Absolventenstimmen und Presse

Presse


Absolventenstimmen

Interview mit Ferdinand Marx, Jahrgang 1983, Teilnehmer des zweiten Jahrgangs des Masters „Industrielles Produktionsmanagement“ an der UNIKIMS (April 2012 – Ende 2014) mit der Süddeutschen Zeitung

Herr Marx, wo arbeiten Sie heute?

Ich arbeite als Projektmanager in einem Pharmaunternehmen. Das bedeutet, dass ich Investitionen wie neue Produktionsanlagen plane und realisiere. Dort bin ich neben den damit verbundenen technischen Fragestellungen für das Schnittstellenmanagement zwischen den Projektbeteiligen wie Produktion, Qualitätsmanagement und Fachplanern sowie weitere Administrative Tätigkeiten zuständig.

Was hat Sie bewogen, noch einmal zu studieren?

Mein Erststudium der Pharmatechnik, das ich als Diplom-Ingenieur abschloss – liegt etwa acht Jahre zurück. Ich hatte das Bedürfnis mich nicht nur weiter in dem zu spezialisieren was ich tue, sondern mich unabhängig davon „breiter“ weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wollte ich Einblick in angrenzende Aufgabenbereiche, wie beispielsweise das Controlling erhalten, zu denen ich bisher nicht viele Berührungspunkte hatte.

Wie sind Sie auf das Angebot der UNIKIMS aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für diesen Master entschieden?

Tatsächlich bin ich über Umwege auf diesen Master aufmerksam geworden, ich habe einen ähnlichen Studiengang in Aachen gefunden. Die Inhalte fand ich sehr interessant, deshalb habe ich noch gezielter recherchiert und bin so auf die UNIKIMS gestoßen. Ich habe dann Kontakt zum Studiengangsbetreuer  aufgenommen, von dem ich sehr freundlich und umfassend informiert wurde, dadurch hatte ich gleich den guten Eindruck nicht einer von 1000 zu sein. Da der Master fachlich zu meinen Vorstellungen passte und auch die Organisation  des Studiengangs gut mit meinem Job zu vereinbaren waren, habe ich mich für Kassel entschieden.

Warum haben Sie keinen MBA gewählt?

Ich fand diesen Master anwendungsbezogener, er vermittelt viele wichtige und vor allem anwendbare Werkzeuge für den Beruf. Das Programm erschien mir einfach handfester als ein MBA, vielleicht da es besser an mein bisheriges überwiegend technisches Wissen anknüpft.

Was gefällt Ihnen besonders gut an dem Programm?

Auf jeden Fall die familiäre Atmosphäre, wir sind eine kleine Gruppe und haben direkten Kontakt zu den Dozenten und Ansprechpartnern der Hochschule. Mit meinen Kommilitonen treffe ich mich auch abseits der Lehrveranstaltungen, der Austausch ist sehr gut – vor allem weil wir eine gemischte Gruppe sind, mit Betriebswirten, Controllern und Ingenieuren. Aber auch die Inhalte selbst sind sehr spannend. Wenn man sich das Modulhandbuch zum ersten Mal durchliest, klingt vieles nicht sehr aufregend. Der Eindruck ändert sich aber, wenn man in den Veranstaltungen sitzt. Das liegt natürlich vor allem an den Dozenten und den durch die kleine Gruppe entstehenden Seminarcharakter.

Wie kommen Sie mit der Mehrfachbelastung zurecht?

Den Arbeitsaufwand darf man sicher nicht unterschätzen. Am aufwendigsten ist die Nachbereitung, da die Vorlesungen zum Teil sehr ins, bisher fachfremde, Detail gehen. Wenn es in einer Vorlesung um die Steuerung von Betrieb- und Logistiksystemen geht, muss man auch mal elektrische Schaltungen erklären, was mir leichter fiel als meinen Kommilitonen mit betriebswirtschaftlichen Hintergrund – wobei es auch genauso oft umgekehrt ist. Zwei Wochen vor einer Prüfung setze ich mich jeden Abend hin und lerne, was nicht immer leicht fällt, vor allem am Anfang des Studiums. Da ist auf jeden Fall das Verständnis des Umfeldes nötig, wenn man einmal nicht so gut gelaunt ist oder sich ein paar Tage einfach nicht meldet.

Hat Ihnen das Studium schon in Ihrem Beruf weitergeholfen?

Auf jeden Fall, ich profitiere schon jetzt fast täglich davon. Als aktuelles Beispiel fällt mir das Modul  „IT-Systemgestaltung“ ein, in welchem es um die Optimierung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine geht, ich konnte einige wichtige Aspekte direkt in meine Arbeit einfließen lassen.

Was sollten Interessenten noch über diesen Master wissen?

Man sollte auf jeden Fall Kontakt zum Studiengangsbetreuer aufnehmen um sich umfassend, auch über die Zulassung zu informieren. Außerdem sollte man sich nicht zu knapp bewerben, so wie ich. Ich habe erst drei Tage vor Studienbeginn die Zulassung bekommen, das war etwas aufregend.