Absolventenstimmen

„Das Projektmanagement an der UNIKIMS hat mir die Augen geöffnet“

Für den Diplom Ingenieur Robert Schäfer „wächst alles zusammen“ in der Qualifizierung: Die neu erlernte Methodenkompetenz und das Transferprojekt aus seiner Berufspraxis

„Ich arbeite schon immer in Projekten“, sagt Robert Schäfer, Diplom Ingenieur in der Pharmaindustrie. „Aber das Wissen, was ein Projekt sei, wird einem im Studium und auch später in der Berufspraxis nicht so analytisch vermittelt wie an der UNIKIMS. Die Herangehensweise ist eher learning by doing.  In der Qualifizierung im Projektmanagement an der UNIKIMS wurden mir die Augen geöffnet“, sagt der Absolvent der halbjährigen, wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsreihe mit sechs Präsenzwochenenden.

Schäfer, der aus Süddeutschland stammt und dort studierte, seit beinahe zehn Jahren in einem Berliner Ingenieurbüro arbeitet und nun zu einem großen Pharmakonzern wechseln wird, hat sich schon früher für Prozessmanagement interessiert. Am KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie, hatte er ein Zwei-Tage-Seminar besucht. „Das war einwandfrei. Es ging um Gruppendynamik, Brainstorming und Präsentationstechnik“, sagt Schäfer, aber nach der wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit dem Projektmanagement an der UNIKIMS „wird sich meine ganze Herangehensweise ändern“.

Die Planung nach außen tragen und alle einbinden

Im Rückblick kann Schäfer die große Zahl an Projekten, in denen er mitgewirkt hat, kaum mehr zählen, aber häufig kam er hinzu, „als das Projekt schon mittendrin war“, und auch das Scheitern von Projekten hat er schon erlebt. „Ich werde künftig anders, vor allem besser planen. Ich werde meine Planung nach außen tragen, und alle mit einbinden. „

Qualifiziert: „Die Leute werden anders auf mich zukommen“

Von dem Weiterbildungsangebot der UNIKIMS erfuhr Schäfer auf seiner Geburtstagsfeier durch einen Freund und Kollegen. Der sagte zu ihm: „Mach doch mit! Die Einladung war quasi ein Geburtstagsgeschenk an mich.“ Nach einem halben Jahr an der Universität Kassel weiß Schäfer: „Was hier herauskommt, ist immer von Vorteil. Ich werde meine Zusatzqualifikation nach außen hin verkaufen, und die Leute werden anders auf mich zukommen. Wenn ich die Seite wechsele vom Ingenieurdienstleister für die Industrie hinein in die Pharmaindustrie, werde ich zudem einen anderen Blick auf die Kosten haben.“

Robert Schäfer optimiert einen Fertigungsprozess

Eine außerordentliche Vorbereitung auf die neuen Aufgaben in dem großen Pharmaunternehmen ist auch die „Transferaufgabe“, die alle Teilnehmer zu leisten haben. Mit den Methoden, die Schäfer und die anderen Seminarteilnehmer im Laufe des halben Jahres lernen, bewältigen sie parallel ein Projekt aus der eigenen Berufspraxis. Schäfer optimiert einen Fertigungsprozess für seinen neuen Arbeitgeber.

„Die Wochenenden sind machbar, der Transfer ist ein Brocken“

Die 20 Stunden Seminararbeit an jedem Präsenzwochenende seien „schon fordernd“, sagt Schäfer, „aber es ist machbar“. Dagegen räumt er ein: „Das ingenieurwissenschaftliche Transferprojekt von 60 Seiten ist schon ein Brocken. Den hatte ich so nicht auf der Rechnung. Doch am Ende wächst alles zusammen: Das neue Wissen aus dem Qualifikationsseminar und das Transferprojekt.“


„Projektmanagement ist ein eigener Beruf“

Monique Apel: „Die Weiterbildung an der UNIKIMS hat meine Methodenkompetenz deutlich gestärkt“

„Rückblickend habe ich schon als Berufseinsteigerin im Projektmanagement gearbeitet“ sagt Monique Apel, eine erfolgreiche Managerin, die ursprünglich aus der Logistikbranche kommt, und die Weiterbildung im Projektmanagement an der UNIKIMS absolviert hat: „Projektmanagement gab es zur Zeit meines Berufseinstiegs noch nicht nach dem heutigen Verständnis von Projekten. Die Weiterbildung an der UNIKIMS hat auf universitärem Niveau meine Methodenkompetenz deutlich gestärkt und mir größere Sicherheit im Umgang mit Fachbegriffen vermittelt.“

Monique Apel hat das sechsmonatige Weiterbildungsseminar in Projektmanagement belegt, und es war für sie die richtige Entscheidung: „Die inhaltliche Orientierung des Seminars an einem universitären Abschluss fordert zum freien Denken heraus und der Austausch mit den anderen Seminarteilnehmern aus unterschiedlichen Branchen ist eine Bereicherung.“

„Früher wurden die Aufgaben einfach draufgesattelt“

Monique Apel stammt aus einer Unternehmerfamilie. Die Eltern waren in der Logistikbranche, und schon als Jugendliche lebte die Tochter in den Prozessen und Projekten des Familienbetriebes mit. Nach dem Abitur lernte sie den Beruf der Speditionskauffrau und arbeitete bei einem internationalen Transportlogistiker. Zu den Projekten, die sie neben ihren regulären Aufgaben bewältigte, gehörten zum Beispiel die Einführung eines neuen IT-Systems, der Umbau eines Bürogebäudes und die Einführung der LKW-Maut. All die Aufgaben wurden irgendwie „draufgesattelt“ und Monique Apel bewältigte sie, wie sie im Rückblick sagt, „intuitiv“.

„Zertifizierte Projektmanager sind gesucht“

Nach 14 Jahren in der Spedition und davon vier Jahre als Geschäftsführerin war es für Monique Apel „Zeit für Neues“. Sie wollte Projekte verstehen und ihre Umsetzung methodisch fundiert leiten. Denn sie wusste: „Zertifizierte Projektmanager sind gesucht und es handelt sich um eine spannende und abwechslungsreiche Arbeit“.

„Die UNIKIMS hat einfach einen guten Ruf“

Aus der Zeit als Geschäftsführerin in der Mobilitätswirtschaft war ihr in der Kooperation mit dem Regionalmanagement Nordhessen und dessen Mobilitätsnetzwerk Mowi-Net auch die UNIKIMS schon begegnet. Monique Apel hält es für einen „sehr guten Gedanken“, dass Wirtschaft und Wissenschaft in der universitären Weiterbildung kooperieren. Auch das Urteil aus der Wirtschaft - von Absolventen der wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Weiterbildung an der UNIKIMS - hatte sie überzeugt: „Die UNIKIMS hat einfach einen guten Ruf.“

„Ich würde heute anders an manche Projekte herangehen"

Im Rückblick auf ihr eigenes Handeln ist Monique Apel zum Ende der Weiterbildung erstaunt und zufrieden: „Ich habe in der Vergangenheit mehr richtig gemacht, als ich mir zugestanden hatte. An manche komplexe Projekte würde ich heute anders herangehen, etwa bei einem großen IT-Projekt mehr Ressourcen einfordern, oder es ablehnen. Und die Fehler, die mir passierten, waren normal. Sie waren im Rahmen eines Projektmanagements ganz normal.“ 

„Das Projektmanagement bringt einen qualitativen Schub“

„Wichtig“, schildert Monique Apel eine Erkenntnis, die nach eigenen Worten im Seminar gereift ist, sei die „Akzeptanz“ des Projektes in einem Unternehmen: „Früher sind diese Projekte mitgelaufen. Ihr Management wurde nicht als eigenständige Leistung und Aufgabe angesehen. Die Projekte liefen nebenher oder wurden obendrauf gesetzt, und es war schwer, Leute aus einer anderen Abteilung einzubinden. Heute wird im Idealfall nicht mehr abteilungsbezogen gedacht, sondern das Projekt wird als eigene und abteilungsübergreifende Aufgabe behandelt, und es zu managen ist ein eigener Beruf.“ Die neue, umfassende Betrachtung der Aufgabe bringe den Unternehmen und der Arbeit in ihnen einen „qualitativen Schub“, sagt die Managerin.


„Nach dem Projekt ist vor dem Projekt“

Michael Petzi fordert als Ingenieur Selbstkritik, Ehrlichkeit, Konsequenz sowie die besten Methoden und Werkzeuge im Projektmanagement

„Wer Projekte professionell managen möchte, ist hier gut aufgehoben“, sagt Michael Petzi über die Qualifizierung im Projektmanagement. „Nach einem halben Jahr und einer umfangreichen Transferarbeit der neu erlernten Methoden auf das eigene Industrieprojekt, werde ich Projekte vielleicht nicht schneller und kostengünstiger abwickeln“, sagt der Diplom Ingenieur, „aber ich werde mit weniger Stress und weniger Chaos gemeinsam mit allen Beteiligten besser ans Ziel kommen und dabei nicht mehr getrieben sondern antreiben“.

Petzi ist Mitte dreißig und arbeitet in der Pharmaindustrie. Weil sich der Markt für die segensreichen Medikamente rasch vergrößert und damit Leid auf der ganzen Welt gelindert wird, wachsen die von ihm betreuten Investitionsprojekte in früher ungeahnte Dimensionen. Aus einer Million Euro wurden fünf bis zehn Millionen Euro Investitionssumme. Bald darauf waren 50 Millionen Euro erreicht und auch diese Summe könnte sich demnächst  verfünffachen. Ingenieurtechnisch mag dies rein fachlich alles zu bewältigen sein, „aber im Projektmanagement reichen die Werkzeuge, mit denen wir die kleinen Projekte gestemmt haben, nicht mehr für die großen Projekte aus“, sagt Petzi: „Methodisch habe ich bisher recht wenig gebraucht. Ohne zusätzliche Werkzeuge, die zu diesem Umfang passen,  verzettelt man sich schnell in fachlichen Details.“

Das mag dramatisch klingen. Aber: Wer in einem anspruchsvollen Projekt in einer Doppelrolle als Fachmann und Projektleiter eingebunden ist, fixiert den Blick vielfach zu eng auf die konkrete technische Herausforderung.

„Wer zu sehr am Detail arbeitet, verliert den Überblick“

Darum legt Petzi den Finger in die Wunde: „Wer zu sehr am Detail arbeitet verliert das Übergeordnete aus den Augen.“ Dann wachse die Unsicherheit: „Ist das alles noch zu schaffen?“ Der Blick in den Terminplan hilft in dieser Lage auch nicht immer weiter. Denn der wird womöglich von einem Fachfremden geführt, einem Controller oder IT-Spezialisten, der vom Metier des Ingenieurs keine Ahnung hat. „Dann ist es schwer, einen ehrlichen Projektstatus zu ermitteln, insbesondere wenn die Fragen nicht klar genug den Sachverhalt treffen, weil ihn der Fragende fachlich nicht ausreichend beurteilen kann.“

Transparenz für alle wider die E-Mail-Flut

Petzi hat aus seinen Erfahrungen in der Praxis schon gelernt. Er verwendet zum Beispiel neue Softwaretools. Anstatt die Daten auf einem „Projektlaufwerk“ mit begrenztem Zugriff der Projektbeteiligten abzuspeichern, werden die Informationen in einer zentralen Datenbank hinterlegt, auf die auch Lieferanten und Subunternehmer von extern zugreifen können, damit gar nicht erst eine E-Mail-Flut zum Tsunami anschwillt, in der sich die aktuellsten Versionen überholen und alles am Ende auseinanderdriftet.

Termine zum Rapport gehören dazu

Ergänzt werden die Informationen um persönliche Termine, in denen auch Lieferanten zum Rapport gebeten werden. „Nicht zuletzt müssen wir auch die Kosten im Vergleich zum Projektfortschritt laufend im Blick behalten“, sagt Petzi. Er weiß, „dass wir im Projektabschluss noch sorgfältiger werden müssen, denn nach dem Projekt ist vor dem Projekt.“

Die Projektmanager lernen im Seminar von den anderen

Gut gefällt Petzi der in dem Programm vermittelte Überblick, was die anderen machen. „Am meisten habe ich von den Freunden aus der Logistik gelernt, denn die müssen mehr aufs Geld achten.“ Petzi stellte aber auch fest, „dass es vieles gibt, was auch bisher schon richtig lief. „Etwa bei der Budgeterstellung und ‑überwachung dachte ich früher: Wer hat sich das System denn ausgedacht? Jetzt sind mir die Hintergründe klar und ich mache mehr aus all den Daten und Informationen.“ Die Unternehmen, für die und mit denen Petzi arbeitet, werden es zu spüren bekommen. 


„Ständig in Projekten, manchmal unbewusst“

UNIKIMS Projektmanagement: Leslie Risch bedenkt nun das große Ganze, statt sich von Termin zu Termin zu hangeln

„Im Beruf hatte ich bisher ständig mit Projekten zu tun, manchmal unbewusst.“ Das sagt Leslie Risch. Jetzt weiß es die 26 Jahre alte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin besser. Denn in der wissenschaftlichen, berufsbegleitenden Qualifizierung im Projektmanagement an der UNIKIMS hat sie sich mit Methoden und Konzepten auseinandergesetzt. Nach einem halben Jahr mit sechs Präsenzwochenenden an der Universität setzt sie Strukturen – anstatt immer wieder von neuem ins kalte Wasser zu springen.

Leslie Risch studierte Soziale Arbeit. Sie arbeitete für zwei Jahre auf dem Kinder- und Jugendbauernhof in Kassel als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. „Mein erstes Projekt als Projektleiterin“, sagt die junge Frau, „war mein Bienenprojekt“. Sie führte Kinder an das Imkern heran: „Ich wurde ins kalte Wasser geworfen mit dem Bienenprojekt. Bald wird es erfolgreich abgeschlossen“ Doch nach der Teilnahme an dem Seminar der UNIKIMS ist Leslie Risch einiges klarer, denn „ich habe die Methoden und Phasen zur Strukturierung eines Projekts erst jetzt richtig kennengelernt.“ Sie habe sich bisher „von Termin zu Termin gehangelt, um Schritt für Schritt anzugehen, anstatt das große Ganze immer im Blick zu behalten“.

„Es gibt viele Methoden, um zum Ziel zu kommen“

 Heute würde sie den Projektauftrag von vornherein kritischer überdenken, sich vor der Umsetzung fragen: „Was möchten wir erreichen?“ Sie würde die Ziele anders definieren, diese regelmäßig überprüfen und abhaken, wenn sie diese Punkt für Punkt erreicht habe. Wichtig sei es, „dass man sich nicht verrennt“.  Das „Aha-Erlebnis“ in der wissenschaftlich fundierten Weiterbildung sei es gewesen, „dass ich mit vielen Methoden zum Ziel kommen kann, ich lernte und übte von den vielen vermittelten Methoden die richtigen für die jeweilige Aufgabe auszuwählen und einzusetzen. Gute Projektarbeit ist nicht nur das Abhaken von Listen, sondern ein dynamischer Prozess der richtig Spaß machen kann. Besonders hebt sie die tolle Atmosphäre während den Präsenz Wochenenden heraus. „Wir konnten die Methoden und Techniken gleich erproben und ich war vom Ergebnis oft sehr überrascht“.

„Es klingt einfach, ist es aber nicht“

Ihr nächster Plan, den Leslie Risch schon lange mit sich trägt, gewann durch die Qualifikation im Projektmanagement an der UNIKIMS an Kontur. Leslie Risch, die unterdessen ihr zweites Studium in ökologischer Agrarwissenschaft absolviert ,möchte ihre eigene Landwirtschaft mit einer Rinderzucht, der Vermarktung an Gastronomen und Angebote für Kinder und Jugendliche über natürliche Kreisläufe aufbauen. Sie werde sich Ziele und Nicht-Ziele für dieses Projekt definieren. Sie wolle wirtschaftlich arbeiten und ihr Umfeld einbeziehen. „Das klingt sehr einfach“, sagt die Tochter von Landwirten, „ist es aber nicht. Wirtschaftlich zu arbeiten ist es ein hohes Ziel.“ Mit den Werkzeugen aus der Qualifizierung im Projektmanagement kommt sie ihrem Ziel näher. 


„Ich trage Wissen zurück ins Unternehmen“

Bernd Burkhardt lernt in der wissenschaftlichen Weiterbildung an der UNKIMS unmittelbar für Projekte im europäischen Logistikmarkt

In einem europaweit agierenden Logistikunternehmen ist der 29 Jahre alte Betriebswirt und Kulturwissenschaftler für unternehmensübergreifende Projekte im Bereich Kommunikation und Marketing tätig. Aus dem wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsseminar im Projektmanagement der UNIKIMS „nehme ich mir laufend Wissen und Impulse mit und übertrage sie in meine tägliche Arbeit.“

„Das Feedback der anderen Kursteilnehmer ist extrem wertvoll für mich“, sagt Bernd Burkhardt. „Mit dem Seminar an der Universität Kassel erhalte ich neue Denkanstöße und Methoden für Projekte in seinem Unternehmen.“ „Ja“, antwortet Burkhardt, mit dem universitären Qualifikationsangebot sei er zufrieden: „Ich trage Wissen zurück ins Unternehmen.“

„Weiterbildung ist eine wertvolle Bereicherung“

Die Teilnahme an dem Seminar an der Universität Kassel qualifiziere ihn auch aus der Sicht seines Unternehmens zum Arbeiten in großen und komplexen Projekten. „Eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung ist darum eine wertvolle Bereicherung für mich.“