nicht um die einzelne Person“, folgert Sabine Soldner. Es gehe um Funktionen und um die damit einhergehende Dialektik. Dem Gruppenleiter aus dem Beispiel könnte es helfen, wenn er genau das verstanden habe.

„Kommunikation muss das Verstehen ermöglichen“

In Unternehmen, sagt Sabine Soldner, werden Entscheidungen von oben häufig nicht verstanden, obwohl auf jeder Stufe versucht wird, alle Interessen zu bündeln. Es kommt darauf an, das System und seine Komplexität zu verstehen. Mit jeder Stufe müsse Kommunikation etwas Anderes leisten. Kommunikation sei mehr als eine sachliche Information, sondern „sie muss das Verstehen ermöglichen“. Dazu fühlt sich Sabine Soldner nun besser als früher in der Lage. Denn sie arbeitet mehr mit Fragen: „Das Arbeiten über Fragen ist das, was der Studiengang ermöglicht hat. Ich möchte nicht Antworten finden, sondern Fragen stellen. Ich könnte Antworten geben, aber meine Aufgabe ist es, Verstehen zu erzeugen, indem wir die Fragen gemeinsam beantworten und daraus die Schlüsse ziehen. Die Voraussetzung für das Verstehen aber ist die Erfahrung.“

„Die reflexive Arbeit an der eigenen Haltung“
Claudia Bredt, Absolventin Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung, kehrte als eine der ersten Studierenden des Masterstudiengangs als Dozentin an die UNIKIMS zurück 

Claudia Bredt gehörte zu den ersten Studierenden, als der Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung, jetzt Coaching, Organisationsberatung und Supervision, an der UNIKIMS in 2008 begann. Heute berät sie  Führungskräfte, Teams und Gruppen. Sie qualifiziert Seminarausbilder für die Lehrerausbildung, hat Erfahrung in Weltkonzernen und leitet Entwicklungsprogramme für Führungskräfte der Premiumhersteller in der Automobilindustrie. Ihre Begleitung ist aber auch in der ältesten, noch existierenden Institution der Welt gefragt, die im Inneren hochmodern sein kann.

Zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv)

Nach dem Studium der Sonderpädagogik und Sportwissenschaften erkannte Claudia Bredt ihre Stärken in der Erwachsenenbildung. Ihre Freude an der Arbeit als Seminarausbilderin hat sie bis heute behalten: „In der Lehrerausbildung war Beratung immer mein Thema gewesen. Im Laufe der Jahre wurde der Wunsch nach einer vertieften Professionalisierung immer größer.“ Darum suchte Claudia Bredt von Nordrhein-Westfalen aus deutschlandweit eine akademische Beraterausbildung. Vom Aufbau und der Konzeption des Studiengangs der UNIKIMS war sie von Anfang an angetan. Die räumliche Nähe der hessischen Hochschule zu NRW spielte hingegen keine Rolle. „Wichtig war mir insbesondere, dass der Studiengang durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) anerkannt ist, und ich von entsprechend hohen Standards des Studiums ausgehen konnte,“ sagt Claudia Bredt und stellt rückblickend fest: „Es war eine Herausforderung, wieder in die wissenschaftliche Ausbildung einzusteigen und das Studium neben dem Beruf zu stemmen. Ich hatte mir dieses Ziel gesetzt und habe es konsequent durchgezogen, obwohl die Masterarbeit zunächst wie eine große Hürde erschien!“ Doch die forschende Arbeit innerhalb der eigenen Organisation machte Spaß, und die Studentin absolvierte alle Leistungsnachweise innerhalb der sechs Semester.

Die Lehrenden begleiten den Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Arbeit

„Die Lehrenden im MDO haben den Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Arbeit gezielt begleitet. Menschen mit den unterschiedlichsten Ursprungsprofessionen aus ganz Deutschland und Österreich kamen in meiner Studierendengruppe zusammen,“ erinnert sich Claudia Bredt: „Ebenso unterschiedlich habe ich auch die individuellen Interessen erlebt. Es gab unter uns zum Beispiel Führungskräfte, die über das Studium eine umfassendere Organisationskompetenz erlangen wollten. Andere wollten mehr ein professionelles Verständnis von Teams und Gruppen im Kontext von Organisation entwickeln, und einige Studierende strebten eine Weiterentwicklung in der eigenen Organisation oder auch den Schritt hinaus in die Selbstständigkeit an. Ebenso waren auch mehrere Kommilitonen bereits selbstständig und nutzten das Studium für eine Weiterprofessionalisierung für ihre arbeitsweltbezogene Beratung.“

„Sie machen sich selbst zum Lerngegenstand“

Das Studium nutzte Claudia Bredt, um sich in ihrer Tätigkeit in der Erwachsenenbildung weiterzuentwickeln, ihr Wissen und Können innerhalb ihrer beraterischen Expertise zu erweitern und eine umfassendere fachliche Beraterkompetenz zu erlangen. Das setzt nach ihrer Einschätzung aber eine gleichzeitige kontinuierliche Auseinandersetzung mit der eigenen Person voraus. „Dabei  machen Sie sich selbst zum Lerngegenstand. Sie gehen durch die eigenen Täler und bewältigen diese Krisen, lernen stehen zu bleiben und hinzusehen, professionell auf sich selbst zu schauen. In jedem Modul erweitern Sie das Wissen über sich selbst und die Wirkung auf andere“, sagt Claudia Bredt. Dieser Weg ist für die Beraterin unverzichtbar, „denn ich muss die Frage beantworten: Wie viel muss ich über mich selbst wissen, um andere verstehen und begleiten zu können. Sobald Sie in die Beratung eintreten, sind Sie selbst Teil des Systems und nehmen Einfluss. Sie müssen ein guter Selbstbeobachter sein um engagiert und in professioneller Distanz beraten zu können.“

Als Stärke des Studiengangs beschreibt Claudia Bredt „die reflexive Arbeit an der eigenen Haltung“. Der Studiengang rege an, Fragen an zu stellen, anstatt nur Antworten zu geben in der Auseinandersetzung mit Theorien zu Person / Gruppe /Organisation, in professionstheoretischen Überlegungen zur arbeitsweltlichen Beratung sowie in der Aneignung von Diagnose-, Evaluations-, Forschungs- und Beratungsmethoden.

Die begleitende Beratungspraxis als Bindeglied zwischen Theorie und supervisorischer Profession

Ein wesentliches Bindeglied zwischen Theorie und Praxis stellt für Claudia Bredt die begleitende Beratungspraxis dar: „Ab dem zweiten Semester suchte ich mir meine erste Lernsupervision und ließ diesen Prozess durch eine Lehrsupervisorin begleiten. Etwas später hatte ich das Glück, innerhalb meiner eigenen Organisation jedoch  außerhalb meines eigenen Arbeitsfeldes, Gruppensupervision für neu eingestellte Mitarbeiter anbieten zu können und auch diesen Prozess innerhalb einer Gruppenlehrsupervison beraten zu lassen.“ Ein wichtiger Teil des Studiums sei somit die Lehr- und Lernsupervision. Die konstruktive und rekonstruierte  Auseinandersetzung mit der Einzel-, Gruppen- und Organisationsberatung ermögliche eine vertiefte Reflexion der eigenen beraterischen Praxis und gewährleiste einen wissenschaftlich abgesicherten Trainingsraum und Trainingssettings, die auf die spätere Tätigkeit vorbereiten und an die Praxiserfahrung andocken. „ In diesem Feld braucht der Studiengang weitere konzeptionelle Vertiefung, Lehrsupervision an sich mehr Forschung“, so Claudia Bredts Sichtweise.

„Jede Ausbildung muss sich den Veränderungsdynamiken stellen“

„Doch zwischen meinen persönlichen Erfahrungen im MDO und heute ist fast ein Jahrzehnt vergangen“, räumt Claudia Bredt ein. In diesen Jahren habe sie mehr als je zuvor auch im eigenen beruflichen Feld erfahren, wie sich gesellschafts- und bildungspolitische Rahmenbedingungen änderten: „Dies sehe ich auch für den gesamten Beratungssektor. Jede Supervisions- und Coachingausbildung muss sich, will sie zukunftsfähig sein, den derzeitigen Veränderungsdynamiken in der Gesellschaft, Bildung, Arbeit und Beratung stellen, beweglich sein und bleiben.“ Denn diese Beweglichkeit brauche auch die Person des Beraters in Supervision und Coaching, damit sie Personen und Gruppen in der jeweiligen Arbeitswelt kontextbezogen darin begleiten könne,  in beständigen wie sich verändernden Welten professionell zu agieren.

Vom Wintersemester 2017/18 an ist Claudia Bredt selbst mit einer Lehrveranstaltung Dozentin in dem Masterstudiengang.

 

„Ich kann Einfluss nehmen in einer Gruppe“
Gabi Sieg, Kulturmanagerin aus Dresden, Absolventin Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

„Gruppen“, sagt Gabi Sieg, „geben viele Rätsel auf“. Mal sei sich eine Gruppe einig, sagt die Leiterin einer Non-Profit-Bratungs- und Kulturorganisation für Frauen in Dresden, dann sage nur eine Person etwas, und die gesamte Gruppe drehe sich. Andere Menschen aber würden in derselben Gruppe völlig übersehen. Um diese Zusammenhänge zu verstehen, entschied sich Gabi Sieg für den Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung. Kurz vor der Masterarbeit sagt sie: „Ich trete deutlich sicherer auf, ob in der eigenen Gruppe oder gegenüber meinem Vorstand. Vor allem bin ich deutlich gelassener, da ich die Dinge besser verstehe. Ich kann Einfluss nehmen auf die Prozesse in einer Gruppe.“

Den Weg dorthin zu gehen, ist nicht einfach, denn er hat viel mit Selbsterfahrung zu tun, doch Gabi Sieg beugt vor: „Es geht hier nicht um Therapie!“ Seit dem Mauerfall engagiert sich Gabi Sieg in der basisdemokratisch organisierten Beratungs-, Bildungs- und Kulturarbeit für Frauen und hat es seither mit der Arbeit in Gruppen zu tun. Sie beschreibt sich als Leiterin der Einrichtung und als Kulturmanagerin. Zunächst erlangte sie an der Fernuniversität Hagen das Diplom in Kulturmanagement. Dann wollte sie, weil sie in ihrer Arbeit für Gruppen verantwortlich ist, Konflikte besser verstehen und schloss ein Studium der Mediation und des Konfliktmanagements an der Viadrina in Frankfurt / Oder an. Im Verlauf dieses Studiums stieß sie in der Literatur auf Prof. Dr. Ewald Krainz mit seinen Beiträgen zu Organisationen und Gruppendynamik. Krainz, der in Klagenfurt und Kassel lehrt, führte Gabi Sieg mit seinen Arbeiten zum Masterstudiengang MDO nach Kassel. Der trocken-schwarze Humor der aus Österreich stammenden Professoren Karin Lackner und Krainz, in den die Wahrheiten nicht in Sanftheit eingeschlagen werden, habe sie angesprochen. Es habe ihr vom ersten Tage an gefallen.

Kluge Bemerkungen statt dicker Bücher

Denn um Wahrheiten geht es in dem Studiengang. Die Studenten lernen durch Selbsterfahrung am eigenen Leib. Das beschreibt Gabi Sieg ebenso wie andere Absolventen des Masterstudiengangs: „Ich musste mich noch nie so stark mit mir selbst auseinandersetzen, nicht therapeutisch, aber allein schon, um meinen Standpunkt in der Gruppe einzubringen, auch wenn die anderen die Augen verdrehten.“ Es gebe wenig schriftliches, sei es zum Lesen oder zum selber Verfassen, aber dafür regten die Professoren mit ihren Bemerkungen umso mehr zum Nachdenken an. Bereichernd sei auch die Heterogenität der Gruppe mit Teilnehmern im Alter von 30 bis 60 Jahren, aus Profit- und Non-Profit-Organisationen. In dem Studiengang lerne man zunächst, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und dann mit der Gruppe. „Man lernt, wie man selber auf andere wirkt, und man übt, auf eine nicht verletzende Art eine Rückmeldung zu geben. Das braucht man als Führungskraft“, sagt Gabi Sieg.

Selbsterkenntnis, um das Gefühl von Ohnmacht zu überwinden

Was viele Menschen belaste, sei das Ohnmachtsgefühl, keinen Einfluss zu haben, denn ob man etwas sage, oder auch nicht, es ändere sich doch nichts. Im Masterstudiengang MDO lerne und übe man, gehört zu werden, zum Beispiel auf freundliche oder humorvolle Weise. Man lerne, die Gruppe zu beobachten, was in dieser „in“ sei, um sich an der richtigen Stelle und am richtigen Ort Gehör zu verschaffen. Langweilig ist es Gabi Sieg in dem Masterstudiengang „niemals“ geworden.

„Ein intensives Studium. Man braucht Mut. Aber der Lohn könnte größer nicht sein.“
Bertram von Czettritz, Jungunternehmer, Absolvent Masterstudiengang Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

Bertram von Czettritz (34): Jungunternehmer mit internationaler Erfahrung findet an der UNIKIMS die ideale Ergänzung zu seinem 2009 abgeschlossenen Master-Studium an einer internationalen Business School. Im Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung kann er jetzt gezielt seine Talente schulen.

„Die Arbeit ist wirklich intensiv. Mal fließen auch Tränen. Man braucht Mut. Aber der Lohn könnte größer nicht sein“, sagt Bertram von Czettritz über seine selbst gewählte Herausforderung: Er hat sich für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung (MDO) qualifiziert, um sich als Organisationsberater zu entwickeln.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Ecole Superieur de Commerce de Paris (ESCP) in London, Paris und Berlin stieg von Czettritz 2009 in die Zürcher Gründerszene ein. Erst baute er einen innovativen Recruiting Marktplatz für Unternehmen und Personalberater auf, später leitete er ein Gründerzentrum für Social Entrepreneurship und beriet andere Start-Up Gründer bei Ihrem Aufbau und Wachstum. Aktuell - mit 34 Jahren – entwickelt er eine Manufaktur für exklusive Designobjekte: BVCZ Lichtdesign – Manufaktur für Unikate (Fehler! Linkverweis ungültig.

Von den Widersprüchen zwischen Mensch und Struktur

Von Czettriz entdeckte schon früh sein Interesse an Menschen, Systemen und Organisationen - dem Zusammenwirken und den Widersprüchen zwischen Mensch und Struktur. Er stellte fest: „Es gibt fast überall Potential, jedoch kann auch echt viel schieflaufen – und das ist ganz normal“. Er beobachtete, wie Unternehmen stagnieren oder scheitern, weil Gründer nicht abgeben können, wie Führungskräfte und mit ihnen die Teams unter stetig steigendem Stress über ihre Grenzen gehen müssen. Zentral dabei war stets die Herausforderung, die Wachstum und Veränderungsdruck für eine Organisation, ihre Menschen und ihre Kultur bedeutet und eben wie damit umgegangen wird.

„Die Freude an der Arbeit mit Menschen ist ein sehr starker Motivator“

Er entdeckte sein Talent, das Gespür für Menschen und Situationen, und zugleich seine Gabe, Zusammenhänge zu erkennen und daraus Strukturen und Veränderungen abzuleiten. Ein großes Interesse und eine Freude an der Arbeit mit Menschen sind dafür die besten Motivatoren. Der Start-Up-Gründer spricht von einer schönen Art von Berufung, von einer Begabung, die er entdecken durfte, die man nicht erlernen, aber trainieren könne.

„Mit der Unikims habe ich genau die richtige Hochschule gefunden“

„In der UNIKIMS und dem Masterstudiengang MDO habe ich genau die richtige Hochschule gefunden, um meine eigenen Talente – aufbauend auf der Business School Ausbildung noch um eine wertvolle neue Kompetenz zu ergänzen.“ Die Chance zu haben, sein Talent in einem Dreiklang aus spannender Selbsterfahrung, „learning by doing“ in praxisorientierter Handlungspraxis und in der Spiegelung im „extrem heterogenen Personenkreis der anderen Studenten“ zu zu entwickeln ist dabei das was ihn absolut überzeugte. In Kassel studierten u.A. Regisseure, Psychologen, Pfarrer, Sozialpädagogen, Therapeuten und Familienunternehmer. Die Selbsterfahrung, sagt von Czettritz, sei ganz entscheidend und mit das wertvollste daran. Zugleich habe der Lehrstuhl das Wissen und die Erfahrung, unter den Studenten die Gruppendynamik, die jedes Zusammenleben von Menschen prägt, als Lernumfeld aufzubauen und als Teil des Curriculums zu etablieren. „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Professoren, die ich echt bewundere!“

„Ich brauche kein Lehrbuch, sondern bin überzeugt: Ich finde die Lösung“

„Am Ende des Studiums werde ich kein Lehrbuch mit Lösungen brauchen, sondern werde wissen in welcher Form von Beratung ich persönlich arbeiten möchte. Ich werde bereit sein, in der Praxis herauszufinden, was getan werden kann, um mit Organisationen die passenden Lösungen zu suchen, zu entwickeln und umzusetzen“, sagt von Czettritz. Das mag banal klingen, ist es aber nicht, wie jeder nachvollziehen kann, der sich aussichtslos erscheinende Konflikte in Teams, Unternehmen oder auch in der Politik vor Augen führt.

„Die beste Vorbereitung auf einen Markt, der gute Berater dringend braucht“

Dafür, sagt von Czettritz, habe es sich mehr als gelohnt, durch das Studium eine „spannende persönliche Entwicklungsreise“ zu erleben. Er räumt ein: „Man muss sich selbst investieren wollen. Es gehört Mut dazu, das tolle und intensive Studium durchzuziehen. Man erfährt viel über sich, auch Dinge die man gerne verdrängt. Aber jeder Berater sollte seine eigenen blinden Flecken kennen, um mit anderen wirklich erfolgreich zu arbeiten.“ Wer zum Beispiel selbst ein Problem mit Authoritäten habe, müsse das eigene Problem kennen und angehen, um helfen zu können und die nötige Distanz zu halten. Viele, sagt von Czettritz, denken, sie seien ganz normal, haben den Überblick und seien Teamplayer. Trotzdem fuchse es viele, wenn der Chef etwas vorschreibe oder die immer schneller kommenden Veränderungen den einzelnen zunehmend verunsicherten. „Diese Konflikte sind normal, weil es nun mal viele Wiedersprüche gibt die auf uns einwirken. An solche Themen heranzugehen, lernt man praktisch in Kassel: Wie funktioniert das Umfeld? Um was geht es wirklich? Wann reagiert wer wie? Was sind die Auslöser von Konflikten, was die Reaktionen der Menschen darauf? Was könnte man künftig noch besser oder anders machen?“, lauteten einige Fragen. Mit Hilfe des Studiums gewann von Czettritz für sich eine professionelle Distanz, um anderen in kritischen Phasen und bei ihrer Entwicklung zu helfen. Er sieht darin die beste Vorbereitung auf einen Markt, in dem gute Berater gebraucht werden.

„Endlich lernen, was man schon immer tut.“
Thomas Döring, Maschinenbauingenieur in Führungsposition, Absolvent Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

Thomas Döring ist Anfang 50, hat Familie und war als Maschinenbauingenieur mehr als ein Vierteljahrhundert beim Konsumgüterhersteller Procter & Gamble in internationalen Führungspositionen erfolgreich unterwegs. Jetzt studiert er berufsbegleitend ein weiteres Mal und schreibt an seiner Masterarbeit zu ‚Konzepten der Karriereberatung‘. An der UNIKIMS, der privaten Business-School der Universität Kassel und hessischer Unternehmen, hat er sich 2013 für den Masterstudiengang Mehrdimensionale Organisationsberatung (MDO) beworben, und lernt dort auf eine neue, systematische Weise, über das, was er seit Jahren als Teil einer Organisation erlebt. Der Maschinenbauingenieur spricht von einem „Studium, das ihn nochmal ganz anders auf mich als Mensch, Manager und auf meine Arbeit im Unternehmen blicken lässt“. Er habe ein halbes Berufsleben lang als Führungskraft gearbeitet, aber „jetzt habe ich einen anderen Blick auf mich und meine Organisation. Es ist, als ob man abwechselnd mittendrin ist und dann wieder mit Distanz von oben darauf schaut.“

Als Manager war ich immer damit befasst, Menschen, Teams und Organisationen zu entwickeln. Und hier ist ein Studiengang der mich in das Denken dahinter einführt und meine Neugier darüber befriedigt.“ Die Entscheidung zur Anmeldung war dann die Konsequenz.

„Es hat mich ganz schön gerüttelt“

„Zunächst einmal war ich überrascht, was auf mich zugekommen ist. Ich komme aus einem technischen Beruf, und es hat mich ganz schön gerüttelt“, berichtet Döring. Denn gelernt wird in mehreren Dimensionen. Zunächst lernte Döring über sein Selbstbild und dieses an der Gruppe zu spiegeln, denn „man muss selbst reflektiert sein, um zu wissen, wie man auf andere wirkt, wenn man in einer Gruppe wirken will“. Im Studium, sagt Döring, lernt man vor allem an sich selbst und an der Gruppe. Offenbar ist es für alle Studenten hart, wenn das Selbstbild mit der Wahrnehmung der anderen kollidiert. Im Vergleich zur Theorie und Praxis im klassischen Maschinenbaustudium beschreibt Döring den Masterstudiengang MDO als „Lernen und Erfahren am eigenen Leib“.

Die unersetzliche Erfahrung von Organisation am eigenen Leib

Döring berichtet vom Organisationslabor an der Universität Klagenfurt, das auch die Kasseler Studenten als Bestandteil des Studiums durchleben. Für etwa hundert Studenten aus unterschiedlichen Berufen und Ländern, mit unterschiedlichen Erfahrungen und in unterschiedlichem Alter, laute die Aufgabe, binnen einer Woche eine entscheidungsfähige Organisation zu entwickeln und abzubilden. Die 100 unterschiedlichen Charaktere müssen bis zum Ende der Woche einen Weg finden, wie sie eine Organisation bilden, die entscheidungsfähig ist. „Alle müssen sagen, ich stehe dahinter“, sagt Döring. Basisdemokratische Versuche scheiterten, weil 100 Menschen nicht alle gleichzeitig die Fülle ihrer auftretenden Konflikte miteinander aushandeln könnten. Aber auch autoritäre Modelle scheiterten. Aller lernen: Eine Organisation braucht Strukturen die schnelle Informationsverarbeitung ermöglicht, Konflikte lösungsorientiert aushandelt, Entscheidungen trifft und dabei alle ihre Mitglieder einbindet. Die daraus entstehenden Widersprüche und Konflikte „reflektieren im Studium alle Teilnehmer persönlich“ erzählt Döring. Die Lektion sitzt nachhaltig, und es war für Döring „spannend zu beobachten, welche Konzepte Menschen über Menschen und Organisationen mit sich herumtragen, sich selbst darin zu erleben und darüber zu reflektieren.“

Ein globales Netzwerk für High Performance Organisationen

Nach dem Studium beendet Döring seine Konzernkarriere als Führungskraft und fühlt sich als Berater gut qualifiziert. Döring hat sich mit Kollegen aus den Niederlanden und den USA, die er aus seiner langen Karriere kennt, und die bereits viele Jahre als Berater und Wissenschaftler in der Organisationsentwicklung arbeiten, zu einem globalen Netzwerk zusammengeschlossen, um am Thema ‚High Performance‘ Organisationen zu arbeiten und mit diesem Hintergrund zu beraten.

„Das Studium hat in jedem Fall meine Professionalität als Beraterin gestärkt.“
Dipl.-Ing. Karin Leven, M.A.Personal- und Organisationsentwicklung, Outdoortraining, Coaching, Absolventin Masterstudiengang Coaching, Organisationsberatung und Supervision, vormals Mehrdimensionale Organisationsberatung

„Meine Wahrnehmung ist differenzierter, insbesondere der systemische sowie der gruppendynamische Blick auf Situationen, Teams und auf Organisationen hat sich geschärft. Außerdem habe ich an Selbststeuerungskompetenz als Beraterin gewonnen. Das gleichzeitige Wahrnehmen, sich selbst beobachten, agieren und intervenieren in der konkreten Beratungssituation habe ich trainiert. Nebenbei habe ich an Theorie-, Konzept- und Methodenkenntnis gewonnen.“

Master Public Administration

„Meine Eintrittskarte in den höheren Verwaltungsdienst“
Florian Gilbert, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

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Mein Studienabschluss an der UNIKIMS im Studiengang „Master of Public Administration“ ist nunmehr drei Jahre (Anmerk.: erfolgte in 2015) vorüber. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen und meine beruflichen Erfahrungen nach der Absolvierung des MPA schildern.

Nach Absolvierung meiner Laufbahnausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2009 habe ich schnell bemerkt, dass dies „nicht alles“ gewesen sein konnte. Für die Suche nach einem geeigneten weiterbildenden Studiengang habe ich mir dennoch viel Zeit genommen, um das passende Angebot für mich unter den zahlreichen Weiterbildungsangeboten zu finden. Dabei habe ich ganz klare Anforderungen an „meine“ Weiterbildung gestellt:

die Inhalte sollten auf die Rahmenbedingungen und Spezifika des öffentlichen Dienstes zugeschnitten sein,
die Weiterbildung sollte sich auf „Universitätsniveau“ bewegen und den Zugang zum höheren allgemeinen Verwaltungsdienst ermöglichen und
die Vereinbarkeit mit dem Beruf und dem Privatleben sollte gegeben sein.

Bei der intensiven Recherche bin ich sodann auf das Angebot der UNIKIMS gestoßen. Hier habe ich im Jahr 2012 mit dem Studiengang „Master of Public Administration“ genau „meine“ Weiterbildung gefunden, die alle selbstdefinierten Kriterien erfüllt hat. 

Im Jahr 2012 habe ich das Studium begonnen und war bereits sehr früh von der hervorragenden Organisation und der Qualität der Studieninhalte begeistert. Die Themen waren passgenau auf den öffentlichen Dienst zugeschnitten, boten aber trotzdem intensive Einblicke auch in eher verwaltungsfremde Themen wie z.B. Marketing. Diese Einblicke in neue Themenstellungen haben meinen Blick auf den öffentlichen Dienst und seine Funktionsweisen nochmals deutlich geschärft und mir Potentiale aufgezeigt, wo „wir“ als Dienstleister noch besser werden können. Die Inhalte waren so praxisrelevant, dass ich diese direkt in meiner Tätigkeit im Personalmanagement verschiedener NRW-Landesbehörden einsetzen konnte. 

Das Studium war insgesamt anspruchsvoll, zeitintensiv und erforderte Selbstdisziplin. Gleichwohl möchte ich diese spannende Zeit und vor allem den Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht missen; das daraus entstandene Kontaktnetzwerk kann ich noch heute nutzen.

Wer sich vom MPA einen direkten Sprung in die nächsthöhere Laufbahn verspricht, könnte zunächst enttäuscht werden. Es bedarf dazu weiter Geduld und Fleiß, ebenso sollte man zur „richtigen Zeit am richtigen Ort“ sein und seine Chancen nutzen. Ich habe eine solche Chance in der Landesverwaltung NRW genutzt und befinde mich derzeit in der zehnmonatigen Erprobungszeit für den Aufstieg in die Laufbahngruppe 2.2 (ehem. höherer Dienst) in der Ministerialverwaltung. Ohne den MPA hätte ich diese Chance nicht nutzen können und bin glücklich, die Strapazen eines nebenberuflichen, weiterbildenden Studiengangs auf mich genommen zu haben. Der MPA war somit meine Eintrittskarte in den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst.

Als Führungskraft möchte ich dann die Studieninhalte vertiefend nutzen, um meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin für den öffentlichen Dienst motivieren zu können. Ebenso kann ich als nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW meine Erfahrungen und Kenntnisse aus dem MPA-Studiengang an Nachwuchskräfte weitergeben. 

Das Masterstudium an der UNIKIMS hat dazu geführt, dass ich auch weiterhin das „wissenschaftliche Arbeiten“ sehr schätze und mich im Bereich des Personalmanagements spezialisiert habe. Dazu habe ich einen weiteren Masterstudiengang im Bereich „Personalentwicklung“ absolviert, die dazugehörige Masterarbeit erstelle ich derzeit und profitiere von meinen Kenntnissen und Erfahrungen aus der MPA-Masterarbeit. Dem „Prinzip des lebenslangen Lernens“ versuche ich so nachzukommen. 

Der MPA an der UNIKIMS war insgesamt der Schlüssel zu meinem beruflichen Erfolg in der öffentlichen Verwaltung.

„Das Masterstudium läuft an der UNIKIMS komplett neben dem Beruf“
Christian Sander, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

Christian Sander erlangte den „Master of Public Administration“ an der Universität Kassel

„Meine Tätigkeit in Uchte hat mich vorangebracht. Aber ohne mein Studium an der UNIKIMS hätte ich bei meiner Bewerbung in Lemgo 70 Prozent dessen, was im Assessmentcenter von mir gefordert wurde, nicht erzählen können.“ Das sagt Christian Sander. In der niedersächsischen Samtgemeinde Uchte wurde er im Alter von 25 Jahren zum Hauptamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters befördert. Das war 2008. Dann nahm er 2014 das berufsbegleitende Studium an der UNIKIMS, der Managementschool der Universität Kassel auf, das er 2017 als Master of Public Administration abschloss. Mit dem Studienabschluss qualifizierte sich Sander in der Bewerberauswahl als neuer Finanzdezernent der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo.

Vom Stellvertreter des Bürgermeisters zum Finanzdezernenten einer Hochschule

Sander fühlt sich wohl in seiner Heimat an der Grenze von Niedersachsen und Ostwestfalen, und er engagiert sich für die Allgemeinheit, - etwa im Heimatverein und in der Freiwilligen Feuerwehr. Aber auch in der Berufswahl entschied er sich für den öffentlichen Dienst. In der Kreisverwaltung Nienburg absolvierte Sander von 2001 bis 2004 den Vorbereitungsdienst für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst, der mit dem Fachhochschulabschluss des Diplom-Verwaltungswirtes endete und ihn für den Dienst in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 13 qualifizierte. Mit dem Abschluss wechselte Sander in die Samtgemeinde Uchte, war dort zunächst im Bauamt tätig und stieg 2008 ins Amt des Allgemeinen Stellvertreters auf. Die Stelle war bereits nach A14 bewertet und somit dem höheren Dienst zugeordnet, also wollte Sander auch die formelle Befähigung für diese Laufbahn erlangen: „Das war dann auch eine wesentliche Motivation zum Studium“, berichtet Sander.

„120 ECTS-Punkte waren wissenschaftlich zu erarbeiten. Das war hart, aber fundiert.“

Früh hatte er vom berufsbegleitenden Studienangebot der Universität Kassel erfahren, das von der UNIKIMS organisiert wird. „Das war im Grunde ganz zu Anfang“, sagt Sander: „Wie ich darauf kam, kann ich heute mit Gewissheit gar nicht mehr sagen. Ich denke über das Internet. In Erwägung zog ich später noch die Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (Hannover) und die Uni Osnabrück. Beide schieden aber aus, da das Studienprogramm der Uni Kassel komplett neben dem Beruf abläuft, mit wenigen Präsenzphasen und diesen nur am Wochenende. Ferner überzeugte mich, dass die 120 ECTS Punkte komplett wissenschaftlich zu erarbeiten waren und keine Anrechnung von berufspraktischen Zeiten erfolgte. Das war natürlich anstrengender, aber es erschien mir fundierter zu sein.“

„Das Studium hat mir unheimlich viel neues Wissen gebracht“

Das berufsbegleitende Studium verlangte überdurchschnittlichen Einsatz, denn gerade die Leitungsfunktion in einer Kommune ist mit vielen Terminen auch neben der üblichen Dienstzeit an Abenden oder am Wochenende verbunden. Aber der Einsatz hat sich für Sander gelohnt, denn er wollte mehr wissen und können. „Gerade in der Kommune ist Pragmatismus sehr wichtig. In der Hochschule ist vieles theoretischer. Auf diesem Feld hat mir der Studiengang unheimlich viel neues Wissen gebracht“, sagt Sander. Das erste Studium, das mit dem FH-Abschluss endete, sei „mehr schulisch“ abgelaufen. An der Universität sei wesentlich mehr Selbständigkeit gefordert worden. Sander spricht von „Freiheit“ und „Wissenschaftlichkeit“, die er genoss.

„Wir sind alle perfekt betreut worden“

Von unserer Studiengangsmangerin, Frau Dr. Silke Vergara, „ sind wir wirklich alle perfekt betreut worden. Wenn etwas nicht richtig lief, bekamen wir sofort eine Antwort. Auch am Wochenende und während ihres Urlaubs hat Frau Dr. Vergara auf eine Anfrage immer sofort eine E-Mail geschickt.“

„Ich habe Themen aus der Arbeit mit an die Universität gebracht“

Das Studium half Sander sogleich im beruflichen Alltag: „Ich habe die Themen aus der Arbeit mit an die Universität gebracht, etwa Fragen des Personal- und des Wissensmanagements, des Changemanagement oder des Controllings und ich erhielt eine Antwort, die ich mir selbst erarbeitet habe.“

„Ich hätte meine jetzige Position nicht ohne mein Studium in Kassel bekommen“

Das Studium trug zu Sanders persönlichen Entwicklung bei. „Man ist schon ein strukturierter Mensch“, sagt er über sich und spricht vom „Denken in Etappen“. Aber die Auseinandersetzung mit der Theorie im Studium an der UNIKIMS habe ihm geholfen, seine Denkweise noch konsequenter zu strukturieren. Vor allem im Prozess- und Projektmanagement komme ihm das zugute: „Mit Sicherheit hätte ich meine jetzige Position an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ohne mein Studium in Kassel nicht bekommen.“

Letztlich war für Sander der Rat eines früheren Absolventen des Kasseler Studiengangs entscheidend, das universitäre Studium berufsbegleitend aufzunehmen. Ein „alter Kollege“ habe ihm, Sander, gesagt: „Es ist zu schaffen. Und das hat mich überzeugt.“

Berufsbegleitend studieren: „Für mich passte als einzige die UNIKIMS“
Melanie Horster, Absolventin Studiengang Master of Public Administration

Ein universitärer Studiengang, der die Chance auf Karriere und Freiheit verbindet

Melanie Horster liebt ihre Stadt und ihren Beruf als Kommunalbeamtin in der Verwaltung von Düsseldorf. Sie sei ein Heimatmensch und auch, wenn sie nur eine von 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sei, könne sie auf das Leben so vieler Menschen – zum Guten - Einfluss nehmen: „Denn die Verwaltung betrifft so viele Lebensbereiche. Verwaltung ist mehr als Papier. Ich zum Beispiel bin im Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern und dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen. Ich knüpfe Netzwerke und arbeite in diesen. Ich plane und organisiere Veranstaltungen.“

Melanie Horster wollte mehr Wissen, um die Dinge zu durchblicken

Als Stadtinspektorenanwärterin der Landeshauptstadt begann Melanie Horster unmittelbar nach dem Abitur ihre Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in NRW. Sie merkte: „Verwaltung hat mich von Beginn an interessiert, und das erste Studium war mir leichtgefallen. Aber es war sehr verschult, und ich wollte wissen, was wirklich hinter den Dingen steckt, mit denen wir täglich zu tun haben in der Verwaltung.“ Obschon Melanie Horster wusste, „dass ein Studium mit Masterabschluss mir erstmal nichts für meine aktuelle Stelle bringen würde, wollte ich mir Perspektiven eröffnen. Ich wollte mehr Hintergrundwissen, um die Dinge zu durchblicken. Und ich fragte mich: Warum warten, wenn ich jetzt anfangen kann?“

In die Auswahl zog sie universitäre Studiengänge und solche, „die auch für mein berufliches Fortkommen anerkannt sind“. An ein Vollzeitstudium dachte Melanie Horster nicht. „Nach meinen eigenen Kriterien“, stellte sie bald fest, „passte als einzige die UNIKIMS. Auch weil ich meine Zeiten selbst einteilen wollte.“

Wissen aus dem Studium für das Change Management im Alltag

Melanie Horster entschied sich für den berufsbegleitenden Masterstudiengang der UNIKIMS, der in sechs Semestern zum Master of Public Administration führt: „Jetzt weiß ich, wie die Dinge entschieden werden, und wann sich Dinge entscheiden werden. Beispielsweise in Bezug auf den demographischen Wandel. Dieser ist auch Thema bei und in der Stadtverwaltung Düsseldorf. Diese muss sich neu justieren und dafür brauchen wir Wissen und Können im Change Management.“ Aus dem Studium bringt Melanie Horster dieses Wissen mit. Sie wird die Veränderung in der eigenen Verwaltung mitgestalten können und dank ihres universitären Hochschulabschlusses auch an der richtigen Stelle.

Der Weg auf die Höhen führt auch durch Tiefen

Das Studium an der UNIKIMS war anspruchsvoll. Melanie Horster lernte sich selbst unter der Belastung besser kennen, fand einen Weg, sich noch besser zu organisieren. Nun weiß Sie: Der Weg auf die Höhen führt auch durch Tiefen. Aber im Rückblick bereitete das Studium der jungen Frau vor allem Freude, „sonst hätte ich es nicht gemacht. Ich habe entdeckt, dass ich einen Hang zum wissenschaftlichen Schreiben habe.“ Die Strukturen, die die Hochschule mit dem Studiengang vorgibt, waren für Melanie Horster „total nachvollziehbar“. Die Organisation habe „soweit geklappt. Aber immer, wenn etwas technisch nicht lief, war jemand zu erreichen, der half. Es gab immer eine angemessene Reaktion in angemessener Zeit. Die jeweils zwei Präsenzphasen im Semester sind gut zu absolvieren. Für die Studenten aus NRW finden die Präsenzveranstaltungen in Gelsenkirchen statt. Sie waren für mich von Düsseldorf aus optimal zu erreichen“, berichtet Melanie Horster.

Selbständigkeit und Selbstmotivation, um mit der Freiheit umgehen zu können

„Auf jeden Fall ist der berufsbegleitende Masterstudiengang in öffentlicher Verwaltung an der UNIKIMS zu empfehlen. Aber der Erfolg ist im Einzelfall vom Typ abhängig. Wer hier studiert, muss sich selbst motivieren und aufraffen können. Es gibt keine Anwesenheitskontrolle wie in einer Schule. Stattdessen ist viel Selbständigkeit gefragt.“

Die Organisation des Studiums an der UNIKIMS ist „unschlagbar“ für Berufstätige
Florian Pfeifer, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

Florian Pfeifer widmete seine Abschlussarbeit zum Master of Public Administration dem „Reiz des Verbotenen“

Wenn es einen MBA, einen Master of Business Administration, in der Wirtschaft gibt, dann müsste es etwas Ähnliches doch auch für die öffentliche Verwaltung, die „Public Administration“, geben, dachte sich Florian Pfeifer. Da habe er erst einmal „losgegoogelt“ und recht schnell zwei Studiengänge gefunden, die „auf dem Papier sehr ähnlich“ waren: Einen bot die Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden an, den anderen die UNIKIMS. Florian Pfeifer entschied sich – „nach näherem Hinsehen“ - für Kassel: Das wissenschaftliche Angebot, insbesondere die Wahlangebote im Detail erschienen ihm besser, rechtliche Themen, die ihn reizten, wurden in Kassel intensiver abgedeckt, und vor allem bot die UNIKIMS einen universitären Abschluss mit der Berechtigung zur Promotion.

„An der UNKIMS läuft einfach alles bestens“

Florian Pfeifer ist ein Quereinsteiger in den öffentlichen Dienst. An der FH in Frankfurt hatte er Wirtschaftsrecht studiert. Ein Praktikum führte ihn zur Feuerwehr, was er nie erwartet hätte, aber es habe ihm so gut gefallen, dass er dort geblieben sei. Berufsbegleitend versuchte er einen Master of Laws (LL.M.) zu erreichen, aber die Themen waren zu weit entfernt von den Fragen der öffentlichen Verwaltung, die ihn nun interessierten, und es erschien ihm kaum leistbar, das Ziel des  LL.M. mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu verfolgen. Diese Studienangebote  seien wegen ihrer Organisation für Berufstätige „zeitlich kaum leistbar“. Das Studienangebot der UNIKIMS war dagegen „unschlagbar für Berufstätige wegen der Online-Vorlesungen durch Dozenten, die universitäres Niveau haben“. Die gesamte Studienorganisation und –beratung, der Bibliothekszugang und der Austausch mit Studenten, Dozenten und dem Management der UNIKIMS laufe online, und die Antworten kommen schnell: „Mit Frau Dr. Silke Vergara, die die Studenten in den Abläufen an der UNIKIMS betreut, läuft einfach alles sehr gut.“

„Meine Arbeitgeberin findet meine Qualifikation sehr gut“

„Meine Arbeitgeberin“, sagt Florian Pfeifer, „findet meine berufsbegleitende Qualifikation sehr gut. Sie hat sie auch finanziell unterstützt, und ich konnte mir während der Masterarbeit auch mal kurzfristig tageweise Urlaub nehmen.“ Generell sei die Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main offen für die Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Und die Stadt Frankfurt am Main habe doch auch etwas davon, dass er in Kassel berufsbegleitend studiert habe, sagt Florian Pfeifer, „denn ich habe ein anderes Denken gelernt“. Die Masterarbeit widmete Florian Pfeifer dem „Reiz des Verbotenen“. Das Thema entstand im Austausch mit seiner Chefin. Florian Pfeifer, der sich im Berufsalltag unter anderem mit Vergabeverfahren beschäftigt, lotete in der Masterarbeit das Verwaltungshandeln im Spannungsbogen zwischen Rechtmäßigkeit, gesundem Pragmatismus und Korruption aus. Aus dem Haus erfahre er die Rückmeldung, dass er sich in Fragen der Einhaltung und Abweichung von Regeln heute anders positioniere, dass sein Blick, beispielsweise auf die Beschaffung von Leistungen, strategischer geworden sei. Das ist Florian Pfeifer wichtig, denn die Anforderungen an die öffentliche Verwaltung änderten sich sehr. Verwaltung solle effizient sein, heiße es vielfach. Aber aus dem Grundgesetz lasse sich diese Forderung nicht ableiten. Die Verwaltung sei in erster Linie zur Erfüllung ihrer Aufgaben und zur Einhaltung von Recht und Gesetz verpflichtet. „Ich bin sehr nachdenklich geworden“, sagt Florian Pfeifer.

„Das Studium bei der UNIKIMS hat mich fachlich und menschlich sehr weit voran gebracht.“
Fabian Schütz, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

„Ich möchte mich nochmals für das gute Studium und die gute Betreuung bedanken, wenn es auch schon mehr als ein Jahr mit dem Abschluss her ist, gleichwohl kann ich aber sagen, dass mich der MPA fachlich und menschlich sehr weit voran gebracht hat. Durch die Kombination von Präsenz- und Fernstudienzeiten war es mir möglich, meine alte Stelle bei meinem Dienstherrn voll auszufüllen, aber gleichzeitig auch ein vollwertiges Universitätsstudium zu absovieren. Seit Mai 2011 habe ich eine neue Stelle bei einem anderen Dienstherrn angetreten. Ich wechsele damit vom gehobenen in den höheren Dienst des Bundes. Ich kann nur jeder Kollegin und jedem Kollegen raten, den MPA an der Uni Kassel zu machen!“

„Meine Voraussetzung für den höheren Dienst“
Björn Grimm, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

Björn Grimm erlebte „bewegte Zeiten“: Er baute mit seiner Frau ein Haus um, das Paar bekam ein Kind und der Vater qualifizierte sich an der UNIKIMS berufsbegleitend zum MPA 

Für Björn Grimm und seine Behörde hat sich der Einsatz gelohnt. Der stellvertretende Leiter der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung in der Unfallkasse des Saarlands (UKS) wollte vor allem mehr über Controlling, Personalmanagement und Projektmanagement erfahren. Im Masterstudiengang in Public Administration (MPA) an der UNIKIMS, wurden seine Erwartungen erfüllt: „Man sieht jetzt vieles noch aus einem anderen Blickwinkel. Und das Studium zeigte mir, dass wir Projekte so durchführen, wie man es unter Berücksichtigung der Lerninhalte nicht machen sollte.“  

Die Kolleginnen berichteten vom Erfolg an der UNIKIMS

Björn Grimm hatte 1998 in der UKS begonnen und sich an der privaten Hochschule für die gesetzliche Unfallversicherung in Bad Hersfeld zum Diplom Verwaltungswirt (FH) qualifiziert. 2011 stieg er in seine gegenwärtige Position auf. Damals berichteten ihm zwei Kolleginnen, die sich zum MPA qualifiziert hatten, von ihrem erfolgreichen Studium an der UNIKIMS. Lust zu einem weiteren Studium hatte Björn Grimm durchaus, doch er fragte sich – und seine Frau -, ob er das wohl alles nebenbei schaffen würde? Die Frau sagte: „Wir beißen die Zähne zusammen“, und Björn Grimm begann mit 35 Jahren das Masterstudium. Es wurde für ihn zu einer „bewegten Zeit“. Denn die Ehepartner kauften unterdessen ein Haus, bauten es um und bekamen ein Kind.

„Vier Präsenzphasen im Jahr reichen aus“

Vom Studienablauf her, sagt Björn Grimm, sei alles zu schaffen gewesen, denn das Studium sei gut strukturiert und die vier Präsenzphasen im Jahr reichten aus. Aber die volle Berufstätigkeit, das Haus und das Familienwachstum alles zur selben Zeit unter einen Hut zu bringen, sei nicht leicht gewesen: „Für den, der ledig ist, und nur seinen Job hat, ist das gut machbar.“ Zudem war Björn Grimm „ einer der ältesten“ unter den Studenten und habe manches anders gesehen als die jüngeren Kommilitonen: „Man steht tiefer im Leben als die anderen, die gerade ihren Bachelor gemacht und ein oder zwei Jahre im Beruf gearbeitet haben.“

Das Studium offenbart die Fehler der eigenen Behörde

Gern hätte Björn Grimm noch mehr über Personalmanagement erfahren. Aber er wisse, dass dieses Thema heute noch umfassender im Kasseler MPA-Studiengang behandelt werde. Viel habe er im Controlling gelernt und im Projektmanagement. Im Rückblick auf die Einführung der E-Akte erkannte Björn Grimm, wo seine eigene Behörde Fehler begangen hatte. „Ich habe das Studium im Wesentlichen für mich gemacht“, sagt der Saarländer: „Die UKS ist ein kleines Haus, und es gibt größere Häuser mit mehr Möglichkeiten in Deutschland. Aber auch ich habe neue Möglichkeiten, denn mein universitärer Abschluss, über den ich nun verfüge, ist die Voraussetzung für den Aufstieg in den höheren Dienst.“

„Der MPA an der UNIKIMS ist genau auf die Bedürfnisse der Berufstätigen zugeschnitten“
Annika Krellmann, Absolventin Studiengang Master of Public Administration

Anika Krellmann: „Auch persönlich entwickelt man sich gut weiter“

Anika Krellmann suchte einen universitären Studiengang, in dem sie ihren Schwerpunkt auf E-Government und Organisationsfragen legen konnte, um sich neben ihrer 41-Stunden-Woche in der Stadtverwaltung von Hamm berufsbegleitend zum Master of Public Administration zu qualifizieren. Unter einer Handvoll Hochschulen, deren Angebote sie in die nähere Wahl zog, entschied sie sich für den Studiengang der UNIKIMS. Vor eineinhalb Jahren schloss sie ihr Studium ab und arbeitet nun als Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt). „Auch in meinem Bekanntenkreis haben sich noch viele für den universitären Studiengang an der UNIKIMS entschieden“, berichtet Anika Krellmann.

Kommunales Management im Zentrum des Studiums

Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst von 2007 bis 2010 eine duale Ausbildung mit Praxisphasen in ihrer Einstellungsbehörde, der Stadt Hamm. Dazu gehörten auch Ausbildungsphasen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW in Münster. Danach arbeitete sie etwa eineinhalb Jahre in der Zentralen Beschaffung und „mich packte die Lust, mich noch weiterzubilden“. Sie interessierte sich für die Querschnittsthemen einer Verwaltung wie Personal, Organisation, E-Government, Finanzen und Betriebswirtschaft und suchte nach einem Studiengang, dessen Anbieter kommunales Management ins Zentrum stellte. Anika Krellmann musste nicht lange überlegen, um sich für Kassel zu entscheiden, denn sie suchte die Breite einer universitären Ausbildung und den Zugriff auf eine große Bibliothek. Zudem überzeugte sie die Organisation des Kasseler Studiengangs, der genau auf die Bedürfnisse der Berufstätigen zugeschnitten war: Sie musste zu lediglich vier Präsenzwochenenden im Jahr nach Kassel reisen. Den größten Teil der wissenschaftlichen Weiterbildung erarbeitete sie sich im Selbst- und im Online-Studium. Die Online-Sitzungen lagen meist am Freitag, wenn sie die Möglichkeit hatte, ihren Dienst auch schon mittags zu beenden.

Studien- und Hausarbeiten als Leistungsnachweis

Als Anika Krellmann dann im Studium war, lernte sie zudem zu schätzen, dass sie die Leistungsnachweise durch Studien- und Hausarbeiten erbringen konnte. Das Verfassen der Texte erfordert das eigenständige Durchdringen der Materie. Und die Studentin lernte – durch die doppelte Belastung in Beruf und Studium - viel über sich selbst: „Was schaffst Du noch?, lautete eine Frage, die ich mir häufig stellte. Persönlich entwickelt man sich unter diesen Anforderungen gut weiter.“ Das Lernen im Verlauf des Studiums sei „gut machbar“, aber die „drei Monate mit der Masterarbeit haben es in sich“.

Das Studium ist ein Erfolg für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Das Wissen aus dem Studium konnte Anika Krellmann im Beruf sogleich einsetzen: „Ich habe mit einem guten theoretischen Unterbau mein Wissen von der Fachhochschule vertieft und meine praktischen Themen aus der Stadtverwaltung von Hamm in Fragen der Organisation und der IT mit der Theorie verknüpft. Der Transfer ist gelungen.“ Anika Krellmann hat auch erfahren: „Man braucht den Rückhalt der Kommune, und die direkte Unterstützung durch die Führungskraft tut gut.“ Sie habe beides in Hamm erfahren. Dann werde das Studium zum Win-Win-Erfolg für beide Seiten. Das Engagement der Studenten aus den Behörden werde zwar von den meisten Chefs gelobt, sagt Anika Krellmann, aber die Unsicherheit in den Verwaltungen, welcher Studiengang der richtige sei und was genau diese Ausbildungswege alles böten, sei wegen der Vielzahl der Angebote spürbar. Anika Krellmann weiß, dass sie sich mit der UNIKIMS für den richtigen Partner entschieden hat. Schon in der bisherigen wissenschaftlichen Ausbildung sei ihr Netzwerk gewachsen, und seit sie in der KGSt arbeite, wachse es noch weiter hin zu Städten, Gemeinden, Landkreisen und auch Universitäten sowie Fachhochschulen. Zusammen mit dem Masterabschluss an der UNIKIMS „hält diese Kombi bestimmt auch noch für die Zukunft was Nettes bereit“, zeigt sich Anika Krellmann bereit für neue Herausforderungen.

MPA an der UNIKIMS: „Das war genau das, was ich machen wollte.“
Sabrina Obendorfer, Absolventin Studiengang Master of Public Administration

Sabrina Obendorfer durchdringt ihren Berufsalltag dank Studium „tiefer und intensiver“: „Noch mehr Arbeitgeber sollten sich für den Studiengang interessieren“

Sabrina Obendorfer gefällt ihre Arbeit gut bei einem großen deutschen Sozialversicherungsträger, „aber meine persönliche Motivation war es, weiter machen zu wollen, mich mit der Materie tiefer gehend zu befassen und mir durch einen Masterabschluss Chancen zu eröffnen“. Darum entschied sich die junge Frau zwei Jahre nach dem Bachelorabschluss ihres ersten verwaltungswissenschaftlichen Studiums für eine weitere Qualifikation. Sie verglich verschiedene Studiengänge bis sie eines Tages googelte, mit ein paar Begriffen ihre Wünsche umschrieb und auf den MPA-Studiengang der UNIKIMS stieß. „Da war mir klar: Das ist genau das, was ich machen will“, stellte Sabrina Obendorfer fest. 2014 begann sie den MPA-Studiengang. In insgesamt sechs Semestern wird sie ihn abschließen.

Nur vier Präsenzphasen: „Ich kann weiter voll arbeiten“

Das überzeugendste Argument für den Studiengang waren aus Sicht der Studentin die wenigen Präsenzphasen und das weitgehende Online-Studium. „Das ist einfach toll, denn ich kann weiter voll arbeiten“, sagt Sabrina Obendorfer, die sogar neben dem Studium und dem Beruf noch einer Nebentätigkeit an einer weiteren Hochschule nachging. Nur vier Mal im Jahr reist sie zu einem Präsenzwochenende nach Kassel. „Ein anderer Anbieter“, sagt sie, „hat immer freitags und samstags Präsenzphasen“. Freilich, räumt sie ein, dass in einem Online-Studium die Nähe zu den Kommilitonen nie so eng ist wie beim gemeinsamen Studium in einem Raum. Aber der Studiengang sei sehr gut organisiert: „Ich hatte noch nie ein Problem.“ Bei Fragen lasse die Antwort per E-Mail des Dozenten nicht auf sich warten. Gleichwohl weiß Sabrina Obendorfer: „Man muss halt dranbleiben an dem Studium. Es ist wie ein eigenes Projekt. Man lernt an sich selbst das Projektmanagement.“

Schnell wächst ein Netzwerk, das die Behörden verbindet

Vieles in ihrem Berufsalltag hat die Studentin durch das Studium schon besser, „tiefer und intensiver“ verstanden. Sie hat Zusammenhänge durchschaut. Auf die Frage, „wie läuft das E-Government, und wie weit ist meine eigene Behörde im Vergleich mit anderen“, beherrscht sie heute die umfassenderen, analytisch fundierten Antworten: „Ich habe grundsätzlich den besseren Blick auf das große Ganze, denn im Studiengang entsteht schnell ein Netzwerk mit Leuten aus anderen Behörden, und ich erfahre, wie die denken, arbeiten und entscheiden.“ Sabrina Obendorfer kennt nun neue Methoden, kann Probleme besser identifizieren sowie Analysen und Lösungswege empirisch belegen. Insbesondere die Beschäftigung mit empirischen Methoden, sowohl den quantitativen, als auch den qualitativen, war für sie von großem Nutzen.  Noch mehr Arbeitgeber aus der öffentlichen Verwaltung, sagt Sabrina Obendorfer, sollten sich für den Studiengang interessieren und ihre Mitarbeiter zur wissenschaftlichen Weiterbildung motivieren.

„Der MPA kann ein Instrument der Personalentwicklung sein“
Bürgermeister Malte Dahlhoff, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

Bürgermeister Malte Dahlhoff spricht aus Erfahrung: „Wir müssen die persönliche, die berufliche und die akademische Entwicklung im Idealfall synchronisieren.“

„Der Studiengang zum Master of Public Administration (MPA) kann ein Instrument der Personalentwicklung sein, aber der Zeitpunkt des Studiums muss für das Individuum passen. Es ist wie beim Schmetterling: Der Cocon sollte sich öffnen, wenn der Schmetterling fliegen kann“, sagt Malte Dahlhoff. Er ist Bürgermeister von Bad Sassendorf bei Soest und hat selbst an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, den MPA erworben. Jeder solle seine Potentiale nutzen, anstatt sie liegen zu lassen, aber der Rahmen müsse stimmen, um diese zur Entfaltung zu bringen. „Wir müssen die persönliche, die berufliche und die akademische Entwicklung im Idealfall synchronisieren“, sagt Dahlhoff. Vor allem Frauen rät er, die Familienphase mit einem Studium zu kombinieren. Zuvorderst aber setzt Dahlhoff auf Eigeninitiative: „Die fachliche Qualifikation durch das Studium ist das eine, das andere ist die persönliche Bereitschaft, eigene Zeit in das Studium zu investieren und eigenes Geld draufzupacken.“ Leistungsfähigkeit mit Ehrgeiz und der Bereitschaft, für Bildung zu bezahlen, zu verbinden, sei das beste Zeugnis, das man sich selbst ausstellen könne. Dahlhoff erinnert sich an die Einschätzung eines Personalleiters aus einem benachbarten Landkreis: „Wenn einer kommt, der neben seinem Beruf studiert hat, da weiß ich: Den kann ich nehmen.“

Engagement in Verwaltung und Politik

Dahlhoff zeigt Initiative. Er begann nach dem Abitur im Dienst der Stadt Hamm ein Duales Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster, qualifizierte sich bis 2001 zum Diplom Verwaltungsbetriebswirt und bildete außerhalb der Behörde noch Mitarbeiter von Verwaltungen als Dozent weiter. Zugleich engagierte er sich in der Kommunalpolitik. Das hatte ihm sein Vater beigebracht, der einer Wählerinitiative angehörte und dem Sohn vorlebte, dass ein Gemeinwesen nicht ohne Menschen funktioniert, die sich einbringen. In der Politik lernte Dahlhoff in der Wählervereinigung die Rolle des Oppositions- und Koalitionspolitikers kennen, bis ihn eine große Volkspartei für sich gewann, die auch die Mehrheitsfraktion stellte. Als 2014 in Bad Sassendorf die Wahl eines neuen Bürgermeisters anstand, stellte sich Dahlhoff – nach Rücksprache mit der Familie – zur Wahl und gewann.

Ein breites Studium hilft, die eigene Perspektive zu verändern

Auch in der Verwaltung entwickelte sich der junge Mann weiter. In der Stadtverwaltung von Hamm war er Ausbildungsleiter, befasste sich mit Personalstrukturplanung und Kostenkontrolle, Personaleinsatz und –gewinnung und schließlich mit Personalentwicklung und Personalcontrolling.  Dahlhoff investierte selbst in seine Ausbildung, als er sich zum Beispiel auf eigene Kosten an der Technischen Akademie in Wuppertal zum Fachreferenten für Personalentwicklung qualifizierte. Dann reizte es ihn, eine weitere Stufe zu nehmen.  Indes hatten die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse die alten Studienangebote zurückgedrängt. Da riet ihm Professor Dr. Wolfgang Pippke von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in NRW zum Masterstudium an der UNIKIMS. Dahlhoff hatte auch an den Master in Personalentwicklung an der TU Kaiserslautern gedacht, aber der Studiengang der UNIKIMS war aus seiner Sicht „breiter“ angelegt. Das kam ihm entgegen. Denn aus der Verwaltung und Politik wusste er, dass es genügend Spezialisten gibt, „die technisch sehr gut aufgebaute Verwaltungsvorlagen liefern“. Aber das reiche nicht aus, denn es zähle doch auch, welche sozialen, finanziellen und politischen Wirkungen die Entscheidung entfalte. „Wenn ich ein Problem lösen will“, sagt Dahlhoff, „dann lege ich es auf den Tisch und gehe drei Mal darum herum und sehe es mir genau an, bevor ich es löse. Genau dabei hilft mit der MPA, das Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten“.

Die Lösung des Einzelproblems reicht nicht aus

Das Duale Studium an der FH sei „sehr konkret“ gewesen. Die wissenschaftlichen Kompetenzen, die er im Masterstudium erworben habe, versetzten ihn weit mehr in die Lage zu abstrahieren, sagt der Bürgermeister: „Es ist wie im Fußball. Man muss ein Spiel lesen können, um die Frage nach dem warum beantworten zu können. Ich will die systemischen Fehler finden, um das System über die Lösung des Einzelproblems hinaus zu verändern.“

„Mehr Strategie wagen“

An der UNIKIMS lernte Dahlhoff methodisches Arbeiten, erwarb Kenntnis von kommunalen Steuerungsmodellen, von deren richtigem Einsatz und deren Versagen, von Delegation und zielorientiertem Führen, und er entwickelte sich persönlich, - zumal während des berufsbegleitenden Studiums sein erstes Kind zur Welt kam.  Die Literatur, mit der als Student an der UNIKMS vertraut gemacht wurde, steht heute noch in seinem Büro. Als Fazit aus dem Studium und seiner Lebenserfahrung in Verwaltung und Politik zieht Bürgermeister Dahlhoff den Leitsatz: „Mehr Strategie wagen.“ Wenn er heute Reformprozesse beginne, identifiziere er „Gelegenheitsfenster“ und nutze Anlässe, die sich für Veränderungen bieten, damit der Wandel gesellschaftlich akzeptiert werde. Aber das alles setze Praxis und Lebenserfahrung voraus. Abermals kommt Dahlhoff auf das Fußballspiel zu sprechen: „Um ein Spiel lesen zu können, muss ich es schon gespielt haben.“ Drei bis vier Jahre Berufserfahrung an verschiedenen Plätzen in einer Behörde seien die beste Voraussetzung für die Qualifikation zum Master of Public Administration an der UNIKIMS.

„Der Studienabschluss ist ein Trumpf in der Hand“
Florian Ebel, Absolvent Studiengang Master of Public Administration

Florian Ebel qualifizierte sich an der UNIKIMS für ein Trainee-Programm in Berlin

„Das Studium der Verwaltungswissenschaften mit dem Abschluss als Master of Public Administration hat sich für mich rentiert“, sagt Florian Ebel. Schon ein Jahr nach dem Studium in Kassel wechselt er von Hamburg nach Berlin in ein Trainee-Programm für den höheren Dienst. „Man kann nicht erwarten, dass es sofort durch die Decke geht mit der Karriere im öffentlichen Dienst, aber der Studienabschluss ist ein Trumpf in der Hand“, sagt der junge Mann. Den „Trumpf“ erwarb er 2015 an der UNIKIMS, der privaten Management-School der Universität Kassel.

„Das Angebot der UNIKIMS ist das einzige einer richtigen Universität“

Nach dem Abitur hatte Florian Ebel 2007 ein Studium in Public Management an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg begonnen, wo auch der Nachwuchs der Hamburger Verwaltung ausgebildet wird. Dort, sagt Florian Ebel im Rückblick, hatte er „keine Berührung mit echten Studenten“. Doch bevor er sich weiter qualifizierte, wollte er Berufserfahrung sammeln, um seine Interessen im wirklichen Verwaltungsleben tiefer erkunden zu können. Er arbeitete ein gutes Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt von Hamburg und Schleswig-Holstein für Personalmanagement, wechselte dann an die HAW, wo er parlamentarische Fragen aus dem Landesparlament - der Bürgerschaft - der Stadt Hamburg  beantwortete. Florian Ebels Bedürfnis, bei sich selbst „wissenschaftlich etwas drauf zu satteln“ wuchs. Er wollte einen universitären Abschluss erreichen und weitere Kenntnisse in Betriebswirtschaft erwerben. Die Entscheidung für die UNIKIMS klingt in seiner rückblickenden Erzählung als die einzig folgerichtige. „Denn wenn ich einen universitären Abschluss in einer wissenschaftlichen Weiterbildung bei voller Berufstätigkeit erreichen will, dann ist das Feld nicht so breit“, sagt Florian Ebel. Das Angebot von vier bis fünf Hochschulen sei überschaubar, aber das der UNIKIMS sei darunter das einzige einer richtigen Universität.

„Studenten aus ganz Deutschland bilden ein wertvolles Netzwerk“

Das Studium und die abschließende Masterarbeit setzten für Florian Ebel „wirklich neue Impulse“. Er habe sein Wissen von der FH und seine Berufserfahrung mit Hilfe theoretischer Modelle reflektiert und an vielen Beispielen – etwa im Controlling – gelernt, dass die reine Lehre zwar nie in der Praxis anwendbar sei, aber wie die wissenschaftlichen Methoden dennoch im Alltag helfen. Zudem hat Florian Ebel „Leute aus ganz Deutschland“ und aus unterschiedlichen Behörden und Verwaltungsstellen, aus Berufsgenossenschaften, Kommunen und Hochschulen, in dem Studiengang kennengelernt. Das sei ein wertvolles Netzwerk.

„Wie kriegen wir die Leute für den höheren Dienst?“

Florian Ebel rät den Arbeitgebern, sich intensiver mit den Angeboten zur wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Weiterbildung zu befassen, „denn in vielen Verwaltungen lautet die Frage: Wie kriegen wir die Leute für den höheren Dienst?“ Die öffentliche Verwaltung sei in Konkurrenz mit der Wirtschaft gut beraten, rechtzeitig den eigenen Nachwuchs zu fördern. Ein Studium an der UNIKIMS, das vom Arbeitgeber gewollt und unterstützt werde, „könnte ein Weg sein, der praktikabel ist“.

Master of Science ÖPNV & Mobilität

„Ich wollte nicht irgendeinen Master, sondern einen der passt“
Andrea Schröder, Absolventin Master of Science ÖPNV und Mobilität.

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Fahrerassistenzsysteme für Stadtbahnen wird eine ihrer neuen Aufgaben bei der Üstra

Andrea Schröder bereitet sich auf den nächsten Karriereschritt vor. Bei der Üstra, der Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG, wechselt sie in die Technische Aufsicht Elektrotechnik. „Das Thema Fahrerassistenzsysteme für Stadtbahnen wird eines meiner neuen Aufgabenfelder sein“, blickt die junge Frau mit Zuversicht nach vorn, „und ich werde meine Masterarbeit über das Thema schreiben, um genau dort im Beruf weiterzumachen“. Diese Arbeit schreibt Andrea Schröder im universitären, berufsbegleitenden Studiengang ÖPNV und Mobilität an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel.

„Ich wollte nicht irgendeinen Master, sondern einen der passt“

Nach dem Abitur studierte Andrea Schröder zunächst in Hannover an der Universität Physik. Doch das Studium verlief anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Sie räumt von sich aus ein, dass sie „verunsichert“ war und suchte sich noch vor dem Vordiplom eine Ausbildungsstelle. Diese fand sie bei der Üstra, wo sie in einer verkürzten Lehrzeit von 2,5 Jahren den Beruf der Mechatronikerin lernte: „Ich war damals das einzige Mädchen weit und breit und hatte immer nette Kollegen. Das war schon nicht schlecht“, beschreibt sie die Atmosphäre, die sie von Beginn an in dem Unternehmen empfand. Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss bot die Fachhochschule Hannover, die heute Hochschule heißt, ein berufsbegleitendes Maschinenbaustudium an, „und die Üstra hat es mit mir ausprobiert“. 2012 schloss Andrea Schröder das Studium ab, und die Maschinenbauingenieurin wurde Ausbilderin bei der Üstra: „Ich bildete Elektroniker für Betriebstechnik und Mechatroniker aus. Eines Tages kam mein Chef, der auch mein Ausbilder gewesen war, auf mich zu, und sprach mich auf einen neuen Studiengang in Kassel an: ÖPNV und Mobilität. Ob ich daran Interesse habe? Ich habe es mir angesehen, und es hat genau gepasst. Ich wollte nämlich nicht irgendeinen Master, sondern einen der passt.“

Die Wahl zwischen Braunschweig und Kassel fiel auf die UNIKIMS

Bevor sich aber Andrea Schröder für die UNIKIMS entschied, hat sie – gewissenhaft - zwei ähnliche Studiengänge verglichen. In Braunschweig gab es ein Angebot, das ihr ähnlich dem in Kassel erschien, und beide Städte liegen – gemessen in Reisezeit – ähnlich nah bei Hannover. Der Studiengang in Braunschweig wurde in Vollzeit angeboten, so dass Andrea Schröder nur nachmittags die Vorlesungen hätte besuchen können, jener in Kassel aber in einer Kombination aus Selbststudium, Online-Campus und Präsenzphasen an Wochenenden. Aus dem eigenen Bachelor-Studium wusste Andrea Schröder, dass die Bündelung in den Präsenzphasen am Wochenende die bessere Variante für sie war, „denn alle Abende von 18 bis 22 Uhr mit Lernen zuzubringen nach einem Arbeitstag, das ist auch schwer durchzuhalten“.

„Ich verstehe, was die anderen im Unternehmen machen“

Also entschied sich Andrea Schröder für das Studium an der UNIKIMS und an dessen Ende steht für sie außer Frage: „Ja, genau, es macht Spaß. Für mich ist alles gut, was mit Technik zu tun hat. Ich gewinne immer tiefere Einblicke. Ich weiß jetzt, warum eine Haltestelle genau an einer bestimmten Stelle liegt, und nicht zehn Meter weiter vorne oder hinten. Ich gehe jetzt ganz anders durch Hannover und betrachte meine Stadt wie mit anderen Augen. Ich verstehe, was die anderen in den Unternehmen machen, und wo für sie die Probleme liegen. Den Überblick zu gewinnen, das ist das tolle an dem Studium.“ Ob sie das Studium empfehlen könne? „Ja, auf jeden Fall“, antwortet Andrea Schröder ohne ein Zögern.

 

„Ich wollte mehr wissen und im Beruf mehr Perspektiven“
Andreas Klein, Absolvent Master of Science ÖPNV und Mobilität.

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Im Studium Neues erfahren, um im Beruf andere Fragen zu stellen


Andreas Klein: „Ich bin froh, dass es den Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität gibt“

„Ich bin sehr froh, dass es an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, den Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität gibt. Das Angebot ist sonst recht dünn für Fachleute aus unserer Branche, und der Austausch unter den Dozenten und Kommilitonen während der Präsenzphasen in Kassel ist immer sehr befruchtend. Wir sind rausgegangen an die Straßenbahngleise und haben den Unterschied zwischen der Flachrillen- und der Tiefrillenweiche gesehen, und wir sind abends in der Werkstatt der Kasseler Verkehrsbetriebe in der Grube unter die Fahrzeuge geklettert. Das ist schon etwas anderes, als eine Straßenbahn von unten nur in der Powerpoint-Präsentation zu sehen, vor allem dann, wenn man - wie ich - einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund hat“, berichtet Andreas Klein aus seinem berufsbegleitenden Studium an der UNIKIMS.

„Ich wollte mehr wissen und im Beruf mehr Perspektiven“

Nach dem Abitur hatte Andreas Klein im Jahr 2003 das Studium der Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik in Heilbronn aufgenommen und es mit dem Bachelor abgeschlossen. Er arbeitete mehrere Jahre für eine regionale Bustochter der DB AG im deutschen Südwesten und wechselte dann zur Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, einer kommunalen Tochter der Stadt Karlsruhe. Nachdem Klein „im Job Fuß gefasst hatte, habe ich mich umgeschaut nach Angeboten zur Weiterbildung, denn ich hatte schon nach dem ersten Studium den inneren Antrieb, mehr wissen und im Beruf mehr Perspektiven zu wollen“. Für den ÖPNV-Fachmann gab es aber wenig Angebote zur wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Qualifikation. „An der Universität Duisburg-Essen hatte es einen Studiengang gegeben, aber der war gerade eingestellt worden, als ich mich dafür zu interessieren begann“, berichtet Klein. Dann stieß er im Internet auf den Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität der UNIKIMS: „Beim Drüberlesen über die Seiten hat es mir schon gefallen, vor allem die technischen Fächer fand ich interessant, dass man da was Neues lernt.“

„Im Studium fühlte man sich angenommen. Man stand man nie im Regen.“

Im Mai 2015 reiste Klein zum Infotag des ÖPNV-Studiengangs nach Kassel. Er nahm die ganze Familie mit, denn die sollte einverstanden sein, wenn der Ehemann und Papa studiert, und darum auch Kassel kennenlernen. „Es hat uns allen gut gefallen – auch die Wilhelmshöhe und das Hotel. Der Infotag, der erste Kontakt mit dem E-Learning-Portal und die ganze Organisation haben gestimmt“, sagt Klein: „Mit dem Studiengangmanager, Herrn Oppermann, hatte ich vorher schon Kontakt, und er war sehr nett. Dieser erste Eindruck hat sich im persönlichen Kontakt dann bestätigt. Auch im folgenden Studium fühlte man sich immer angenommen, man stand nie im Regen, und es wurde einem geholfen, wenn etwas fehlte.“

Anschauungsunterricht am Gleis und im Betriebshof

Inhaltlich fand Klein die Vorlesungen zum „Recht im ÖPNV“ interessant und freute sich über das „frische Update“ seines Wissens. „Wichtig“ sei aber auch der Anschauungsunterricht durch den Betriebsleiter bei der Stuttgarter Straßenbahn, Reinhold Schröter, gewesen. Im kleinen Kreis von elf Studierenden und einem Dozenten komme immer eine Diskussion auf. Das sei kein Frontalunterricht, und darum genau die richtige Form der Wissensvermittlung: „Wir gehen täglich mit den Dingen um, über die wir im Studium Neues erfahren. Je nach beruflichem Hintergrund sieht man dann manches anders und stellt an den Kollegen im Alltag andere Fragen.“ Vor allem zu technischen Sachverhalten habe er nun einen anderen Zugang, schildert Klein, einen großen Zugewinn für den Beruf: „Ich habe nun eine andere Idee von der Spurführung eines Schienenfahrzeugs, eine präzisere Vorstellung vom Zusammenspiel von Fahrzeug und der darunterliegenden Infrastruktur.“

„Man nimmt den Masterabschluss mit – ein Leben lang“

Klein sieht die Chancen durch die weitere Qualifikation an der UNIKIMS perspektivisch: „Der Beruf hat schon vorher Spaß gemacht. Nun nimmt man den Masterabschluss mit ein Leben lang.“ Mit dem Erwerb der weiteren Qualifikation wechselt Klein auf eine andere Stelle. Bei Abellio Rail Baden-Württemberg in Stuttgart wird er zuständig für die Angebots- und Betriebsplanung.

 

„Mehr Praxisorientierung kann ich mir nicht vorstellen.“
Viktor Zitzmann von der traffiQ GmbH hat sich zum Master in ÖPNV und Mobilität qualifiziert.

„Ein Studium im Verkehrsbereich, das praxisorientierter ist als jenes an der UNIKIMS kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Viktor Zitzmann. Dort hat sich der Geograph mit dem Bachelor Abschluss von der Universität Mainz berufsbegleitend zum Master in ÖPNV und Mobilität qualifiziert. „Der Betriebsleiter der SBB (Stuttgarter Straßenbahn) ist mit uns rausgegangen und hat mit uns Schienenverkehrsanlagen angesehen und uns diese erläutert. Vom Betriebsleiter der KVG (Kasseler Verkehrsgesellschaft) wurden uns die Gestaltung und die damit zusammenhängenden Rahmenbedingungen von Dienst- und Fahrplänen dargelegt. Auch einige besondere Ereignisse aus dem Betrieb hat man erfahren. So erzählten uns die Dozenten zum Beispiel von Straßenbahnen, die entgleist waren, und wie das Problem wieder gelöst wurde. Es gab viele Punkte im Studium, die mit meiner Arbeit korrespondiert haben, so dass ich vieles am nächsten Tag im Unternehmen gleich einbringen konnte.“  Zitzmanns Arbeitgeber ist die traffiQ GmbH. Die Tochtergesellschaft der Stadt Frankfurt am Main organisiert als Aufgabenträgerorganisation den gesamten öffentlichen Nahverkehr für die Kommune. Zitzmann ist dort für die Infrastrukturplanung verantwortlich, arbeitet in der Netzplanung für den Busverkehr mit und ist zudem auch Projektleiter für die Beschaffung von Brennstoffzellenbussen.

Der Geograph wollte mit dem Masterstudium seinem Berufsziel näherkommen

Zur traffiQ kam Zitzmann 2012 mit dem Abschluss seines Bachelorstudiums über ein Praktikum. Die Aufgaben in dem Unternehmen lagen ihm, und er erhielt einen befristeten Vertrag für eine Elternzeitvertretung. Dennoch wollte sich Zitzmann weiter auf das Thema ÖPNV und Mobilität spezialisieren und zugleich den Vertrag und sein „erstes eigenes Geld“ nicht aufgeben. Also suchte er nach einem berufsbegleitenden Studiengang, der ihn näher an sein Berufsziel führen sollte, das er im Praktikum in der Nahverkehrsgesellschaft gefunden hatte. Da sei der Masterstudiengang der UNIKIMS zum Vorschein gekommen. Mit seinem ersten Hochschulabschluss und mindestens einem Jahr Berufserfahrung hatte er die Voraussetzungen erfüllt, und Zitzmann begann das Studium im Herbst 2013 im ersten Jahrgang des neuen Masterstudiengangs.

„Inhaltlich war alles spannend – auch die Rechtswissenschaften“

„Inhaltlich war alles spannend“, sagt Zitzmann, selbst die Rechtswissenschaften, von denen er das offenbar nicht erwartet hatte: „Ich hätte das rechtliche Wissen auch über die Jahre durch berufliche Praxis erwerben können. Aber jetzt kann ich gleich mitreden im Unternehmen.“ Weil er im Studium auch in das „Projektmanagement“ eingeführt wurde, kam an seinem Arbeitsplatz bei der traffiQ in Frankfurt sogleich die Aufgabe hinzu, dort ein Projekt zu managen. Zitzmann erfuhr im Studium vieles und wichtiges über Fahrzeugtechnik, Straßenverkehrssystemtechnik, Betriebsabläufe und Verkehrsplanung. Er lernte wie Verkehrsmodelle funktionieren und wie mit ihrer Hilfe Abläufe zu modellieren sind.

„Ich lernte die komplexen Sachzwänge kennen, in denen der Ingenieur steckt“

Vor allem lernte Zitzmann die Angehörigen der anderen Berufsgruppen im ÖPNV und ihre Denkschulen in der Begegnung im gemeinsamen Masterstudium kennen. „Vor dem Studium sagten wir den Ingenieuren, wenn wir ein Problem im Alltag lösen wollten, ,jetzt sei doch nicht so zimperlich’. Jetzt kenne ich die Sachzwänge, in denen der Ingenieur steckt, und was an Komplexität dahintersteht.“

Das Studium ist herausfordernd, aber empfehlenswert

Das berufsbegleitende Studium sei durchaus eine hohe Belastung gewesen, sagt Zitzmann: „Man muss sich gut organisieren können.“ Auch die Studiengebühren von etwa 15.000 Euro und die Hotelkosten für die Übernachtung an den Präsenzwochenenden in Kassel seien eine Hürde, denn nur wenige Verkehrsgesellschaften, wie die Kasseler, erkennen die Qualität der Zusatzqualifikation und investierten in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Er habe das Studium selbst finanziert, konnte die Ausgaben aber bei der Steuer geltend machen und bekam mehr zurück, als er gedacht hatte. Zudem sei hier auch das Stipendium der Stiftung Führungsnachwuchs des VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmer) hilfreich gewesen. Ausdrücklich lobt Zitzmann die Organisation der Abläufe an der UNIKIMS. Orte und Termine standen früh fest und waren bekannt. Nur „ab und zu“ sei etwas „durcheinandergeraten“. Im Vergleich zu klassischen Universitäten , „wo man merkt, dass die Lehrenden ein Leben lang an der Universität verbracht haben“, kommen die Dozenten an der UNIKIMS aus der Praxis. Das sei belebend. „Wenn mein Geschäftsführer mich fragen würde, ob ich das Studium empfehlen würde: Ich würde es empfehlen!“

Karriere, Kontakte und persönliche Erfüllung
Christoph Cremer, Absolvent Masterstudiengang ÖPNV + Mobilität

Warum Christoph Cremer den Masterstudiengang ÖPNV an der UNIKIMS empfiehlt

Die Teilnahme am berufsbegleitenden Masterstudiengang ÖPNV an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, hat sich für Christoph Cremer regelrecht „gelohnt“, sagt der Absolvent. In einem großen Karriereschritt sei er zum Ende des Studiums von einem ÖPNV-Dienstleister, der für Nahverkehrsbetriebe arbeitet, als Teamleiter „Einnahmesicherung und Mobilitätsservice“ zur Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschafts mbH nach Frankfurt gewechselt. Dort trage er wesentlich mehr Verantwortung als zuvor. Aber das sei es nicht allein, was für das Masterstudium an der UNIKIMS spreche. „Wir ersten Absolventen dieses neuen Studiengangs unterscheiden uns von der Masse der Mitarbeiter und Führungskräfte im ÖPNV, denn wir bringen mit dem Studium eine große Breite an Wissen ein in die Unternehmen“, sagt Cremer. Es sei das „Übergreifende“, das der Studiengang vermittele, der Einblick in das weite Spektrum des ÖPNV von der Planung, über den rechtlichen Rahmen, die ingenieurtechnische Perspektive bis hin zum Controlling.

Vom Quereinsteiger zum Generalisten

Cremer sieht sich bewusst als Quereinsteiger. Er studierte bis 2012 Wirtschaftspädagogik mit dem Schwerpunkt Personal an der Universität Kassel. Schon als studentische Hilfskraft bei einem Unternehmen, das als Dienstleister für den ÖPNV Verkehrserhebungen erstellt und Aufgaben im Qualitätsmanagement übernimmt,  gewann Cremer Einblick in die Komplexität des öffentlichen Personenverkehrs und ließ sich davon faszinieren. Über einen Beitrag in der Zeitschrift „Nahverkehr“ wurde er 2013 auf den Masterstudiengang der UNIKIMS aufmerksam und entschied sich - bewusst als Quereinsteiger - für die berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung zum Generalisten. Im Herbst 2013 begann er das Studium im ersten Jahrgang des neuen Masterstudiengangs ÖPNV in einer kleinen Gruppe von sieben Studierenden.

Die kleine motivierte Lerngruppe führt zum Erfolg ohne Beispiel

„Vom Studium an der UNIKIMS bin ich begeistert. Im Vergleich zum Bachelorstudium in einem Studiengang an einer konventionellen Hochschule ist alles sehr gut organisiert, und es herrscht ein anderer Geist. Die kleine Lerngruppe an der UNIKIMS von sieben bis fünfzehn Studenten führt zu einem beispiellosen Lernerfolg. Vor allem sind die Kommilitonen, die im Beruf stehen und aus innerer Überzeugung begleitend zu ihrer verantwortungsvollen Arbeit noch studieren, ganz anders motiviert als die meisten Studierenden. Die UNIKIMS überzeugt mit einem klaren Lernkonzept und einem idealen Wechsel aus Selbststudium und Präsenzphasen. Das war für mich eine neue Erfahrung von Hochschulbildung und eine gute Schule fürs Leben. Es war von vorne bis hinten gut“, urteilt Cremer über den Studiengang.

Das Studium schafft persönliche Verbindungen in die Fachwelt

Darüber hinaus eröffne sich den Studierenden die einmalige Chance, persönliche Kontakte zu den Dozenten aus der Praxis und damit tief und weit hinein in die Branche des ÖPNV in Deutschland zu knüpfen. Professor Dr. Carsten Sommer, der wissenschaftliche Leiter des Studiengangs, habe ihm zum Beispiel die Möglichkeit zur Aufnahme in einen Arbeitskreis der renommierten FGSV, der Forschungsgemeinschaft für Straßen- und Verkehrswesen, ermöglicht. Überdies sei es „sehr, sehr angenehm“ gewesen, im Kreis der Kommilitonen und Dozenten zu studieren. Noch ist es für Cremer zu früh, eine Prognose zu wagen, ob der Studiengang mit den ersten Absolventen den ÖPNV in Deutschland verändern wird. Doch fest steht für Cremer: „Der ÖPNV profitiert davon.“

„Das Studium braucht die Rückendeckung der Familie“

Aber er spricht die Härten und Entbehrungen auch von sich aus an: „Man verzichtet auf sehr viel. Auch wenn es draußen 30 Grad sind, sitzt man jedes zweite Wochenende in einem Seminar. Man braucht die volle Rückendeckung der Familie und des eigenen Unternehmens. Ich bin unterdessen sogar noch Vater geworden. Damit war ich nicht der einzige im Studiengang, sondern die knappe Hälfte von uns bekam ein Kind. Das ging also doch noch.“ 

„Ich kann nun die kritischeren Fragen stellen“
Doreen Köster, Absolventin Masterstudiengang ÖPNV + Mobilität

Doreen Köster aus dem Controlling der KVV GmbH interessiert sich für mehr als Zahlen

„Das Masterstudium ÖPNV an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, bringt einen weiter, auf jeden Fall“, sagt Doreen Köster, die im zentralen Controlling der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH (KVV) tätig ist, der Muttergesellschaft der kommunalen Energieversorger sowie Verkehrsgesellschaften. „Mit dem abgeschlossenen Masterstudium verdiene ich natürlich mehr. Aber ich meine etwas Anderes. Ich verstehe die Prozesse im Unternehmen besser, die Inhalte in den Fachbereichen, und ich kann mitreden bei Entscheidungen“, sagt die junge Frau, die ihre Karriere in dem Kommunalunternehmen 2010 mit einem Dualen Studium begann, das sie zur Industriekauffrau und zum Bachelor in Business Administration qualifizierte. „Früher lastete immer der Vorwurf auf mir, wir Controller interessierten uns nur für Zahlen“, berichtet Doreen Köster aus ihrem Berufsleben. Am Ende zählten für sie auch weiterhin die Zahlen, denn jede Investition müsse mit ihrer Wirtschaftlichkeit belegt werden. Aber wenn die Ingenieure heute Investitionen in die Infrastruktur oder neue Fahrzeuge tätigen wollen, „dann verstehe ich es besser, und ich kann kritischere Fragen stellen“. 

Die Kommilitonen lernen voneinander, was andere Unternehmen besser machen

Die Möglichkeit zum berufsbegleitenden Studium an der UNIKIMS war 2013 von der KVV ausgeschrieben, und Doreen Köster bewarb sich. Schon im Studium wurde sie im zentralen Controlling wegen ihrer zunehmenden Kompetenz in diesem Feld für den Verkehrsbereich zuständig. Sogleich begann Doreen Köster, „die Hintergründe besser zu verstehen“, als es um eine Liniengenehmigung ging, für die sich die Kasseler Verkehrsgesellschaft zusammen mit einem anderen Verkehrsunternehmen beworben hatte: „Die Themen, um die es ging, hatten wir in den Veranstaltungen Recht I und II ausführlich behandelt, und ich konnte das Wissen nachgelagert anwenden.“ Während die Vermittlung von Themen wie „Recht“ und „Verkehrsplanung“ eher theoretisch angelegt sei, werden die Themen Technik und Infrastruktur nach Einschätzung der Ökonomin sehr anschaulich vermittelt. Fachkundig erläutert sie zum Beispiel, was ein „Rillengleis“ ist. Auch hat sie von den Kommilitonen einiges darüber gelernt, wie andere Verkehrsunternehmen arbeiten, und welche Aufgaben diese besonders gut erledigen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) habe zum Beispiel ein zeitnahes „Einnahmeaufteilungsverfahren“.

Der direkte Kontakt zu den Dozenten steht am Anfang des Moduls

„Sehr gut“ gefiel Doreen Köster der Aufbau des Studiums mit den Präsenzphasen jeweils zu Beginn eines neuen Moduls: „Der direkte Kontakt zum Dozenten vor der Phase des Selbstlernens und des online-Studiums war richtig und ganz wichtig.“ Zeitlich waren die meist zwei Veranstaltungen im Monat für die Studentin gut zu absolvieren. Während der Klausuren wurde es jedoch „aufwändig, denn man arbeitet 40 Stunden die Woche, hat den normalen Studienbetrieb und dann kommt noch die Vorbereitung auf die Klausuren“. Doreen Köster weiß aber auch nicht, wie der Ablauf besser zu gestalten wäre: „Das ist nicht zu entzerren, denn sonst dauert das Studium noch länger.“ In jedem Falle aber, versichert die junge Frau, sei es in der Regelstudienzeit zu schaffen. Sie habe allerdings mit der Anmeldung ihrer Masterarbeit so lange gewartet, bis sie den Aufwand dafür besser abschätzen konnte. Im Unternehmen hat sie noch die selbe Stelle wie zu Beginn des Studiums inne, „aber ich habe nun die besseren Voraussetzungen dafür“.

„Für jeden, der sich für seine Arbeit im ÖPNV interessiert, lohnt das Studium.“
Ingrid Walter, Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG), Absolventin Masterstudiengang ÖPNV + Mobilität

Ingrid Walter macht die Arbeit in der Abteilung Infrastruktur der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) Freude. Als die Bauingenieurin von dem Masterstudiengang ÖPNV der UNIKIMS/Universität Kassel hörte, ging sie auf die Website der UNIKIMS, staunte über das Studienangebot, bewarb sich um einen Studienplatz im Masterstudiengang ÖPNV und wurde 2013 angenommen. Heute, da Ingrid Walter an ihrer Masterarbeit schreibt, ist sie gewiss: „Jeder, der sich ein wenig für seine Arbeit irgendwo im ÖPNV interessiert, für den lohnt das Studium. Man versteht die Zusammenhänge.“

Wer breiter aufgestellt ist, will alles wissen

Schon während des Studiums des Bauingenieurwesens in den 1990er Jahren arbeitete Ingrid Walter als Praktikantin für die KVG und fand dort ihre erste Festanstellung in der Abteilung „Infrastruktur“. Diese kümmert sich um vieles: Gleise, Leitungen, den Fahrstrom und die Unterwerke, um den Strom bis zur Bahn zu bringen. Kurzum: Ingrid Walter und ihre Kollegen/-innen besorgen alles, was die elektrisch getriebenen Schienenfahrzeuge benötigen. Doch weil die Bauingenieurin offenbar von Beginn an etwas breiter aufgestellt war, als es ihre Berufsbezeichnung erwarten ließe, beschäftigte sie sich vor allem mit dem Formulieren, Stellen und Bearbeiten von Anträgen auf Zuschüsse für den Ausbau des Streckennetzes in der Region sowie mit der Verteilung der Mittel. Zudem war sie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatorin des Unternehmens mit seinen zahlreichen Baustellen.

„Im Studium verstehen wir das komplexe Zusammenspiel“

Dann hörte Ingrid Walter von dem neuen Studienangebot, das von der KVG aktiv unterstützt wird, indem das Unternehmen zwei Studenten in den Pilotjahrgang von 2013 entsandt hat. Auch las Ingrid Walter in der Presse über das neue Angebot und entdeckte nicht zuletzt auf der Website der UNIKIMS: „ÖPNV, das ist weit mehr als das, was ich seit 20 Jahren im Unternehmen tue.“ Ingrid Walter bewarb sich. Mit Erfolg. Im Verlauf des Studiums begann sie ihren eigenen Arbeitsplatz anders zu sehen: „Ich erkannte das Zusammenspiel aller Bereiche, das Zusammenwirken von Politik, Kommunen, Land und Verkehrsunternehmen. Es hat sich wirklich gelohnt. Vieles ist besser zu verstehen, seien es politische, rechtliche und finanzielle Zusammenhänge. Ich verstehe die Prozesse, und weiß, warum sie welche Zeit beanspruchen. Wir verstehen das ganze komplexe Zusammenspiel.“ Bereichernd ist das Studium für Ingrid Walter auch, weil sie dort mit Kommilitonen aus unterschiedlichen Berufen und Unternehmen studiert und deren Sicht der Dinge kennenlernt.

Vor Prüfungen heißt es auch mal: Urlaub nehmen, um zu lernen

Auf die Frage, ob das Studium großen Einsatz erfordere, antwortet Ingrid Walter: „Ja, sicher.“ Täglich habe sie das Studium nicht beansprucht. Das sei auch nicht möglich, da die eigentliche Arbeit selbstverständlich „nebenher“ noch zu erledigen sei. Aber wenn zum Beispiel Klausuren anstehen, dann habe sie, Ingrid Walter, schon einmal Urlaub genommen, oder „die Kollegen haben mir Arbeit abgenommen“. Auch die Familie müsse Rücksicht nehmen.

„Die Partner der UNIKIMS sind immer zu erreichen.“
Tanja Schillinger, Assistentin des Unternehmensbereichsleiters „Betrieb“ Stuttgarter Straßenbahn AG, Absolventin Masterstudiengang ÖPNV + Mobilität

Tanja Schillinger, Assistentin des Unternehmensbereichsleiters „Betrieb“ bei der Stuttgarter Straßenbahn AG, ist „froh, dass es das Angebot „ÖPNV und Mobilität“ in Kassel gibt, - und dies vor allem als Masterstudiengang, „weil es so viele Quereinsteiger im ÖPNV gibt“. Sie habe zum Beispiel Verkehrsbetriebswirtschaft an der Hochschule in Heilbronn studiert, doch allein mit dem betriebswirtschaftlichen Studium könne sie ihr Interesse an Planung und Technik nicht stillen. Komplexe Fragen aus dem Alltag seien zum Beispiel, wie sich das Zusammenspiel von Lichtzeichenanlagen für Busse, Bahnen, Autos, Radfahrer und Fußgänger an innerstädtischen Kreuzungen verbessern lasse, oder wie die Gründe und Grenzen von Fahrplanänderungen für die Kunden plausibel zu erklären seien. Die Betriebswirtin, die seit 2009 in Stuttgart in der beruflichen Praxis steht, sagt: „Es ist wichtig, dass in unserer kleinen Branche alle miteinander reden.“

Tanja Schillinger ist überzeugt, dass das Studium an der UNIKIMS ihre Kommunikationskompetenz steigern wird: „Ich habe von der UNIKIMS einen sehr guten Eindruck. Jederzeit sind die Ansprechpartner telefonisch oder per Mail zu erreichen und beantworten meine Anfragen binnen eines halben Tages.“

Master Bildungsmanagement

„Ein „anspruchsvolles Angebot“ für Führungskräfte.“
Pascal Wolf, Schulleiter, Absolvent Masterstudiengang Bildungsmanagement

„Ich bin erschrocken ob der üblichen oberflächlichen Angebote zur Qualifikation für Schulleiterstellen. Da stieß ich per Zufall auf das Angebot der UNIKIMS im Bildungsmanagement. Der Masterstudiengang ist anspruchsvoll und er soll mir helfen, mich für eine Führungsposition zu qualifizieren.“ Das sagt Pascal Wolf, Lehrer für Deutsch und Geschichte an einer kooperativen Gesamtschule im hessischen Hofheim, an der er schon Schulleitungsaufgaben übernommen hat - wie die Zuständigkeit für Öffentlichkeitsarbeit. Seit Herbst 2015 zählt Pascal Wolf zu den ersten Studierenden im neuen Bildungsangebot der UNIKIMS, der Management-School der Universität Kassel.

Pascal Wolf ist gut dreißig Jahre alt, Vater zweier kleiner Kinder und seit acht Jahren im Schuldienst. Er nimmt Schule ernst. Schule habe einen gesellschaftlichen und einen humanistischen Auftrag, solle Menschen durch die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen auf den Weg ins Leben vorbereiten. Die Grundlage der Zukunft unseres Landes werde in der Schule jeden Tag neu gelegt. Gemessen an dieser großen Aufgabe nimmt Pascal Wolf den Alltag an Schulen allerdings als verbesserungswürdig wahr. An der eigenen Schule fehlte lange Zeit ein Schulleiter und der Konrektor war krank. Die Verwaltung habe „krampfhaft“, aber lange Zeit offenbar vergebens Führungspersonen gesucht, um die Aufgaben zu übernehmen. Am Ende sei es ein „Durchwursteln“ gewesen.

„2,5 Tage genügen nicht, um sich als Schulleiter zu qualifizieren“

Erschrocken ist Pascal Wolf zudem von den Modulen, mit denen das Schulamt und das landeseigene Institut für Qualitätssicherung den Führungsnachwuchs qualifizieren möchte. Module von 2,5 Tagen Dauer sollten genügen, um sich für eine Schulleiterstelle zu qualifizieren. „Darauf muss man sich doch viel besser vorbereiten“, sagt Pascal Wolf, „denn Schule ist sehr viel komplexer“.

Schulbudget, Vernetzung und Partizipation

Durch Zufall stieß er beim Surfen auf der Homepage des Landesschulamts auf den Masterstudiengang Bildungsmanagement an der UNIKIMS: „Ich fand das Angebot sehr interessant und habe mich beworben.“ Pascal Wolf will sich für die schnellen Veränderungen einerseits an den Schulen sowie andererseits im Verhältnis von Schule und Außenwelt qualifizieren. Er verlangt nach Kenntnissen in Betriebswirtschaft und will sich für den richtigen Umgang mit dem Schulbudget auf wissenschaftliche Weise qualifizieren. Pascal Wolf will erfahren, wie sich Schule besser mit der Kommune und der Gesellschaft vernetzen kann, wie er mit Menschen umgehen und sie zugleich führen kann. Denn Schule, ist sich Pascal Wolf sicher, müsse auf flachere Hierarchien bauen, müsse das Kollegium einbinden, offen sein und auf Partizipation setzen.

Im ersten Jahr eines neuen Studiengangs müssen alle lernen

Anfangs, sagt Pascal Wolf, lief der Studiengang „etwas holprig, aber gut, wir sind der erste Jahrgang, und alle müssen lernen“. Es gab zum Beispiel unterschiedliche Auffassungen, ob die Leistung in Klausuren oder Hausarbeiten nachzuweisen sei. Jetzt aber laufe es besser, und die Inhalte werden gut erklärt.

Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium sprechen für UNIKIMS

Für ihn, Pascal Wolf, sei die Möglichkeit, Hausarbeiten zu schreiben, ein Grund für die Bewerbung in Kassel gewesen, da er berufsbegleitend studiere. Die Vereinbarkeit von einer Vollzeitstelle im Beruf und Studium sei ohnehin ein herausragendes Merkmal des Angebots an der UNIKIMS: „Das ist eine von wenigen Hochschulen, die das anbieten.“ Das wissenschaftliche Arbeiten bereitet Pascal Wolf nach ein paar Jahren im Beruf wieder Freude. Das Studium sei zwar anspruchsvoll, „aber ich kann es mir einteilen“. Um noch genug Zeit für die Familie mit den kleinen Kindern zu haben, muss der junge Vater seine Zeit „diszipliniert strukturieren“.

Trotz Engagement: Am Ende entscheidet die Schulbürokratie

Ob das Masterstudium ihn am Ende dem Ziel einer Führungsaufgabe an der Schule näher bringen werde, sagt Pascal Wolf, „weiß ich nicht, denn ich weiß nicht, ob die Schulämter den Studiengang überhaupt kennen und schätzen“. Eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag sei das Studium aber allemal.

Lust auf Betriebskostenrechnung, Ressourcenumgang und den Finanzierungsplan
Dr. Monika Rack, stellv. Schulleiterin und Gymnasiallehrerin, Absolventin Masterstudiengang Bildungsmanagement

Dr. Monika Rack, stellv. Schulleiterin und Gymnasiallehrerin für Religion, Englisch und Mathematik, interessiert im Masterstudium Bildungsmanagement an der UNIKIMS vor allem die wirtschaftliche Seite des Bildungswesens.

„Du bist promoviert. Was willst Du noch mit einem Master?“, fragten Freunde und Bekannte die promovierte Theologin Dr. Monika Rack, warum sie an der UNIKIMS den Masterstudiengang Bildungsmanagement begonnen habe. Für die Gymnasiallehrerin für katholische Religion, Englisch und Mathematik, die zugleich zum Schulleitungsteam an der Kasseler Engelsburg gehört, einem katholischen Privatgymnasium, stand die Antwort fest: „ „Weil ich Lust darauf habe! Die wirtschaftliche Seite des Bildungswesens interessiert mich und in diesem Feld kenne ich mich bisher nicht aus. Dieses Wissen kann mir keiner nehmen, selbst wenn ich es beruflich nicht brauchen sollte.“

Monika Rack weiß, wie es in der Welt außerhalb der Schule zugeht. Einer ihrer Brüder ist als promovierter Chemiker im Qualitätsmanagement eines international tätigen Konzerns. Gemessen an der finanziellen Verantwortung, die dort Führungskräfte übernehmen, sind die 6000 Euro Budget, das eine vergleichbar qualifizierte Lehrerin in einer Führungsposition an einer großen Schule für Arbeitsgemeinschaften außerhalb des Unterrichts zur Verfügung hat, eine bescheidene Summe.

Aber es waren es vor allem die Begriffe aus dem Wirtschaftsleben im Curriculum des Studiengangs Bildungsmanagement, wie Betriebskostenrechnung, Ressourcenumgang und Finanzierungsplan, die Monika Rack reizten, neben der Tätigkeit am Gymnasium ein weiteres Mal zu studieren. Auch das Thema Bildungsgovernance lockte sie als ein neues, zumal sie sich in ihrer Promotion mit dem Ende der Institutionen als einem soziologischen Thema innerhalb der Theologie befasst hatte, während „man Standardthemen der Pädagogik wie Kommunikationstheorien oder Gesprächsführung bereits gut kennt“.

Spannender Austausch mit den Kollegen aus anderen Bundesländern

Spannend findet die Lehrerin aus Hessen auch die Debatte der Frage, welche Steuerungssysteme aus der Wirtschaft auf die öffentliche Verwaltung zu übertragen sind, und den Austausch mit StudienkollegInnen aus anderen Ländern, aus Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg, da öffentliche Bildung sehr vielfältig organisiert sei. Ebenso neu sei für sie das Wissen, das über die Finanzierung des schweizerischen Schulwesens vermittelt werde.

Das neue Wissen von der UNIKIMS vernetzt sich sogleich mit dem Schulalltag

Das Wissen aus dem Studiengang und die Erfahrungen aus dem Schulalltag begannen sogleich, sich „zu vernetzen“. Im Lehrbuch wurde ein Konflikt beschrieben, wie ihn Monika Rack aus dem richtigen Leben kennt. Das Schulleitungsteam, berichtet Monika Rack, hatte sich von den eigenen Visionen, wie etwas an der Schule viel besser zu gestalten wäre, mitreißen lassen, und es in der Begeisterung über die gute Idee versäumt, die KollegInnen rechtzeitig an den Ideen zu beteiligen. Obwohl das Kollegium die guten Ideen eigentlich teilte, positionierte es sich zunächst dagegen, weil „wir als Schulleitungsteam die Partizipation verpasst hatten“. Es komme stets darauf an, dem anderen noch Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die je eigenen Entscheidungen zu lassen - auch als ein wirksames Mittel der Burnout-Prävention. Darüber hinaus sei Kommunikation das A&O guter Führung.

 

Der Studiengang Bildungsmanagement ist jung und hat schon einen guten Ruf
Sebastian Sonntag, Absolvent Masterstudiengang Bildungsmanagement

Sebastian Sonntag will sein Talent für das Lehren mit universitärem Wissen verbinden

Sebastian Sonntag war Berufsoffizier bei der Marine. An der Universität der Bundeswehr in München hatte er von 2005 bis 2008 Wirtschafts- und Organisationswissenschaften studiert. Sein Hochschulabschluss war der des Diplom Kaufmanns. Stationiert war er schließlich in Flensburg, Rostock und Hamburg und selten zu Hause, denn ein Berufssoldat dient dort, wo es der Dienstherr vorsieht. Nach zwölf Jahren verließ Sonntag die Bundeswehr, denn er wollte mit seiner Frau sesshaft werden, eine Familie gründen und einen neuen Beruf ausüben, für den er sein Talent entdeckt hatte: Das Lehren. Bei der Bundeswehr war er schließlich schon längere Zeit Fachbereichsleiter für Volkswirtschaftslehre und Hörsaalleiter für Schulungen. Er hatte Freude daran gefunden, sein Wissen anderen zu vermitteln.

Schon im Studium: Kommissarischer Leiter und designierter Geschäftsführer einer Schule

Im Juni 2016 schied Sonntag bei der Bundeswehr aus – pünktlich zur Geburt des ersten Kindes. Die Familie zog nach Nienburg Weser. Sonntag bewarb sich an einer dortigen Privatschule und schloss unter der Prämisse einen Vertrag, ein Jahr später, im Sommer 2017, als „kommissarischer Schulleiter und designierter Geschäftsführer“ zu beginnen, um die volle Schul- und Geschäftsleitung wiederum ein Jahr später ab Herbst 2018 zu übernehmen, wenn er sich durch den Abschluss eines Masterstudiums für die neue Tätigkeit qualifiziert habe.

Die UNIKIMS überzeugte rasch auf der Suche nach einer universitären Weiterbildung

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Sonntag schon entschieden für den Masterstudiengang Bildungsmanagement an der UNIKIMS, der Spezialistin für berufsbegleitende Weiterbildung der Universität Kassel. „Ich suchte eine Hochschule in der räumlichen Nähe zu meinem neuen Wohnort. Da kamen die Universitäten in Hannover, Oldenburg und Kassel in Frage. Nach einer Fachhochschule habe ich nicht explizit geschaut. Nach dem ersten Abschluss an einer Universität wollte ich auch einen weiteren adäquaten Abschluss erreichen. Ich bin relativ schnell bei der Suche nach einer Hochschule mit dem Studiengang in Kassel zufrieden gewesen. Obwohl der Studiengang noch recht jung ist, hat er bei den Landesschulbehörden schon einen guten Ruf“, erläutert Sonntag seine Entscheidung.

Ideale Kombination: „Wenig Präsenzphasen und viel Inhalt“

Im Oktober 2016 begann er das Studium. „Besonders gut“ am Lehrangebot der UNIKIMS gefiel Sonntag von Beginn an die Kombination „aus wenig Präsenzphasen und viel Inhalt. An der Hochschule der Bundeswehr hatte ich viel Präsenz, merkte aber, dass das wahre Lernen erst begann, wenn ich den Inhalt aus den Vorlesungen und Seminaren nochmals allein durchgearbeitet habe. In Kassel hatte ich von vornherein eine freie Zeiteinteilung in eigener Verantwortung. Für mich ist das ein Vorteil: Ein Studium, dessen Inhalte man sich weitgehend selbst erarbeitet.“

Lernen in der Gruppe: „Denn allein wäre der Stoff kaum zu schaffen“

Sonntag lobt auch die Kommilitonen: „Es sind alles erwachsene Leute, teilweise auch aus der Altersgruppe 50 plus. Es gibt viel erfahrungsbedingte Disziplin, und der Austausch untereinander ist gut. Ich bilde mit zwei anderen eine Lerngruppe. Wir erarbeiten vieles gemeinsam, und das ist gut, denn der Stoff wäre allein kaum zu schaffen.“

Die UNIKIMS gibt Antwort auf Fragen nach dem Führen von Schule

Sonntag, der seit Mitte 2017 in die Privatschule eingestiegen ist und im Herbst 2017 zum zweiten Mal Vater wurde, sagt, „das Studium bringt mich weiter. Vor allem die Beschäftigung mit Fragen nach dem Führen von Schule, mit Themen wie Marketing und Governance helfen mir, mich in das Management von Bildung einzufinden und mein Wissen zu erweitern.“ Im Herbst 2018 blickt Sonntag zufrieden zurück. Alles sei „erfolgreich“ verlaufen, seine Kinder seien nunmehr ein und zwei Jahre alt, und die Stelle als Schulleiter habe er schon seit Mai 2018 inne: „Ich schaue nach dem Ende des Studiums auf eine herausfordernde Studienzeit zurück, an die ich mich jedoch gern von Zeit zu Zeit zurückerinnern werde.“

„Neugier, Herausforderung und Veränderung als Lebensform“
Silke Rohe-Pfeffer, Absolventin Masterstudiengang Bildungsmanagement

Silke Rohde-Pfeffer lebt in einem Wechsel aus Neugier, Herausforderung und Veränderung. Räumlich hat sie zwar feste Wurzeln im Raum Kassel, aber im Kopf und im sozialen Leben ist sie umso mobiler. Die Zahl ihrer Berufsabschlüsse ist beachtlich. Nun kommt ein weiterer hinzu, denn Silke Rohde-Pfeffer studiert an der UNIKIMS, der privaten Management-School der Universität Kassel und hessischer Unternehmen, den Masterstudiengang Bildungsmanagement. „In einer sich rasant verändernden Umwelt ist es mir wichtig, auch meine fachliche Kompetenz weiterzuentwickeln und handlungsfähig zu bleiben. Durch das Studium erhalte im Austausch mit Dozenten sowie Kommilitonen entsprechende Anregungen und neue Ideen, die ich in meine tägliche Arbeit mitnehme“, sagt die Bildungsmanagerin aus dem Volkswagen-Konzern.

In der Volkswagen-Akademie im Volkswagenwerk Kassel, immerhin dem zweitgrößten in Deutschland, ist Silke Rohde Pfeffer derzeit in der betrieblichen Fort- und Weiterbildung für das Einzel- und Gruppentraining in Fremdsprachen zuständig. Sie spricht selbst eine Handvoll Sprachen, die sie auf unterschiedlichem Niveau beherrscht. In der Volkswagen-Akademie plant, koordiniert und organisiert sie das Training. Die eigentliche Schulung übernehmen danach ihre Sprachtrainer, „denen ich aber mit Rat und Tat immer gerne zur Seite stehe“.

Die Managerin fragt: „Wie kann ich Bildung gestalten?“

Weil sich Silke Rohde-Pfeffer aber ohnehin regelmäßig neue Impulse in den Vortragsveranstaltungen der UNIKIMS, der gemeinsamen Management-School der Universität Kassel und hessischer Unternehmen holt, wie andere ein Buch lesen oder ins Kino gehen, stieß sie jüngst auf den Masterstudiengang in Bildungsmanagement und dachte sogleich: „Das ist etwas für mich.“ Seit Herbst 2015 studiert sie berufsbegleitend. Silke Rohde-Pfeffer hatte „Lust, einfach mal wieder was zu tun“, denn sie weiß aus ihren zahlreichen Ausbildungen, Studien und Tätigkeiten, dass lebenslanges Lernen keine leere Floskel ist, zumal in der Industrie. Das Studium passe gut zu ihrer Tätigkeit bei Volkswagen auf dem Weg in die Industrie 4.0, also in die Zukunft, die schon begonnen hat. „Wie kann ich Bildung gestalten?“, lautet die Frage, die Silke Rohde-Pfeffer im Alltag immer wieder beantwortet.

„Aus dem Kommunikationsmodul habe ich viel mitgenommen“

Aus dem Kommunikationsmodul im Studiengang habe sie schon „eine Menge mitnehmen können“ etwa zur Vorbereitung von Gesprächssituationen, und sie sagt: „Die UNIKIMS macht das ganz toll.“ Alles sei gut organisiert, und sie sei gut betreut.

Silke Rohde-Pfeffer wird es beurteilen können. Zunächst lernte sie Gärtnerin, weshalb sie vielleicht auch so fest an einem Ort wurzelt wie ein Baum. Dann absolvierte sie eine Ausbildung zur biologisch-technischen-Assistentin (BTA) und arbeitete einige Jahre in der Medizin. Damit finanzierte sie auch ihr anschließendes Studium in „Soziale Arbeit“ mit dem Diplom I und II. Nebenher belegte sie Innovationsmanagement mit Themen aus dem Maschinenbau, den Wirtschaftswissenschaften, den Arbeitswissenschaften und der Umwelttechnik. Über die Soziale Arbeit fand sie den Weg zur Aus- und Weiterbildung bei Volkswagen und qualifizierte sich an der UNIKIMS als Ökonom für Personalmanagement.

„Aus meinem Beruf weiß ich, wie kostbar und teuer Bildung ist“

Im gegenwärtigen Studiengang Bildungsmanagement schätzt Silke Rohde-Pfeffer den Austausch mit den anderen Studierenden, die vielfach aus dem öffentlichen Bildungssystem kommen. Das dreisemestrige Programm des Studiengangs hält sie für anspruchsvoll für das berufsbegleitende Studium neben der Arbeit in einem Konzern: „Das braucht ein gutes Zeitmanagement.“ Aber Silke Rohde-Pfeffer will es „durchziehen“, allein schon um in der Gruppe der Kommilitonen zu bleiben. Den Preis für das Studienangebot hält sie für „wirklich fair“, denn „ich weiß aus meiner Tätigkeit bei Volkswagen wie kostbar und wie teuer gute Bildung ist. Und ich habe in meinem betrieblichen Bildungsmanagement immer das Controlling hinter mir stehen bei Volkswagen, und das ist richtig so, denn wir können den Euro nur einmal ausgeben, und es ist gut, wenn jemand draufschaut.“

Projektmanagement

„Das Projektmanagement an der UNIKIMS hat mir die Augen geöffnet“
Robert Schäfer Absolvent im Programm Projektmanagement

Für den Diplom Ingenieur Robert Schäfer „wächst alles zusammen“ in der Qualifizierung: Die neu erlernte Methodenkompetenz und das Transferprojekt aus seiner Berufspraxis.

„Ich arbeite schon immer in Projekten“, sagt Robert Schäfer, Diplom Ingenieur in der Pharmaindustrie. „Aber das Wissen, was ein Projekt sei, wird einem im Studium und auch später in der Berufspraxis nicht so analytisch vermittelt wie an der UNIKIMS. Die Herangehensweise ist eher learning by doing.  In der Qualifizierung im Projektmanagement an der UNIKIMS wurden mir die Augen geöffnet“, sagt der Absolvent der halbjährigen, wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsreihe mit sechs Präsenzwochenenden.

Schäfer, der aus Süddeutschland stammt und dort studierte, seit beinahe zehn Jahren in einem Berliner Ingenieurbüro arbeitet und nun zu einem großen Pharmakonzern wechseln wird, hat sich schon früher für Prozessmanagement interessiert. Am KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie, hatte er ein Zwei-Tage-Seminar besucht. „Das war einwandfrei. Es ging um Gruppendynamik, Brainstorming und Präsentationstechnik“, sagt Schäfer, aber nach der wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit dem Projektmanagement an der UNIKIMS „wird sich meine ganze Herangehensweise ändern“.

Die Planung nach außen tragen und alle einbinden

Im Rückblick kann Schäfer die große Zahl an Projekten, in denen er mitgewirkt hat, kaum mehr zählen, aber häufig kam er hinzu, „als das Projekt schon mittendrin war“, und auch das Scheitern von Projekten hat er schon erlebt. „Ich werde künftig anders, vor allem besser planen. Ich werde meine Planung nach außen tragen, und alle mit einbinden. „

Qualifiziert: „Die Leute werden anders auf mich zukommen“

  Von dem Weiterbildungsangebot der UNIKIMS erfuhr Schäfer auf seiner Geburtstagsfeier durch einen Freund und Kollegen. Der sagte zu ihm: „Mach doch mit! Die Einladung war quasi ein Geburtstagsgeschenk an mich.“ Nach einem halben Jahr an der Universität Kassel weiß Schäfer: „Was hier herauskommt, ist immer von Vorteil. Ich werde meine Zusatzqualifikation nach außen hin verkaufen, und die Leute werden anders auf mich zukommen. Wenn ich die Seite wechsele vom Ingenieurdienstleister für die Industrie hinein in die Pharmaindustrie, werde ich zudem einen anderen Blick auf die Kosten haben.“

Robert Schäfer optimiert einen Fertigungsprozess

 Eine außerordentliche Vorbereitung auf die neuen Aufgaben in dem großen Pharmaunternehmen ist auch die „Transferaufgabe“, die alle Teilnehmer zu leisten haben. Mit den Methoden, die Schäfer und die anderen Seminarteilnehmer im Laufe des halben Jahres lernen, bewältigen sie parallel ein Projekt aus der eigenen Berufspraxis. Schäfer optimiert einen Fertigungsprozess für seinen neuen Arbeitgeber.

„Die Wochenenden sind machbar, der Transfer ist ein Brocken“

Die 20 Stunden Seminararbeit an jedem Präsenzwochenende seien „schon fordernd“, sagt Schäfer, „aber es ist machbar“. Dagegen räumt er ein: „Das ingenieurwissenschaftliche Transferprojekt von 60 Seiten ist schon ein Brocken. Den hatte ich so nicht auf der Rechnung. Doch am Ende wächst alles zusammen: Das neue Wissen aus dem Qualifikationsseminar und das Transferprojekt.“ 

„Projektmanagement ist ein eigener Beruf"
Monique Apel Absolventin im Programm Projektmanagement

Monique Apel: „Die Weiterbildung an der UNIKIMS hat meine Methodenkompetenz deutlich gestärkt“

„Rückblickend habe ich schon als Berufseinsteigerin im Projektmanagement gearbeitet“ sagt Monique Apel, eine erfolgreiche Managerin, die ursprünglich aus der Logistikbranche kommt, und die Weiterbildung im Projektmanagement an der UNIKIMS absolviert hat: „Projektmanagement gab es zur Zeit meines Berufseinstiegs noch nicht nach dem heutigen Verständnis von Projekten. Die Weiterbildung an der UNIKIMS hat auf universitärem Niveau meine Methodenkompetenz deutlich gestärkt und mir größere Sicherheit im Umgang mit Fachbegriffen vermittelt.“

Monique Apel hat das sechsmonatige Weiterbildungsseminar in Projektmanagement belegt, und es war für sie die richtige Entscheidung: „Die inhaltliche Orientierung des Seminars an einem universitären Abschluss fordert zum freien Denken heraus und der Austausch mit den anderen Seminarteilnehmern aus unterschiedlichen Branchen ist eine Bereicherung.“

Früher wurden die Aufgaben einfach draufgesattelt“

Monique Apel stammt aus einer Unternehmerfamilie. Die Eltern waren in der Logistikbranche, und schon als Jugendliche lebte die Tochter in den Prozessen und Projekten des Familienbetriebes mit. Nach dem Abitur lernte sie den Beruf der Speditionskauffrau und arbeitete bei einem internationalen Transportlogistiker. Zu den Projekten, die sie neben ihren regulären Aufgaben bewältigte, gehörten zum Beispiel die Einführung eines neuen IT-Systems, der Umbau eines Bürogebäudes und die Einführung der LKW-Maut. All die Aufgaben wurden irgendwie „draufgesattelt“ und Monique Apel bewältigte sie, wie sie im Rückblick sagt, „intuitiv“.

„Zertifizierte Projektmanager sind gesucht“

Nach 14 Jahren in der Spedition und davon vier Jahre als Geschäftsführerin war es für Monique Apel „Zeit für Neues“. Sie wollte Projekte verstehen und ihre Umsetzung methodisch fundiert leiten. Denn sie wusste: „Zertifizierte Projektmanager sind gesucht und es handelt sich um eine spannende und abwechslungsreiche Arbeit“.

„Die UNIKIMS hat einfach einen guten Ruf“

Aus der Zeit als Geschäftsführerin in der Mobilitätswirtschaft war ihr in der Kooperation mit dem Regionalmanagement Nordhessen und dessen Mobilitätsnetzwerk Mowi-Net auch die UNIKIMS schon begegnet. Monique Apel hält es für einen „sehr guten Gedanken“, dass Wirtschaft und Wissenschaft in der universitären Weiterbildung kooperieren. Auch das Urteil aus der Wirtschaft - von Absolventen der wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Weiterbildung an der UNIKIMS - hatte sie überzeugt: „Die UNIKIMS hat einfach einen guten Ruf.“

„Ich würde heute anders an manche Projekte herangehen“

Im Rückblick auf ihr eigenes Handeln ist Monique Apel zum Ende der Weiterbildung erstaunt und zufrieden: „Ich habe in der Vergangenheit mehr richtig gemacht, als ich mir zugestanden hatte. An manche komplexe Projekte würde ich heute anders herangehen, etwa bei einem großen IT-Projekt mehr Ressourcen einfordern, oder es ablehnen. Und die Fehler, die mir passierten, waren normal. Sie waren im Rahmen eines Projektmanagements ganz normal.“ 

„Das Projektmanagement bringt einen qualitativen Schub“

„Wichtig“, schildert Monique Apel eine Erkenntnis, die nach eigenen Worten im Seminar gereift ist, sei die „Akzeptanz“ des Projektes in einem Unternehmen: „Früher sind diese Projekte mitgelaufen. Ihr Management wurde nicht als eigenständige Leistung und Aufgabe angesehen. Die Projekte liefen nebenher oder wurden obendrauf gesetzt, und es war schwer, Leute aus einer anderen Abteilung einzubinden. Heute wird im Idealfall nicht mehr abteilungsbezogen gedacht, sondern das Projekt wird als eigene und abteilungsübergreifende Aufgabe behandelt, und es zu managen ist ein eigener Beruf.“ Die neue, umfassende Betrachtung der Aufgabe bringe den Unternehmen und der Arbeit in ihnen einen „qualitativen Schub“, sagt die Managerin.

„Nach dem Projekt ist vor dem Projekt“
Michael Petzi Absolvent im Programm Projektmanagement

Michael Petzi fordert als Ingenieur Selbstkritik, Ehrlichkeit, Konsequenz sowie die besten Methoden und Werkzeuge im Projektmanagement

„Wer Projekte professionell managen möchte, ist hier gut aufgehoben“, sagt Michael Petzi über die Qualifizierung im Projektmanagement. „Nach einem halben Jahr und einer umfangreichen Transferarbeit der neu erlernten Methoden auf das eigene Industrieprojekt, werde ich Projekte vielleicht nicht schneller und kostengünstiger abwickeln“, sagt der Diplom Ingenieur, „aber ich werde mit weniger Stress und weniger Chaos gemeinsam mit allen Beteiligten besser ans Ziel kommen und dabei nicht mehr getrieben sondern antreiben“.

Petzi ist Mitte dreißig und arbeitet in der Pharmaindustrie. Weil sich der Markt für die segensreichen Medikamente rasch vergrößert und damit Leid auf der ganzen Welt gelindert wird, wachsen die von ihm betreuten Investitionsprojekte in früher ungeahnte Dimensionen. Aus einer Million Euro wurden fünf bis zehn Millionen Euro Investitionssumme. Bald darauf waren 50 Millionen Euro erreicht und auch diese Summe könnte sich demnächst  verfünffachen. Ingenieurtechnisch mag dies rein fachlich alles zu bewältigen sein, „aber im Projektmanagement reichen die Werkzeuge, mit denen wir die kleinen Projekte gestemmt haben, nicht mehr für die großen Projekte aus“, sagt Petzi: „Methodisch habe ich bisher recht wenig gebraucht. Ohne zusätzliche Werkzeuge, die zu diesem Umfang passen,  verzettelt man sich schnell in fachlichen Details.“

Das mag dramatisch klingen. Aber: Wer in einem anspruchsvollen Projekt in einer Doppelrolle als Fachmann und Projektleiter eingebunden ist, fixiert den Blick vielfach zu eng auf die konkrete technische Herausforderung.

„Wer zu sehr am Detail arbeitet, verliert den Überblick“

Darum legt Petzi den Finger in die Wunde: „Wer zu sehr am Detail arbeitet verliert das Übergeordnete aus den Augen.“ Dann wachse die Unsicherheit: „Ist das alles noch zu schaffen?“ Der Blick in den Terminplan hilft in dieser Lage auch nicht immer weiter. Denn der wird womöglich von einem Fachfremden geführt, einem Controller oder IT-Spezialisten, der vom Metier des Ingenieurs keine Ahnung hat. „Dann ist es schwer, einen ehrlichen Projektstatus zu ermitteln, insbesondere wenn die Fragen nicht klar genug den Sachverhalt treffen, weil ihn der Fragende fachlich nicht ausreichend beurteilen kann.“

Transparenz für alle wider die E-Mail-Flut

Petzi hat aus seinen Erfahrungen in der Praxis schon gelernt. Er verwendet zum Beispiel neue Softwaretools. Anstatt die Daten auf einem „Projektlaufwerk“ mit begrenztem Zugriff der Projektbeteiligten abzuspeichern, werden die Informationen in einer zentralen Datenbank hinterlegt, auf die auch Lieferanten und Subunternehmer von extern zugreifen können, damit gar nicht erst eine E-Mail-Flut zum Tsunami anschwillt, in der sich die aktuellsten Versionen überholen und alles am Ende auseinanderdriftet.

Termine zum Rapport gehören dazu

Ergänzt werden die Informationen um persönliche Termine, in denen auch Lieferanten zum Rapport gebeten werden. „Nicht zuletzt müssen wir auch die Kosten im Vergleich zum Projektfortschritt laufend im Blick behalten“, sagt Petzi. Er weiß, „dass wir im Projektabschluss noch sorgfältiger werden müssen, denn nach dem Projekt ist vor dem Projekt.“

Die Projektmanager lernen im Seminar von den anderen

Gut gefällt Petzi der in dem Programm vermittelte Überblick, was die anderen machen. „Am meisten habe ich von den Freunden aus der Logistik gelernt, denn die müssen mehr aufs Geld achten.“ Petzi stellte aber auch fest, „dass es vieles gibt, was auch bisher schon richtig lief. „Etwa bei der Budgeterstellung und ‑überwachung dachte ich früher: Wer hat sich das System denn ausgedacht? Jetzt sind mir die Hintergründe klar und ich mache mehr aus all den Daten und Informationen.“ Die Unternehmen, für die und mit denen Petzi arbeitet, werden es zu spüren bekommen. 

„Ich trage Wissen zurück ins Unternehmen“
Bernd Burkhardt Absolvent im Programm Projektmanagement

Bernd Burkhardt lernt in der wissenschaftlichen Weiterbildung an der UNKIMS unmittelbar für Projekte im europäischen Logistikmarkt.

In einem europaweit agierenden Logistikunternehmen ist der 29 Jahre alte Betriebswirt und Kulturwissenschaftler für unternehmensübergreifende Projekte im Bereich Kommunikation und Marketing tätig. Aus dem wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsseminar im Projektmanagement der UNIKIMS „nehme ich mir laufend Wissen und Impulse mit und übertrage sie in meine tägliche Arbeit.“

„Das Feedback der anderen Kursteilnehmer ist extrem wertvoll für mich“, sagt Bernd Burkhardt. „Mit dem Seminar an der Universität Kassel erhalte ich neue Denkanstöße und Methoden für Projekte in seinem Unternehmen.“ „Ja“, antwortet Burkhardt, mit dem universitären Qualifikationsangebot sei er zufrieden: „Ich trage Wissen zurück ins Unternehmen.“

„Weiterbildung ist eine wertvolle Bereicherung“

Die Teilnahme an dem Seminar an der Universität Kassel qualifiziere ihn auch aus der Sicht seines Unternehmens zum Arbeiten in großen und komplexen Projekten. „Eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung ist darum eine wertvolle Bereicherung für mich.“

„Ständig in Projekten, ohne es zu wissen“
Leslie Risch Absolventin im Programm Projektmanagement

Leslie Risch bedenkt nun das große Ganze, statt sich von Termin zu Termin zu hangeln.

„Im Beruf hatte ich bisher ständig mit Projekten zu tun, manchmal unbewusst.“ Das sagt Leslie Risch. Jetzt weiß es die 26 Jahre alte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin besser. Denn in der wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Qualifizierung im Projektmanagement an der UNIKIMS, der gemeinsamen Management School der Universität Kassel und hessischer Unternehmen, hat sie sich mit Methoden und Konzepten auseinandergesetzt. Nach einem halben Jahr mit sechs Präsenzwochenenden an der Universität setzt sie Strukturen – anstatt immer wieder von neuem ins kalte Wasser zu springen.

Leslie Risch studierte Soziale Arbeit. Sie arbeitete für zwei Jahre auf dem Kinder- und Jugendbauernhof in Kassel als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. „Mein erstes Projekt als Projektleiterin“, sagt die junge Frau, „war mein Bienenprojekt“. Sie führte Kinder an das Imkern heran: „Ich wurde ins kalte Wasser geworfen mit dem Bienenprojekt. Bald wird es erfolgreich abgeschlossen“ Doch nach der Teilnahme an dem Seminar der UNIKIMS ist Leslie Risch einiges klarer, denn „ich habe die Methoden und Phasen zur Strukturierung eines Projekts erst jetzt richtig kennengelernt.“ Sie habe sich bisher „von Termin zu Termin gehangelt, um Schritt für Schritt anzugehen, anstatt das große Ganze immer im Blick zu behalten“.

„Es gibt viele Methoden, um zum Ziel zu kommen“

 Heute würde sie den Projektauftrag von vornherein kritischer überdenken, sich vor der Umsetzung fragen: „Was möchten wir erreichen?“ Sie würde die Ziele anders definieren, diese regelmäßig überprüfen und abhaken, wenn sie diese Punkt für Punkt erreicht habe. Wichtig sei es, „dass man sich nicht verrennt“.  Das „Aha-Erlebnis“ in der wissenschaftlich fundierten Weiterbildung sei es gewesen, „dass ich mit vielen Methoden zum Ziel kommen kann, ich lernte und übte von den vielen vermittelten Methoden die richtigen für die jeweilige Aufgabe auszuwählen und einzusetzen. Gute Projektarbeit ist nicht nur das Abhaken von Listen, sondern ein dynamischer Prozess der richtig Spaß machen kann. Besonders hebt sie die tolle Atmosphäre während den Präsenz Wochenenden heraus. „Wir konnten die Methoden und Techniken gleich erproben und ich war vom Ergebnis oft sehr überrascht“.

„Es klingt einfach, ist es aber nicht“

Ihr nächster Plan, den Leslie Risch schon lange mit sich trägt, gewann durch die Qualifikation im Projektmanagement an der UNIKIMS an Kontur. Leslie Risch, die unterdessen ihr zweites Studium in ökologischer Agrarwissenschaft absolviert ,möchte ihre eigene Landwirtschaft mit einer Rinderzucht, der Vermarktung an Gastronomen und Angebote für Kinder und Jugendliche über natürliche Kreisläufe aufbauen. Sie werde sich Ziele und Nicht-Ziele für dieses Projekt definieren. Sie wolle wirtschaftlich arbeiten und ihr Umfeld einbeziehen. „Das klingt sehr einfach“, sagt die Tochter von Landwirten, „ist es aber nicht. Wirtschaftlich zu arbeiten ist es ein hohes Ziel.“ Mit den Werkzeugen aus der Qualifizierung im Projektmanagement kommt sie ihrem Ziel näher. 

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