Studienziele und Abschluss

Die berufsbegleitende Weiterbildung "Kulturelle Praxis" bietet Künstlern aller Art ein zweites Standbein in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Freischaffende bildende Künstler, Tänzer und Musiker stehen für Fachlichkeit und Professionalität in ihrem Metier, aber die Arbeit vor und mit Schülern kann für viele eine Herausforderung sein. Speziell vor diesem Hintergrund wendet sich das Angebot "Kulturelle Praxis. Kunst, Tanz, Musik in pädagogischen Kontexten" zum Beispiel an bildende Künstler, die nach Abschluss ihres Studiums und ersten Jahren am freien Kunstmarkt in der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen ein zweites Standbein suchen. 

Bei ihrer Arbeit in pädagogischen Kontexten bewegen sich Künstler stets in einem gespannten Umfeld: Zum einen treiben sie die Schüler durch ihre hohe Expertise und Erwarungshaltung zu besonderen Leistungen an, weshalb viele Projekte erfolgreicher verlaufen als ihre schulinternen Gegenstücke. Zum anderen entsteht dadurch bei den Künstlern die Gefahr der Frustration, denn nicht jedes Kind kann den Anforderungen gerecht werden.

Durch das Weiterbildungangebot "Kulturelle Praxis" werden den Teilnehmern in mehreren Präsenzphasen pädagogische, methodisch-didaktische und organisatorische Kompetenzen für ein erfolgreiches Arbeiten in pädagogischen Kontexten vermittelt, um beiden Seiten, Schüler und Künstler, einen maximalen Mehrwert innerhalb der Projekte bieten zu können. Das Programm ermöglicht den Künstlern ihren großen Schatz an Kenntnissen, Ideen und künstlerischen Konzepten effizient und nachhaltig zu vermitteln sowie angemessene Erwartungen an die Projektteilnehmer zu entwickeln. 

Abschluss

Das Weiterbildungsprogramm "Kulturelle Praxis" schließt nach vier Semestern mit einem Universitäts-Zertifikat ab, das den Teilnehmern die absolvierten Leistungen und erlernten Qualifikationen und Fachkenntnisse im Umgang mit Kindern und Jugendlichen bescheinigt.




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